So

31

Mai

2020

Die "Drei Schwestern" - Milpabeet anlegen

Frohe Pfingsten!

Und einen wunderbaren "Guten Morgen" wünsche ich euch. Ein freier Tag liegt vor mir, Zeit euch meine neueste Buddelei zu zeigen.: Am vergangenen Wochenende ist in unserem Garten ein "Milpabeet" entstanden.... Im Internet bin ich über diese interessante Beetbepflanzung gestolpert und wollte sie am liebste sofort ausprobieren. Aber von Anfang an:

 

Was ist ein Milpabeet?

Die Idee des Milpabeetes ist uralt und stammt urspünglich aus Südmerika. Der Begriff Milpa entstammt ihrer Sprache der Azteken. Auf Nahuatl heißt es Mil-li-pan, frei übersetzt: "Wir werden auf dem Feld gesät". Zur Urbar- und Fruchtbarmachung wurde ein Stück Land brandgerodet und drei Gemüsesorten angebaut, die sich wunderbar ergänzen, ja sogar gegenseitig beim Wachstum unterstützen!

Die DREI SCHWESTERN: Mais, Bohnen und Kürbisgewächse!

Der Mais bietet mit seinem hohen Wuchs eine Rankhilfe für die Stangenbohnen, Die Bohnen wiederum versorgen mit ihren Knöllchenbakterien an den Wurzeln den Mais und Kürbis mit Stickstoff und somit mit dem notwendigen Dünger. Der Kürbis beschattet mit seinem großen Blattwerk den Boden und schützt ihn so (wie eine Mulchschicht) vor dem Austrocknen. Gerade der Mais benötigt ja viel Feuchtigkeit und auch die recht dünnen Stängel der Bohnen haben es gerne feucht um die Beine.

 

Ende März habe ich den Mais vorgezogen, Mitte April die Kürbise und erst Mitte Mai die Stangenbohnen. Letztere kann man auch direkt ins Freiland stecken, aber ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, sie erst ein wenig in Töpfen zu kultivieren. Dann sind sie den Schnecken in unseren Beeten ein wenig voraus. ;-)

Der von mir gesäte Indianermais liegt schon lange in meiner Saatgutkiste und zeigt daher eine schlechte Keimrate. Die geplante Pflanzung im Block fällt daher leider aus und deswegen ergänze ich das Bett entgegen der "Regel" dann trotzdem mit Bambusstangen.

Die einbetonierten Pfosten in den Ecken des ausgwählten Beetes inspirieren mich zu einer kreuzförmigen Anordnung, die eine einfache Befestigungsmöglichkeit bietet. Nachdem die Stangen stehen, zieht der Mais ein, den ich zwischen die Stangen setze. In die so entstehenden vier Dreiecke setze ich sechs Kürbispflanzen. Eigentlich etwas zu eng, aber irgendwo müssen die kleinen Schützlinge ja unter kommen. ;-) Jetzt noch fleißig wässern...

Bohnen auszusäen und ihnen beim Keimen und Wachsen zuzuschauen ist für mich immer eine Freude! In diesem Jahr habe ich sogar mein erstes eigenes Saatgut der Sorten: Neckargold, Cobra, Monstranz, Tendestar und Feuerbohne. Wie die kleinen Keimbögen sich in nur wenigen Tagen aus der Erde schieben und aufrichten, ist ein richtiges Schauspiel finde ich...

Ende Mai ziehen die ca. 20 cm hohen Stangenbohnen dann ins Milpabeet um. Das Gesamtbild schaut wuselig aus und ich bin echt gespannt, wie es sich in den nächsten Wochen entwickeln wird.

Übrigens: Akelei, Mohn, Beinwell/Comfey, Borretsch und dergleichen werden bei uns nicht als Unkraut betrachtet und nur dort entfernt, wo sie die Kulturpflanzen behindern würden. Alle anderen selbstauflaufenden Stauden belassen wir für die Bienchen und den hübschen Anblick, wo es ihnen gefällt!

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Mo

18

Mai

2020

Gartenbank-Upcycling

Und wieder erwecken wir einen alten Gegenstand zu neuem Leben. Diesmal ist es eine Bank aus der Zeit, als Michel Vater noch berufstätig war. Für einen Kunden hatte sie mehrfach die Farbe gewechselt und stand dann für einige Jahre wenig genutzt herum. Die vielen Farbschichten blättern inzwischen ab.

Nun soll sie uns einen gemütlichen Blick auf den "neue" Gartenteil zwischen den Bienchen, der Streuobstwiese und dem kleinen Gewächshaus bescheren.

An einem Sonnigen Tag machen wir uns ans Abkratzen, Schleifen und wenn möglich Hobeln. Zuerst flächig die Bank, später einzelne Planken. Das klappt viel besser, als gedacht. Wir waren nicht davon ausgegangen, alle Farbschichten bis aufs Letzte entfernen zu können und haben bereits taubenblaue Lasur besorgt, daher nutzen wir diese nun trotzdem, um das Holz wetterfest zu machen.

Das Gestell strahlt in den schrillsten Farben, aber irgendwie gefällt uns das auch. Es erzählt ein bisschen von der ehemaligen Geschichte aus vielen Jahren Dienst für die Fa. Dodenhof. Wer wohl schon alles darauf gesessen hat!? Wir wollen ja keine nagelneue Bank, daher entscheiden wir, nur den losen Lack zu entfernen. Einige Befestigungsprofile sind bereits abgebrochen, aber die Latten lassen sich dennoch wieder fest verschrauben.

Nun steht die taubenblaue Bank im hinteren Garten mit Blick auf das kleine Gewächshaus, die Apfelbäume und die Bienenstände, die zur Zeit zum Teil leer stehen, da wir einige Bienchen an den Raps gefahren haben...

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So

10

Mai

2020

Altes Gewächshaus zu neuem Leben erwecken

Mein sehnlichster Wunsch seitdem ich im vergangenen Jahr das Gärtnern zur Teil-Selbstversorgung für mich entdeckt habe, ist ein Gewächshaus. Ein altes soll es ein, welches noch echte Glasscheiben hat. Eines, das ungeliebt in einem anderen Garten vor sich hin modert und von uns wieder zu neuem Leben erweckt, gehegt und gepflegt werden wird. Und an einem sonnigen Tag im April, springt es mir dann zum Schnäppchenpreis bei Kleinanzeigen ins Auge! Ein kurzer Anruf beim Anbieter, eine etwas längere Diskussion mit meinem Grizzly ("Ein neues Häuschen kostet am Ende der Reparaturen auch nicht mehr...etc"), den Anhänger an den Bulli gehängt: Abfahrt...

Dann steht es vor mir, ein Träumchen in meinen Augen, in denen Michels eher nicht. Aber was tut MANN nicht alles für Frau. Der Ausbau der noch vorhandenen Scheiben (und Folien) geht recht flott. Danach entscheidet Michel, das Gerüst nicht weiter zu demontieren, sondern es (etwas unkonventionell - zugegeben) im Ganzen auf dem Anhänger zu verzurren. Das klappt viel besser als gedacht, quasi Maßarbeit. Die Fahrt (über kleine Straßen versteht sich) ist nicht lang und so können wir kurz darauf zu Hause nach einem geeigneten Plätzchen suchen.

Das Abstechen der Grasnarbe findet unter erschwerten Bedingungen statt: Die Bienchen, die bisher Alleinherrscher auf der kleinen Streuobstwiese sind, haben keinen Bock auf Gewächshausbau.. Also schwingen wir uns in unsere Imkerkluft und hoffen, dass die Damen sich beruhigen, wenn es nach dem Bau des Häuschens wieder ruhiger wird. Den Aushub der Fläche siebe ich grob durch, um ihn später als Füllmaterial wiederzuverwenden. Als Fundamente graben wir ca. 50cm lange  Abwasserrohre ein, in die dann mit Zement die Befestigungswinkel verankert werden. Rasenkantsteine werden auf Länge gebracht und rundum unter dem Gerüst eingegraben, so haben weder Queke noch Wühlmäuse eine Chance und das Gerüst wird zusätzlich stabilisiert.

Wenige Tage später geht es mit dem Anhänger zum Bauhof. Der Aushub hat natürlich nicht zum Befüllen des Häuschens gereicht und soll jetzt um Kompost ergänzt werden. Es staubt wie verrückt beim Einladen des Kompostes und mieft auch ziemlich. (Wahrscheinlich wurde der Kompost chemisch aufbereitet, aber die Alternative: diese Menge in Plastiksäcken beim Gärtner zu kaufen, haben wir verworfen.) Etwas verwundert bin ich, als Michel auch eine halbe Anhängerladung Sand bestellt...

Nun heißt es für mich schaufeln, schaufeln, schaufeln. Zwischendurch gießen, damit sich die Erde wieder setzt, und weiterschaufeln. Während der Boden sich langsam wieder "hebt", stelle ich fest, wie niedrig das kleine Häuschen ist, schnell stoße ich mir den Kopf am schrägen Dach. Deswegen soll der mittig angelegte Weg tiefer bleiben. Aus Hartholz bauen wir einen Kasten und Michel miemt beim Transport den Kapitän! ;-) Ebenfalls bei Kleinanzeigen ergattere ich zu verschenkende Waschbetonplatten. (Die Bilder vom Transport unterschlage ich, sie könnten bei meinem Grizzly nur Unmut bezüglich der Erinnerungen an die Schlepperei wecken. *hüstel) Einige der Platten dienen als Wegbefestigung. Und andere...

 

Ich bin happy!!! Mir gefällt das Gewächshaus jetzt schon. :-) Total motiviert putze ich die noch vorhandenen Scheiben und hänge die, die passen, wieder ein. Die Klammerbefestigung ist nichts für schwache Pfoten, sage ich euch...

Hochkonzentriert merke ich fast nicht, was der Michel "nebenbei" alles leistet. Er buddelt einen kleinen Graben und verlegt die Wasserleitung näher ans Häuschen. Er sticht weiteren Rasen ab, gleicht den schiefen Untergrund aus und verlegt weitere Platten vor dem Eingang zum Gewächshaus. Jetzt kann man hier prima mit Wasser rumplantschen, ohne kurze Zeit später im Matsch zu stehen. DANKE!!! <3

Die heilen Seitenscheiben reichen nicht aus, um alle vier Seiten des Häuschens zu verschließen. Deswegen nutzen wir die (leider etwas dickeren und daher schlechter zu befestigenden) Dachscheiben ebenfalls für die Wände und entscheiden, für das Dach Doppelstegplatten zu bestellen. Die Scheiben müssen vorher allerdings zugeschnitten werden. Die Breite passt zwar, aber wir benötigen andere Längen und auch dreieckige Elemente. Für die letzte fehlende Scheibe opfert Michels Mama einen alten Bilderrahmen. DANKE an Anne: Am Ende des Tages sind die Seiten und die Türe dicht! :-)

Die Wasserzapfstelle gestaltet Michel mit einem alten Eichenbalken nun noch einmal um: Sieht das nicht schööön aus?

Ich bin total begeistert! :-)

Mit einer Woche Verspätung treffen die bestellten Doppelstegplatten endlich bei uns ein. Und hätten Hannes und Claire (Danke euch beiden!) sie nicht beim Hersteller abgeholt und uns gebracht, wir hätten noch weitere Tage darauf warten müssen. Gleich am nächsten Tag werden die Platten zurechtgeschnitten und der obere Hohlraum mit Aluband verklebt. Nach dem Einschieben in die Dachschienen, werden die Platten ebenfalls mit Klammern gesichert. Diesmal mit Hilfe einer Zange, denn der Abstand ist NOCH ENGER, als bei den Scheiben.

Als auch das Fensterelement wieder an seinem Platz sitzt, ist es geschafft.

Endlich können die vorgezogenen Tomatenpflänzchen einziehen ("Berner Rose, Ochsenherz und Ananastomaten"). Ihnen ist es im Haus schon längst zu schattig geworden und sie wollen aus ihren kleinen Pötten befreit werden. In dem frischen Kompost erholen sie sich innerhalb einer Nacht vom Umzug und legen in den nächsten Tagen so richtig los. Man kann ihnen beim Wachen zusehen und auch farblich sehen sie bald viel kräftiger aus.

Andere Jungpflanzen warten nun im Gewächshaus auf ihren Umzug ins Freiland. Andenbeeren, Ananaskirschen, Chilis, Porree, Fenchel, Gurken, Kürbis, Zucchini und Mais... In die Kübel auf der Terrasse zieht die Tomatensorte "Black Zebra" ein. und ein Blick auf den Acker zeigt: Auch hier sprießt das erste ausgesäte Gemüse. Zwiebel "Stuttgarter Riese", Rote Beete, Möhren und Knoblauch.

Gibt es unter unseren Lesern Gartenbegeisterte?

Dann meldet euch doch mal bei mir.:

Ich habe

 

Tomatenpflanzen und

Physalis (Ananaskirschen) zu verschenken,

 

die dringend neue Pfleger suchen!

:-)

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Di

05

Mai

2020

Jungpflanzen - säen und vorziehen - wohin damit?

In diesem Jahr möchte ich die Fehler des Gemüseanbaus vom Vorjahr natürlich vermeiden und die Palette der Gemüsesorten erweitern. Daher steht auf unserer Dachfensterbank ruckzuck eine Fülle kleiner Pflänzchen.

Schon bald müssen die ersten pikiert werden und ziehen in größere Töpfchen um, nun müssen alle sonnenseitigen Fensterbänke (von Deko befreit) herhalten. Kaum ist alles gut verteilt, werden neue Saaten ausgebracht.

Bisher habe ich in diesem Jahr: Tomaten, Chilis (Jalapeno, DANKE an Jörn!), Physalis, Minigurken, Pflücksalat, Kapuzinerkresse, Fenchel, Mais und Petersilie vorgezogen. Zucchini, Kürbis, Gurke, Weißkohl und Kohlrabi sind gesät und die Keimung wird freudig erwartet. ;-) Die Tomaten und Chilis bringe ich nach einiger Zeit im neuen Topf immer mal wieder stundenweise auf die Terrasse, damit sie sich an Sonne und Wind gewöhnen.

Kleines Fazit: Mit einigen Saaten, wie Fenchel, Kapuzinerkresse und den Minigurken war ich viel zu früh dran. Sie dümpeln momentan in ihren viel zu "armen" Böden vor sich hin, bekommen langsam gelbliche Blätter und sehen immer schlapper aus. Für sie wird es allerhöchste Eisenbahn, dass die Eisheiligen kommen und sie anschließend ins Freiland gesetzt werden.

Was sät ihr so an?

Womit seid ihr erfolgreich, womit nicht?

Habt ihr Tipps und Tricks für mich?

Ich freue mich über jeden Kommentar!

:-)

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Sa

02

Mai

2020

Bienen-Shooting mit Jannes

 

Einer Arbeitskollege von Michel hat sich unsere Bienchen mal von Nahmen angeschaut und ein paar tolle Fotos geschossen. Die wollen wir euch natürlich gerne zeigen!

 

 

DANKE Jannes für deinen Besuch, die Zeit

und die Zur-Verfügung-Stellung der Fotos!

:-)


Sobald die Sonne genug Wärme spendet kommen die Bienchen aus der Beute. 

Manche starten mit einem gewagten Sprung den Ausflug um Pollen und Nektar zu sammeln.

Bei der Rückkehr zum Stock herrscht oft großes Gedränge, da kann man beobachten, wie die Bienchen eine "Ehrenrunde" drehen. Einige tragen Pollen an ihren Hinterbeinchen, den sie im Inneren leicht wieder abstreifen können. Der Eingang der Beute, das "Flugloch" wird ständig von "Aufpasserinnen" überwacht, die dafür sorgen, dass keine fremden Bienen oder gar Wespen etc. hinein gelangen. Manchmal scheint es, als führe eine Biene einen wilden Tanz vor dem Flugloch auf, doch sie signalisiert mit ihren Bewegungen und der Bewegungsrichtung nur den anderen Bienen, wo es besonders viel Pollen oder besonders tollen Nektar gibt.

Es ist erstaunlich, wie sich die Flugbienen eines bis zu 40.000 Bienen starken Volkes koordinieren. Wir haben noch niemals Zusammenstöße oder Reibereien beobachtet. Durch dieses vollkommene Zusammenspiel der einzelnen Bienen, wird das Volk im Ganzen auch häufig als ein einziges "Tier", ein einziger Super-Organismus betitelt:

 

Der Bien!

 

Die Gemeinschaft der Bienen hat nach dieser Begrifflichkeit Fähigkeiten entwickelt, die die einzelne Biene nicht hat.

z.B.: Sind Honigbienen eigentlich wechselwarme Tiere, das Volk im Ganzen aber kann, durch Flügelaktivitäten etc., die Temperatur bestimmen und dauerhaft halten wie ein Warmblüter, etwa um das Innere des Stockes zu erwärmen oder als Schwarm um die Königin, diese warm zu halten. (Quelle und mehr darüber, siehe Wikipedia.) 

 

Die Biene, fotografisch im Flug festgehalten, fasziniert uns immer wieder.

Bei jeder Durchsicht der Bilder entdeckt wir neue Details.

 Der Honig spielt bei der Imkerei schnell nur noch eine Nebenrolle!

:-)

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Mi

29

Apr

2020

Erdbeerregal - DIY für Garten und Terrasse

 

 

Seit letztem Frühling fristeten ein paar Hängeerdbeeren ihr trauriges Dasein in einer alten Emaillewanne. Ich hatte mir das sooo schön vorgestellt, wie sie über den Rand ranken und wir regelmäßig ein paar Früchtchen naschen können. Aber Essig war es.: Die wenigen Früchte sind nach dem Rosawerden direkt verfault, weil sie immer auf der gegossenen Erde lagen. Auch Löcher in der Wanne brachten nicht den gewünschten Erfolg. Also habe ich sie erst einmal aus dem Sumpf befreit und einzeln in kleine Tontöpfe gesetzt.


 

Unsere Terrasse hat nach dem Bau vor ca. 10 Jahren nie ein Geländer erhalten. Eigentlich gefällt uns das, denn so hat man einen ungehinderten und weiten Blick in den Garten. Sind kleine Kinder zu Besuch haben wir aber immer Angst, dass sie das Vordach betreten und herunterfallen. So kam mir die Idee für die geretteten Pflänzchen eine Art Regal zu bauen. Michel besorgte Bretter im Sägewerk unseres Vertrauens.


 

Da wir die Stützen der Terrasse nicht anbohren wollten, hängten wir die Bretter mittels Lochbändern (sponsored by Timo: DANKE!) auf. Etwas wackelig war diese Konstruktion aber noch… 

Damit die Töpfe auch bei starkem Wind nicht von den Brettern gefegt werden, habe ich mit der Stichsäge einzelne Löcher für die Töpfe gebohrt... 

...und das Holz durch mehrmaliges Lasieren auf Wasserbasis vor allzu schneller Verrottung geschützt.

 

Endlich sind die kleinen Pflanzen gut untergebracht. Sie entwickeln sich bereits prächtig und zeigen willig die ersten Blüten. Nun muss ich sie natürlich öfter gießen, da die wenige Erde die Feuchtigkeit nicht so lange speichern kann. Aber wenn wir dafür süße Früchtchen ernten können, ist es diese Arbeit doch wohl allemal wert!!!

Und mit welchen Projekten vertreibt ihr euch so die Zeit, wenn ihr wie wir nicht verreisen könnt?

;-)

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Di

21

Apr

2020

Was machen die Bienchen?

Die Imkersaison startete  mit Vollgas ins neue Wirtschaftsjahr. Seit Wochen sind wir fleißig am Reinigen der Beuten und Rähmchen von den Völkern, die es leider nicht durch den Winter geschafft haben. Dazu haben wir jetzt extra eine alte Spülmaschine, die mit Natronlauge betrieben wird. Super Sache! Wenn alles gereinigt und die Rähmchen getrocknet sind, werden sie neu verdrahtet und bereitliegende Mittelwände eingelötet. Mit je 11 Rähmchen bestückt sind die Honigzargen dann fertig für den Einsatz. 

Da der Frühling nicht allzu viel Tracht bietet, entschließen wir uns, einige Völker an ein nahe gelegenes Rapsfeld zu stellen. Eine Win-Win-Situation. Der Landwirt hat bessere Erträge durch vermehrte Bestäubung, die Bienchen finden mehr Nektar und Pollen und für uns Menschen gibt es (hoffentlich) mehr Frühlingshonig... und sehr zu meiner Freude, dann Rapshonig. Der ist besonders hell und besonders süß - ich liiiebe ihn! :-)

Damit die Bienchen ihren Aufenthalt in der Fremde genießen können, ist allerhand Vorbereitung notwendig. Michel baut zwei Bienenstände, auf denen je zwei Beuten Platz haben. 

 

Der Umzug findet übrigens immer in Allerherrgottsfrühe statt. Die Beuten werden am Abend vorher verschlossen, wenn alle Immen wieder "an der Burg" sind. Morgens um 6:00 Uhr werden vier Völker verladen und das Abenteuer beginnt. Die Beuten werden auf die zuvor platzierten Stände gestellt. In Wannen wird Wasser aufgestellt, in welches wir Moos legen, damit die Bienchen jederzeit guten Halt haben, wenn sie etwas trinken. (Alle paar Tage muss nun der Wasservorrat kontrolliert und aufgefüllt werden.) Rund um den neuen Bienenstand hängen wir Informationsschilder auf, damit Spaziergänger "gewarnt" sind. Wir hoffen es hält sie ein wenig auf Abstand! Falls ihr in eurer Gegend einmal das Treiben der Immen anschauen wollt, beherzigt bitte den gutgemeinten Rat: Geht niemals von vorne an eine Beute heran... So idyllisch das Imkern auch ausschauen mag: Völker die sich bedroht fühlen, können blitzschnell zu ihrer Verteidigung einen Angriff starten. Schon auf Stress reagieren die Immen wenig sanftmütig! Und so ist auch beim Öffnen der zum Transport verschlossenen Beuten Vorsicht geboten.

Der Sommer kann kommen, die Bienen sind startklar. 

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Mi

15

Apr

2020

Rumtopf mit wilden Pflaumen

"Weihnachtsnachtisch - schon früh vorbereitet"

Schmeckt auch zur Osterzeit wieder... :-)

Im letzten Herbst habe ich beim Spaziergang mit dem Hundchen leckere kleine (wohl wilde) Pflaumen an alten Obstbäumen entdeckt, ein wenig genascht und mir kurzerhand die Taschen gefüllt. Zu viele zum Wegnaschen, daher wurden sie haltbar gemacht. Und zwar in Form eines Rumtopfes, den wir während der schmuddelig verregneten Jahreszeit und bis jetzt gerne mit ein wenig Vanilleeis zum Nachtisch genießen. Natürlich gebe ich euch mein einfaches Rezept zum Besten. ;-)


Zutaten

1 kg     Pflaumen

400 g   braunen Kandis

1   ltr.   braunen Rum

1          Vanillestange

Tipp:

Man kann den Rumtopf im Laufe der Wochen noch um verschiedene Obstsorten erweitern. Ich habe den Rumtopf zum Beispiel mit den bei der Likör-Abfüllung übrig gebliebenen Johannisbeeren ergänzt.     ;-)


Pflaumen waschen und entsteinen, Vanillestange aufschlitzen und alles zusammen in einem dunklen Gefäß vermischen. Für mindestens 8 Wochen stehen lassen. Gelegentlich umrühren. Dann die Früchte nach und nach als Dessert, zum Beispiel auf Eis oder zu frischen Waffeln, genießen. Die restliche Flüssigkeit durch ein Mulltuch abgießen und in saubere leere Flaschen füllen.

 

Theoretisch: Lange haltbar.

         Praktisch: Schnell weggeschlürft!   ;-) 

Skål

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Di

14

Apr

2020

Frühling am Kattgård

Schade, dass wir es nicht mit eigenen Augen bewundern können: In Schweden ist der Frühling angekommen!

Auf den ersten Blick erscheint es etwas kahl ums Haus, aber bei genauerem Hinsehen findet sich alles am Sprießen.

Mit dem Stecken des Knoblauches lag ich im Oktober goldrichtig, er war bereits im Dezember gut ausgetrieben und steht auch jetzt noch gut da. Mal sehen, ob wir im Laufe des Jahres zur Ernte kommen können.

Auch "Rehtnyg" strahlt in der Sonne. Leider konnten viele Gäste ihren geplanten Urlaub nicht antreten.

Wir hoffen ihr könnt dieses schöne Fleckchen Erde zu einem anderen Zeitpunkt kennenlernen und genießen!

Unser Dank für die Fotos geht wieder an Mats!                      Tack för fotona @ Mats!    :-)

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So

12

Apr

2020

Topinambur und Kartoffeln zu Ostern

Eigentlich wollen wir den Kartoffelanbau in diesem Jahr vollständig meiner lieben Schwiegermama überlassen. Doch im Erdkeller entdecke ich, dass die übriggebliebenen Kartöffelchen tapfer angefangen haben zu keimen. Also sollen sie auch wieder ins Beet. So viel Mumm soll ja belohnt werden. Die Sorte "Blauer Schwede" allerdings hat einen anderen Gönner gefunden, denn trotz aller Liebe des Namens wegen, können wir uns so gar nicht an die lila-beige Schmuddelfarbe einer daraus gekochten Kartoffelsuppe gewöhnen... 

Das Beet der Wahl ist momentan mit Topinambur (ohne Rhizomsperre) belegt. Diese sollen nun in eine lange nicht genutze Beetfläche umziehen und dabei auch gleich den nötigen Knast vor zu starker Ausbreitung erhalten. Also geht es ans Krauten. Dabei fällt auf, dass dem Beet am schmalen Ende der Randstein fehlt, also wird gebastelt. Dann können die drei Kartoffelsorten im Korb: Désirée (festkochend), Adretta (mehlig) und Nicola (festkochend) aber endlich einchecken. :-)

Als nächstes werden (hoffentlich!) alle Topinamburknollen ausgegraben. Die Rhizomsperre wird mit dem Gummihammer versenkt. Die beiden vorjährigen Sorten kann man ausgewachsen sehr gut unterscheiden. Eine "Violet de Rennes" hat regelmäßige Auswüchse und einen leichten Rosaton, die andere bleibt eher länglich, ohne Seitenknubbel und nennt sich "Topstar", diese zeigen jetzt schon neues Grün am Austrieb. Ich verteile sie möglichst gleichmäßig auf die abgegrenzte Fläche und buddele sie ca. 5-10 cm tief ein. Mal sehen, was sich bis zum Herbst hier tut... 

Topinambur kann man übrigens das ganze Jahr, je nach Bedarf, ernten. Dass der Boden zufriert passiert ja in unserer Lage eher nicht mehr.

Mit Kaiserkronen statt Osterglocken wünsche ich nun allen:

Frohe Ostern, sonnige Tage

und vor allem

gute Gesundheit!

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Sa

14

Mär

2020

Neuigkeiten vom Kattgård: Sturm Laura

Gestern erreicht uns dieses Foto in einer Mail von unserem lieben Nachbarn aus Schweden. Sturm Laura hat in Småland gewütet und auch im Kattgård-Garten seine Spur hinterlassen. Zwei der vier Stämme unserer schönen Weide an der Schwengelpumpe sind ihm zum Opfer gefallen. Schade darum, besonders für uns Bienenfreunde, denn die Blüte der Weiden ist die erste große Tracht im Jahr. Nicht nur für die Honigbiene, auch für viele Wildbienenarten, Hummeln etc.

Da das Reiseverbot auch unserem geplanten Urlaub einen Strich durch die Rechnung macht, muss das Holz noch eine Weile liegen bleben. Aber es läuft uns sicher nicht weg. ;-)

Danke an Mats, dass du immer ein Auge auf den Kattgård hast und uns mit Fotos auf dem Laufenden hältst! 

Tack till Mats, för att alltid hålla ett öga på Kattgård och hålla oss uppdaterade med bilder. 1000 tack!  :-)

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Fr

28

Feb

2020

Blitzrezept bei Bauherren-Hunger

Heute verraten wir euch unser Blitzmenü für superhungrige Bauherren, wie wir es oft sind. Noch mitten im Werkeln, schon die nächsten Pläne im Kopp und keine Zeit, etwas Gesundes zu kochen und auch keine Lust auf Obst etc..

Bei uns kommen in dieser Situation gerne verschiedene Variantes des Wraps auf den Tisch. Und hier ist unsere bisher schwedischste Komposition:

 

Wrap mit Bregot bestreichen, Rödbetssallad drüber, Zwiebeln und Köttbullar in Scheiben schneiden und verteilen, aufrollen, schräg durchschneiden. (SCHRÄG ist ganz wichtig, wahrscheinlich das Wichtigste so rein geschmacklich!) Auffuttern und weiterbasteln.

  ;-)


"Smaklig måltid!"

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So

16

Feb

2020

Upcycling unseres uralten Monopoly-Spiels

In meinem Familienfundus gibt es seit jeher ein uraltes Monopolyspiel der Firma Schmidt. 

Der Originalkarton unseres Silber-Edition-Spieles aus den 50er Jahren ist schon kaputt, solange ich denken kann. Einige Umzüge und das fortwährende Mitreisen zum Kattgård haben das ihre zu seinem schlechten Zustand beigetragen. Auch die Spielanleitung fehlt inzwischen, Aber wer braucht die schon. Monopoly-Zocken kann doch wirklich jedes Kind! Nur bei den Symbolen braucht die Jugend von heute evtl. mal etwas Erklärungshilfe. Oder habt ihr in letzter Zeit "blaue" Polizisten, Autos mit Ersatzrad am Heck oder Gefängnisse ohne 5 Sterne Komfort gesehen? ;-)


Auch die Dampflok unterscheidet sich deutlich vom modernen ICE. Kohle im doppelten Sinne: Geldscheine, die schon arg fingergriffig sind und den Pleite-Angst-Schweiß-Geruch vieler Hände verströmen, zudem selbstverständlich in DM- Währung, jahaa D-Mark, wer kennt das noch?               Mit richtigen Holzhäusern, wie in Schweden.    ;-)

Parkstraße und Schloßallee (mit "ß"!), wem ist das noch ein Begriff? MIR jedenfalls klingelt das sofort in den Ohren. Kindheitserinnerungen werden wach! Deswegen habe ich mich, als mit ein passender Karton in die Hände fiel, daran gemacht, diesem Stück Zeitgeschichte wieder ein ansehnliches, ehrwürdiges Dasein zu bescheren.

Sogar den Original - Aufkleber konnte ich retten, er ließ sich leicht entfernen und dekoriert nun den mit Retro-Papier umklebten neuen Karton.

Habt ihr auch solche kleinen Dinge, an denen euer Herz hängt, die ihr unbedingt bewahren wollt? :-)


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Di

11

Feb

2020

BücherTauschForen - BücherTauschBörsen

 

Sind unter unseren Bloglesern auch Leseratten von „echten“ Büchern? Dann habe ich nämlich einen super Tipp für euch. Voraussetzung ist, dass ihr nicht auf euren Büchern „sitzt“. Das heißt: Seid ihr bereit eure Bücher wegzugeben, um neue dafür zu bekommen?

 

Dann wäre eine Büchertauschbörse genau das Richtige für euch! Meine Empfehlung dafür ist: www.tauschbücher.de

 

Hier könnt ihr eure eigenen Bücher online einstellen und vergebt für den Zustand einen individuellen Wert in Form von Punkten. Fordert ein User eines eurer Bücher an, müsst ihr ihm/ihr das Buch zusenden. Dabei entstehen euch natürlich Portokosten.

 

So sah es bei mir an manchen Tagen aus: Einpackmarathon. ;-)

 

Für das verschickte Buch erhaltet ihr dann automatisch die zuvor festgelegte Punktzahl, für die ihr euch sofort bei allen anderen Usern dieses Forums Bücher aussuchen könnt. Ihr fragt sie an und sie werden euch zugeschickt. (Für die entstehen euch dann keine Kosten).

 

Und dann schaut es manchmal vor eurer Haustür so aus, oder ihr habt liebe Nachbarn, so wie wir, die die Bücher annehmen und sie euch nach dem Kurzurlaub Kistenweise vorbei bringen. ;-)

 

Auch für die Luftpolsterumschläge etc. entstehen nur einmal geringe Kosten. Denn nach den ersten Tauschvorgängen habt ihr genug Material, welches ihr weiterverwenden könnt und solltet: Müllvermeidung und so... J

 

Ich bin sehr glücklich darüber, von meinen rund 300 Büchern in den letzten Monaten bisher über 200 getauscht zu haben. Mein Bücherschrank ist nun wieder gefüllt mit neuer interessanter Lektüre!

 

Also, vielleicht ist das ja auch etwas für euch, probiert es doch mal aus.

Ich freue mich schon auf euch als neuen Tauschpartner!

:-)

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Sa

01

Feb

2020

Wir übernehmen das Ferienhaus "Rehtnyg"

Im neuen Jahr wird was geschafft: Wienerbröd mit Kaffee und Kakao auf der Fähre zwischen Puttgarden und Rödby. ;-)

 

Nach langer Zeit sind wir wieder einmal mit tatkräftiger Unterstützung auf dem Weg nach Schweden. Jens begleitet uns mit seiner deutschen Dackeldame "Beke Engel von der Bonner Höhe".

Ein lang gehegtes Ziel, die Fertigstellung der Elektrik im OG, werden wir in Angriff nehmen. Doch dieser Moment wird überschattet von einem noch größeren Ereignis:

Wir haben das Ferienhaus "Rehtnyg" in unmittelbarer Nachbarschaft des Kattgård übernommen!

Weil wir beim Arbeiten so viel geratscht und uns über die Hunde amüsiert haben, ist meine Fotografiererei etwas auf Sparflamme gelaufen, aber seht selbst: 

Elektrik und Rehtnyg

 

Für Rehtnyg ist bereits eine eigene Seite auf dieser Homepage entstanden, schaut euch gerne mal um. Und wenn ihr mögt macht bitte fleißig Werbung für unser neues Häuschen. Es ist viel zu schade, um leer zu stehen! :-)

Dies ist der Link zum Schauen und Weiterleiten:

www.kattgard.de/vermietung-ferienhaus-rethnyg

 

Und nun wie immer:

Viel Spaß beim Lesen!

:-)


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Mo

30

Dez

2019

Einen guten Rutsch - God fortsättning

 

Nach den Weihnachtsfeiertagen nun daher Wünsche für das neue Jahr, verbunden mit einem "Guten Rutsch".

 

Wir wünschen euch für 2020 das Allerbeste:

Gesundheit vor allem,

Glück und Erfolg für eure Pläne,

Zeit und Freude mit- und füreinander!

 

 

God fortsättning till er alla!

Hoppas att ni njöt av denna röda dagar

med era nära och kära. :-)

 

Für uns geht es bald wieder hoch nach Småland. Wir freuen uns schon alle unsere Freunde, Bekannten und Nachbarn wiederzusehen. Und natürlich hoffen wir auf Schnee...

Drückt ihr uns die Daumen?

 

*wink*

 

 

Für "Frohe Weihnachten" ist es nun zu spät.

;-)

Wir hoffen ihr alle hattet ein fröhliches Fest im Kreise eurer Lieben, Zeit füreinander und Freude an den besinnlichen Stunden nach dem üblichen "Weihnachtsstress"!

:-)

 

 

 

In Schweden wünscht man seinen Lieben nach dem Weihnachtsfest übrigens "God fortsättning"!

(Gute Fortsetzung.)

 

Gleiches sagt man auch wieder nach Silvester,

also ab Neujahr.

 

So hat jedes Land seine traditionellen Wünsche.

 

 


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Do

05

Dez

2019

Topinambur-Puffer

Im vergangenen Januar habe ich von meiner schwedischen Nachbarin vier kleine, schon leicht weiche Knollen geschenkt bekommen. Sie konnte mir nicht den deutschen Namen nennen, aber anhand ihrer Beschreibung nahm ich an, dass es sich um Topinambur handelte. Die ca. 2 cm großen Knöllchen habe ich zur Probe in das kleine Kräuterbeet neben der Veranda gesetzt und war im Sommer echt erstaunt, dass sie dort austrieben. Im Oktober haben sie eine Mütze Schnee abbekommen aber erst im November kam ich dazu mal nachzuschauen, was sich unter der Erde getan hatte. Ca. 250g frische knackige Knöllchen habe ich gefunden, 4-5 cm lang.

Eine kleine Recherche im Internet hat mir verschiedene Rezeptvorschläge für die Zubereitung bescheert und selbstverständlich habe ich mich für die einfachste Variante entschieden. (Immerhin ist Michel bei uns der Koch im Hause!) ;-)

Die Topinambur habe ich geschält und klein gerieben, gleiches mit einer Handvoll Möhren/ Karotten. Die Masse muss dann gut ausgedrückt werden, bevor sie mit Ei, Salz, Pfeffer und Muskastnuss zu einer Art Teig vermengt wird. Löffelweise Klekse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und flach drücken. Ab in den Ofen bei 180 °C Heißluft, nach ca. 10-15 Min. einmal wenden, nochmal so lange weiterbacken..- und schon hat man wunderbar knusprige Kartoffel...ääähhm, Topinambur-Karotten-Puffer. (Tipp: Ich lasst das mit dem Vorheizen des Backofens, in meinen Augen ist das pure Energieverschwendung.)

 

Mir schmecken sie am besten mit dem selbstgemachten Apfelmus. Wie ihr seht ist kein Krümelchen übrig geblieben.                                                ;-)

 

Man kann sie aber auch als Beilage zu einem Hauptgericht reichen, oder mit Kräuterquark oder Joghurtdip vernaschen.

 

Zutaten mit Mengenangabe:

  • 200g Topinambur
  • 100g Karotten
  • 2 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nach"kochen"
und
Guten Appetit!
:-)

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Di

03

Dez

2019

Unser bisher größtes Abenteuer!

Wir werden oft gefragt, wie weit es denn ist, von unserem Heim in Deutschland zu unserem zu Hause in Schweden. Und wie lange wir fahren. Deswegen will ich heute mal einige Bilder zeigen, wie wir uns die Fahrt versüßen. Neiiin, nicht nur durch ungesundes Essen bei McD… und allerlei Naschzeug. Wir nehmen die "Vogelfluglinie" von hier nach dort und haben dadurch zweimal eine kleine Verschnaufpause auf den Fähren mit oftmals sensationellem Ausblick.

Zusätzlich haben wir auf der Strecke inzwischen einige Lieblingsplätze, die wir für einen kurzen Spaziergang mit Yumi immer wieder aufsuchen. Der Stopp auf Farø z.B., gehört unbedingt dazu! Weitere sind kein Geheimnis, fragt uns einfach.  ;-)

Aber das nur "am Rande"...!

 

Wir haben nämlich schon wieder unsere Stiefel geschnürt, die Pfoten geputzt und arbeitsreiche, aber vor allem spannende Tage im Kattgård verbracht.

 

Im Garten gewerkelt, Kartoffeln geerntet, einen Baum gefällt, das Obergeschoss für unsere zukünftigen Feriengäste weiter ausgebaut. Wir haben aber auch schöne Spaziergänge zum See gemacht, viele alte Nachbarn zum Kaffee getroffen, neue Nachbarn kennengelernt und...

 

WIR HABEN UNSER BISHER GRÖSSTES ABENTEUER ERLEBT!

 

Was das wohl sein kann? Wenn ihr neugierig seid, geht es hier zu des Rätsels Lösung:

 

"Abenteuer"

 

Viel Spaß beim Lesen!

:-)

 

Kommentare wie immer gerne unter diesen Blogbeitrag.


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Sa

23

Nov

2019

DIY - Ringelblumensalbe vs. Lippenstick

Bei diesem nasskalten Wetter bekomme ich immer sehr schnell trockene, wunde, rissige Lippen. Der bekannte Lippenstick ist da total kontraproduktiv und hilft nur, solange man immer fleißig schmiert. Heilung? Eher nicht. Deswegen habe ich vor einiger Zeit meine eigene Ringelblumensalbe hergestellt, inzwischen mehrfach getestet und für besser als alle bisherigen Kosmetika befunden.

Die dazu benötigten Ringelblumen wachsen in unserem Garten wie Unkraut, überall zwischen dem Gemüse und sie säen sich immer wieder selbst aus. 

Calendula, wie die Pflanze botanisch bezeichnet wird, gilt in der Naturheilkunde als Mittel gegen Hautentzündungen, Wundheilung und gegen Ausschläge.

Im Netz habe ich ruckzuck viele Rezepte gefunden. Allen gemein war die Zugabe von einem guten Öl und Bienenwachs. Beides haben wir ja nun immer im Haus. ;-)


In manchen Beschreibungen wird empfohlen, die Blütenköpfe komplett abzuschneiden. Dies handhabe ich direkt schonmal anders. Ich zupfe nur die Blütenblätter von der Blüte, so können die Samen darunter reifen und die Pflanze sich weiter wild vermehren. Auch wasche ich die zarten Blättchen NICHT, da ich denke, dass die Verbindung mit dem Öl dann nicht klappt. In meinem Fall gebe ich über die Blätter Olivenöl bis sie bedeckt sind. (Tunkt sie dabei immer mal unter, sonst schwimmen die meisten obenauf und ihr habt zu viel Öl im Verhältnis.)  Ab damit auf den Herd und unter Rühren langsam auf 90°C erhitzen. Nicht kochen! (Sonst habt ihr wohlmöglich frittierte Ringelblumenblätter. *lach)

Ist die gewünschte Temperatur erreicht vom Herd nehmen und 24 Std ruhen lassen. Am nächsten Tag erhitze ich die Masse nochmals auf 90°C und gieße den Sud durch ein feines Sieb ab. (In meinem Fall direkt in eine meiner Wachsschmelzdosen, aber natürlich geht auch ein Kochtopf.) Haltet den Sud ruhig auf kleiner Flamme (oder wie hier in einem Wasserbad) warm, damit das nun folgende Bienenwachs gut schmilzt. Mit der Menge muss man etwas experimentieren. (Die hier gezeigte ist zu GROSS! *zwinker)

Fertig ist die Salbe, aber noch flüssig. So kann man sie wunderbar in kleine Gläschen oder leere Cremetiegel abfüllen. Lasst die Salbe im offenen Glas vollständig auskühlen, damit sich am Deckel kein Kondenswasser bildet.

Mein erster Versuch enthält wie gesagt zu viel Bienenwachs und die Salbe ist zu fest geworden.

Seid da also lieber etwas sparsamer! :-)

 

(Gut, dass ich die Samen an den Pflanzen belasse,

da kann ich im nächsten Jahr hoffentlich wieder ernten und einen zweiten Versuch starten!)

Meine eignet sich super als Lippenbalsam und hat auch als Geschenk an Freundinnen bereits guten Anklang gefunden.

 

Viel Spaß beim Nachmachen!

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So

17

Nov

2019

DIY - Kastanien-Waschmittel - zero waste

Der Herbst neigt sich langsam dem Ende, die ersten Fröste überziehen das Land. Höchste Eisenbahn für mich, mir noch einen kleinen Vorrat an Kastanie zusammenzusuchen. Daraus stelle ich mein Waschmittel her!

Die in den Kastanien enthaltenen Saponine (lateinisch sapo = Seife) ergeben beim Aufschütteln mit Wasser einen seifenartigen fettlösenden Schaum. Einen höheren Anteil an Saponinen finden sich in indischen Waschnüssen. Da meine Intention aber nicht nur die Vermeidung von Tensiden und anderen Schadstoffen für die Umwelt ist, sondern auch die Vermeidung von Verpackungsmüll und ich zudem eine Einfuhr aus Indien nicht unterstützen möchte, sind die heimischen Rosskastanien DIE Alternative für mich. Das Waschergebnis hat mich bisher immer restlos überzeugt, probiert es doch auch einmal aus! Übrigens kann man auch gut die Herbstdeko zur Waschmittelherstellung zerpflücken. ;-) Die Kastanien müssen nicht frisch sein, wenn ihr sie verarbeitet. Beim Anlegen eines Jahresvorrates ist aber zu beachten, die Kastanien möglichst trocken, kühl und zunächst breit verteilt zu lagern, sonst besteht die Gefahr, dass sie anfangen zu schimmeln. Es soll auch möglich sein, sie einzufrieren; derzeit versuche ich dies mit ganzen und bereits zerkleinerten Kastanien.

So viel also zu den Fakten. Für die Bildergucker geht es jetzt zur Sache und für  interessierten Waschteufel, gibt es die entsprechende "Bastelanleitung" zum Thema. ;-)


Frische Kastanien lassen sich recht leicht mit dem Messer zerhacken und anschließend in einem Mixer noch weiter zerkleinern. Dabei gilt, je feiner der "Schredder", desto besser lösen sich die Saponine aus der Frucht. Man kann die Kastanien auch in Stoff wickeln und mit dem Hammer zerstoßen, oder sie mit einem Nussknacker zerquetschen. Diese letzte Variante eignet sich besonders gut, um WEISSWASCHMITTEL herzustellen. Beim Ansatz dazu sollte nämlich die dunkle Schale nicht mitgenutzt werden, da sie auf weißer Wäsche einen Grauschleier hinterlassen kann. Bei der Nussknackermethode löst sich die Schale oft selbst vom Inneren der Kastanie.

Zur Laugenherstellung wird das Schrot nun mit heißem Wasser übergossen und muss einige Zeit ziehen. Ich stelle mein Waschmittel gerne auf Vorrat her und lasse es daher über Nacht ziehen. Die restliche Arbeit ist nämlich fix erledigt: Gießt euren Ansatz durch ein Sieb ab und füllt dabei die gewonnene Seifenlauge in ein passenden Gefäß ab. Und schon kann es losgehen!

Ab jetzt also NULL Euro für Waschmittel ausgeben und NULL Müll durch Verpackung und Mikroplastik produzieren, denn die Kastanienreste können natürlich kompostiert werden. (Sie treiben ja nicht mehr aus.)

Jetzt fragt sich der ein oder andere vielleicht, in welcher Zusammensetzung man die Herstellung angehen sollte. Da muss ich sagen: Ich mache das "frei Schnauze". Als grobe Mengenangabe für den ersten Versuch könntet ihr es mit

5 großen Kastanien und

250 ml Wasser

versuchen. Zusätzlich kann man der Lauge auch noch

ca. 5 Tropfen ätherisches Öl

beigeben, um der Wäsche einen frischen Duft zu verpassen, denn das Grundrezept ist geruchsneutral. Zur Haltbarkeit in flüssiger Form kann ich noch keine Angaben machen, bisher habe ich immer ca. einen Liter Waschmittel hergestellt und damit ca. 4x gewaschen.

 

Stellt ihr auch solche alternativen Produkte her?

Dann schreibt mir doch mal eure DIYs zum Thema Reinigungsmittel und Kosmetik.

Allen einen schönen Sonntag und: Viel Spaß bei der Kastaniensuche!

:-)

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Di

08

Okt

2019

Kellerkinder, Apfelsaft und Pilze

Vier Wochen lang haben wir uns wieder mit den Tätigkeiten in und rund um unseren Kattgård beschäftigen dürfen und das passend zur Pilzsaison! Dabei fühlten wir uns oft wie im Schlaraffenland.

Pfifferlinge schmecken uns am besten mit Zwiebeln und Schinkenwürfeln angebraten...

mit ein wenig Sahne abgelöscht zu einer Portion Nudeln.

Hier haben wir auf die gleiche Weise Steinpilze angebraten, es dauert etwas länger, da diese (in Schweden "Karl-Johann" genannten Pilze) mehr Flüssigkeit abgeben. Während man die Flüssigkeit etwas verdunsten lässt, bereitet man eine Polenta zu (einen festen Brei aus Maisgrieß), füllt diese in eine Auflaufform, Pilze mit Sahne ablöschen, darüber geben und das Ganze mit Käse überbacken. Lecker, sage ich euch!

So viele Pilze haben wir noch nie gefuttert und getrocknet.

Was wir sonst noch erlebt haben, gibt es hier zu lesen:

 

Kellerkinder

 

Viel Spaß beim Stöbern!

:-)

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Di

01

Okt

2019

Exklusiv für Blogleser - Teelichter aus Bienenwachs

Demnächst werden wir ein weiteres Produkt in unserem Honigverkaufsstand einführen. Echte Bienenwachs-Teelichter.

Die Produktion für einen kleinen Vorrat ist seit mehreren Wochen im Gange. Dank meiner neuen Gießform, wird immer gleich ein Dutzend Teelichter in einer Rutsche fertig. Meint ihr, das kommt an? Sollten wir die Teelichter mit oder ohne Gläschen vertreiben? Man kann auch Alu-Schälchen zukaufen, möchten wir aber aus ökologischen Gründen nicht. Meint ihr das wäre kundenorientierter? Falls Gläschen, welches der abgebildeten gefällt euch am Besten?

 

Schreibt mir doch mal, ob ihr Interesse hättet.

Und welche Preisvorstellung angemessen wäre. (Wichtig!)

Als kleines Dankeschön könnt ihr euch ein Single-Teelicht abholen!

:-)

 

 

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Mo

02

Sep

2019

Obst-Mühle und Obst-Presse

Demnächst starten wir eine längere Tour nach Schweden. :-)

 

In der Hoffnung, dass meine Pheromonfallen das Obst vor dem Apfelwickler und anderem schädlichen Getier geschützt haben, gibt es ein wenig neues Equipment für den Kattgård...

 

Wir möchten nämlich versuchen zu Mosten und dazu haben wir nicht nur Saftflaschen mit Twist-off-Verschluss gesammelt, sondern auch eine Obstmühle und eine Obstpresse angeschafft.

 

Am kostengünstigsten habe ich sie im WWW gefunden (das kennt man ja) und so waren die Sachen schnell bestellt und wurden geliefert. - Wollen wir mal reinschauen?


Die Kartons sind ziemlich zerditscht und aus einem ragt sogar ein recht spitzer Gegenstand raus. Naja, schauen wir mal...

Zuerst wird alles ausgepackt und auf dem Tisch verteilt, dann zusammen gebaut und zum Schluss noch die Bauanleitung gelesen. Alles wie immer! ;-)

Die Obstmühle hat ein paar Transportschrabbel abbekommen, das ist aber nicht weiter schlimm, es beeinträchtigt die Funktion nicht. Sie hat ein Fassungsvermögen von 7 Litern im Trichter. Alle Teile sind nichtrostend und leicht zu reinigen, so steht es geschrieben. Scharfe Zahnräder sollen das Obst zerhacken und zerkleinern. Die Mühle ist stromlos, für den Handbetrieb gedacht und daher umweltfreundlich und vermutlich Fitnessstudio-sparend. ;-)

(Auf einigen Gartenblogs und bei Youtube, habe ich schon entdeckt, dass man einen Akkuschrauber oder eine Bohrmaschine statt der Kurbel anbasteln kann, mein Michel hält das allerdings für eine ganz schlechte Idee. Er hat Angst um seine Maschinen! Schauen wir mal...) Die Maische, das Endprodukt aus der Mühle, wird dann in die Obstpresse gefüllt.

Die Obstpresse hat ein paar Minimacken am Auslauf der Auffangwanne, macht aber sonst einen sehr stabilen Eindruck. Sie hat ein Fassungsvolumen vom 18 Litern. Das Fass besteht aus Eichenholz, die Spindel aus Gusseisen. In das obere Drehkreuz wird eine Stange eingeschraubt, so dass man mit den mitgelieferten Holzscheiben und Klötzen die Maische herunterpressen kann. Innen wird ein Presstuch eingehängt, welches die festen Bestandtteile der Maische zurückhalten soll. Wenn alles klappt, fließt also unten der frische, besonders Nährstoffreiche und ohne schädliche Zusatzstoffe versetzte Saft heraus. Zurück bleibt im Presstuch der Trester. Auch hierfür findet man im WWW einige Weiterverarbeitungsmöglichkeiten. Zum Beispiel getrocknet als Fruchtriegel. Das soll aber nicht unser Ziel sein. Wir werden uns, (wenn bis hierher alles klappt) auf das Haltbarmachen des Saftes durch Erhitzen beschränken.

Tja, das sind die Pläne. Inwieweit sie umgesetzt werden können...

Vi får se vad som händer!

;-)

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Mo

26

Aug

2019

Gemüsegarten zur Probe

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum die Zeit, hier über verschiedene Projekte zu berichten, etwas knapp wurde. :-)

Im März habe ich nämlich auch einen Teil des Gemüsegartens meiner lieben Schwiegermama übernommen. Die Hälfte des Gewächshauses und ein Drittel der Ackerfläche sollten mir nun zur Verfügung stehen. So kann ich schonmal für den kattgårdschen Gemüsegarten üben. Ist das nicht super!??

Natürlich hat sich meine Planung sofort überschlagen. Viele grundlegende Sachen waren aber auch schon durch die Überlegungen für den Garten in Schweden getroffen.

Meine wichtigsten Eckpfeiler:

- So wenig wie möglich investieren. - Low-Budget!

 

- Samenfestes Saatgut verwenden (bio, wenn möglich),

um später die Samen aus den eigenen Früchten weiterzuverwenden.

 

- Auf gute-/ schlechte Beetnachbarn achten.

(Pflanzen die sich gegenseitig die Schädlinge vom Hals halten nebeneinander setzen)

In diesem Sinne beginnt also die Planung der Beetfläche. Saatgut hatte ich im vergangenen Sommer aus verschiedenen Früchten selbst entnommen. Anderes über Kleinanzeigen getauscht, oder dort günstig erworben. Auch Steckzwiebeln habe ich (etwas verspätet) als Restposten dort erstanden. Wie es so meine Art ist und damit alles seine Ordnung hat, habe ich auch gleich eigene Samentütchen entwickelt und mir ein Register angelegt, in dem das Saatgut nach Aussaatmonat einsortiert wird. ;-)

Und dann ging es also endlich los. Die ersten Samen wurden in zusammengesuchte Anzuchttöpfe gesät, auf der Fensterbank deponiert und akribisch unter Temperaturbeobachtung feucht gehalten. Als die ersten Keimlinge zu sehen waren, konnte ich mich vor Arbeitseifer kaum noch bremsen. Das war nicht gut für die Low-Budget-Planung: In einem kleinen aufstebenden Internetshop, habe ich eine bunte Mischung Saatgut bestellt. Und in einem weiteren Gartenshop Pflanz-Katoffeln, Knoblauch und Topinambur. Ups - Ich brauchte mehr Beetfläche und bekam sie. Danke Anne!!! :-)

Ende März, Anfang April sind die kleinen Pflänzchen dann größtenteils ins Gewächshaus umgezogen. Und als wir aus unserem Osterurlaub in Schweden wieder nach Hause kamen waren sie riesig geworden. Zeit fürs Auspflanzen. Da im Gewächshaus nicht genug Platz für die vielen Tomatenpflänzchen war, (Ich hatte nicht erwartet, dass ALLE Samen aufgehen.) habe ich mich entschlossen, auf unserer Dachterrasse einen Kübelgarten anzulegen. 

Auch die fünf vorgezogenen Bohnensorten mussten bald aus ihren kleinen Töpfen raus. Von Freundin Claudi habe ich dazu Bambusstangen geschenkt bekommen, aus denen ich das Rankgerüst gebaut habe. Michel hat es später oben noch durch eine Querstrebe ergänzt. 

Dann heiß es wieder : Warten. Doch schon bald sind die meisten Pflanzen angewachsen, die Kartoffeln und Zwiebeln ausgetrieben. Es zeigen sich erste Blüten, die Pflanzen wachsen weiter, die ersten Früchte sind zu entdecken. Und dann geht der Gemüsegarten fast nahtlos in das geordnete Chaos über. ;-)

Erste Ernte der Radieschen ist ein unglaublich gutes Gefühl und schon bald sind auch andere Gemüsesorten zu ernten. Es dauert nicht lange bis der erste "Überschuss" entsteht, und wir nicht mehr mit dem Essen hinterher kommen. Manche Tomaten sind wahre Monsterfrüchte und reichen fast alleine als ganze Mahlzeit. :-)

Was wir also nicht frisch genießen können, wird verarbeitet. Zum Beispiel kochen wir Tomatensauce mit Zucchini ein. Auch Beerenobst haben wir schon reichlich geerntet und haltbar gemacht... Gelee gekocht, Likör und Rumtopf angesetzt... ;-)

Beim Schnippeln zum Einkochen wird auch gleich neues Saatgut geerntet. Ich mache es so, dass ich den glibberigen Teil der Tomaten einfach auf Toilettenpapier streiche und trocknen lasse. Anderes lasse ich zur Saatgutgewinnung ausreifen und wenn möglich an der Pflanze trocknen, die Bohnen zum Beispiel. Und wieder andere Pflanzen dürfen "schießen", damit sie in Blüte gehen und Saaten bilden - Radieschen und Salat beispielsweise.

Damit ihr auch ein wenig davon habt, hier meine Rezept für den Beerenlikör. Viel Spaß beim Nachmachen und Genießen! :-)

Beerenlikör

800 g   Beeren

300 g   braunen Kandis

1   ltr.   Wodka

1          Vanillestange

 

 

 

Beeren waschen, Vanillestange aufschlitzen und alles zusammen in einem Gefäß vermischen. Für 6-8 Wochen stehen lassen. Gelegentlich umrühren. Dann durch ein Mulltuch abgießen und in leere Flaschen füllen. Durch den Zucker und Alkohol würde sich der Likör wirklich lange halten, wird aber meistens ganz schnell leer!

Skål  ;-)


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So

11

Aug

2019

Kattgård vs. Imkerei - Teil 2

(Zu diesem Artikel gibt es einen Teil 1)

Da die Beuten knapp wurden und uns die Styroporzargen auch nicht sonderlich gut gefielen, begannt Michel mit dem Bau von Holzzargen. Eine haben wir als Muster gekauft, der Rest soll nach und nach entstehen. Die Holzarbeiten obligen natürlich dem Chef. Streichen darf auch das Frauchen. ;-)

Der Plan ist, die Böden, Wohnräume und Deckel durch Holz-Ausführungen zu ersetzen, die Honigräume aber in Styropor-Ausführung zu belassen, denn wenn diese mit Honig gefüllt sind, wiegen sie über 20 Kilo!

 

Das zweite Scheudern Anfang Juli bringt uns eine Ausbeute von mehr als 40 Liter/ Kilo. - Wir sind glücklich!

Zu zweit macht die Arbeit doppelt Spaß, besonders wenn der Sohnemann zum Fotografieren und Luschern vorbei kommt.

Die Bienen sind fleißig am Wabenreparieren. Sie bekommen die entdeckelten und ausgeschleuderten Waben ja zurück. Manchmal bauen sie auch einfach wild ein wenig an oder bauen sogenannte "Spielnäpfchen". (Damit sie im Frühling wissen, wie sie Weiselzellen zum Königinnenaustausch bauen müssen. *grummel)

Entdeckt ihr die Königin auf einem der Bilder?

Nach dem dritten Schleudern, welches uns noch einmal 50 Liter/ Kilo bescheerte, nehmen wir uns die Zeit die Beute aus der Aussenstelle im Wald einige Kilometer entfernt abzuholen. Das Volk hat den Winter nicht überlebt. Da wir den Grund nicht kennen, wird das Innenleben samt Wachswaben verbrannt. Zur Sicherheit checkt Michel jedes Rähmchen ganz genau. Bienen wollen wir schließlich nicht verbrennen. Kein einziges! :-) Schon verrückt, welche Neubaukonstruktion dieses Volk unter den Deckel gesetzt hatte.

Der Aussenposten wird neu bestückt. Es ist immer gut Bienen an einem zweiten Standort zu haben. Zum einen gibt es unter Umständen verschiedenartige Honigsorten zu ernten (Waldhonig, Tannenhonig, Heidehonig usw.), zum anderen hat man Ressourcen, falls an einem der Standorte eine Seuche wie Faulbrut oder dergleichen auftritt. Davon gehen wir aber mal nicht aus und freuen uns einfach an der schönen Umgebung für die ausgewanderten Bienchen! :-)

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Do

08

Aug

2019

Kattgård vs. Imkerei - Teil 1

Es wird Zeit euch zu berichten, warum es in den vergangenen Monaten etwas ruhiger zuging auf unserer Homepage.

Im März ist leider Michels Papa gestorben. Trotz der vielen Gefühle und wichtigeren Erledigungen, musste schnell die Frage geklärt werden, wie es mit Heinzes Imkerei nun weitergehen soll. Die Bienchen standen in den Startlöchern, der Frühling nahte und das Bienenjahr begann gerade. Wir mussten uns schnell entscheiden, ob wir die Imkerei aufgeben und die derzeit sechs Bienenvölker verkaufen, oder ob wir die Imkerei weiterführen möchten. - Und wie wir nunmal so sind, wollten wir es wenigstens ausprobieren. :-)

Da bislang niemand von uns in die Thematik hineingeschnuppert hatte, war es ein Sprung ins kalte Wasser. Wir haben daher Kontakt zu einem erfahrenen Imker im Ort aufgenommen und können sagen: Von ihm haben wir die beste Schulung und Unterstützung erhalten, die man sich wünschen kann. An dieser Stelle ein großes DANKESCHÖN an ihn!

Nun galt es also für Michel ganz schnell zu lernen, die Völker durchzusehen. Zu prüfen, ob die Königin und Brut in allen Stadien der Entwicklung vorhanden ist, Nektar und Pollen eingebracht wird, die Anzahl der Drohnen zu den Immen stimmig ist und und und... Auch die Logistik musste auf einen Stand gebracht werden, der uns einen leichteren Überblick verschaffte, denn die Erfahrung und das Hintergrundwissen, welches Heinz hatte, mussten wir ausgleichen, indem wir unsere Notizen beim nächsten Besuch mit Michels "Imkervater" besprachen. Es galt Beuten durchzunummerieren, Stockkarten zu erstellen und ausfüllen zu lernen, Draht in Rähmchen zu ziehen, Mittelwände einzulöten und vieles mehr.

Nicht ahnend, dass das Bienenjahr ja noch gar nicht richtig gestartet war, hatten wir uns schon in der ersten Sicherheit gewähnt. Und dann kam, was kommen musste: Das erste Volk schwärmte. Die alte Königin hatte mit ihren liebsten Bienchen die Beute verlassen. Mit vereinten Kräften haben wir es wieder eingefangen und in einer neuen Beute untergebracht. In der alten hatten sich die verbliebenen Immen eine neue Königin herangezogen. Schon war es da: Volk Nummer 7.

Andere Völker waren ebenso groß und stark und bildeten bereits die ersten Weiselzellen (ein Zeichen für die Anzucht einer neuen Königin - wieder Schwarmgefahr!). Mit Hilfe unseres Imkervaters wurden Begattungskästen vorbereitet, mit einer angehenden Königin und einer Suppenkelle (echt!) voller Bienen ausgestattet. Ich weiß jetzt nicht mehr genau, wann, wo, wie, was geschah, jedenfalls gelang uns so mancher Ableger und plötzlich hatten wir 16 Völker!!! :-o

Wir hatten kaum genügend Beuten und Ablegerkästen und so nutzten wir alles neue und alte Equipment. Spätestens jetzt ging kein Weg mehr daran vorbei, dass ich mit anpackte. Ab in die Imkerkleidung samt Schleierhut und frisch ans Werk.

Bei jeder Durchsicht fingen wir nun Königinnen ein und zeichneten sie mit einem grünen Punkt mit Nummer, um sie später besser wiederfinden zu können.

Anfang Juni haben wir das erste Mal geschleudert. Diesmal bekamen wir eine Einweisung, denn diesen Job hatte bisher Anne übernommen. Alles lief super, im wahrsten Sinne des Wortes! Am Ende des Tages hatten wir 30 Liter/ Kilo Honig im Eimer.                                                 Das Gefühl war unbeschreiblich... - Gut! :-)

Teil 2 folgt in Kürze.

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Di

06

Aug

2019

Wiesenmahd und Kartoffelacker

 

Die Bilder von Hajo und Ei haben uns ja deutlich gezeigt was ansteht, daher starten wir zu einem Kurzurlaub zum Kattgård. Neben der "Wiesenmahd" gibt es einen Startschuss für den Gemüsegarten.

 

Schaut mal unter:

"Kartoffelacker"

 

Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren.

;-)


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Di

02

Jul

2019

Wächst das noch, oder ist jetzt mal Pause?

Vorgestern erreicht uns eine Nachricht von den Nachbarn Ei und Hajo.

Sie haben eine Runde ums Häuschen gedreht und nach dem Rechten geschaut. Alles in bester Ordnung. :-)

Nur der (ähm) "Rasen" (räusper) ...

 

Wächst der noch, oder kann er bitte eine Pause einlegen? Bald findet man das Häuschen nicht wieder!

Und wie toll die Rosen blühen. Sogar die frisch umgepflanzten Taglilien. Könnt ihr sie entdecken?

Wir haben Sehnsucht! Wir brauchen Urlaub! Dringend! …

 

Und wenn auch nur zum Wiesemähen. ;-) 

DANKE euch beiden für die aktuellen Bilder!

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So

30

Jun

2019

Flammafallet - Pssst.. Kommt mal mit..

 

..wir wollen euch heute

an einen wunderschönen Lieblingsort entführen.

Aber passt auf, dass euch niemand folgt,

es ist ein Geheimtipp!

 

Hier vorne in den unscheinbaren Waldweg geht's rein.

Da, siehst du den kleinen Parkplatz?

Und jetzt zu Fuß den kurzen Trampelpfad runter.

*platsch*

 


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Fr

28

Jun

2019

Schornsteinrenovierung im OG

Viel zu lange musstet ihr nun auf Neues vom Kattgård warten. Zur Osterzeit waren wir zuletzt im Land unserer Träume und seitdem ist hier in Deutschland viel passiert. Mehr dazu erfahrt ihr in den kommenden Wochen.

*Großes Indianer-Ehrenwort!*

Jetzt schnappen wir uns aber erst einmal die geschenkte Kommode von Antje und Uwe (DANKE dafür!) :-)

und dann ab zur Schornsteinrenovierung nach Schweden.

Viel Spaß beim Lesen und Bilderschauen und wenn ihr einen TIPP habt, lasst es mich bitte wissen! ;-)


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So

23

Jun

2019

Holzhäcksler XXL - Warteschlange auf Schwedisch: "kö"

In Schweden steht man gerne mal an, in der Schlange vor der Kasse, vor der Fleischtheke, in der Bank. Das macht einem echten Schweden nichts aus. Kurz und schmerzlos ist das schwedische Wort für Warteschlange: "kö". Und auch, wenn uns unser Nummernschild als Urlauber verrät: Wir warten, wie es sich gehört, geduldig an einer Engstelle der Provinzstraße, bis der Riesenhäcksler den LKW-Anhänger bis zum Rand beladen hat. Gute Gelegenheit es in Bild, Film und Ton für euch festzuhalten. Danach fahren wir gemütlich kilometerlang durch den Wald hinter ihm her. Schließlich haben wir Zeit und genießen den Blick in die Natur links und rechts der Schotterpiste!

Und das ist nicht ironisch gemeint! :-)

Was für ein Gerät, sogar kleine Holzstämme verschwinden in Sekunden im Schlund des Häckslers.

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Fr

12

Apr

2019

DIY - Deo, Plastikvermeidung/ Zero waste

Heute habe ich fix neues DEO für uns gemacht. Ganz im Zeichen meiner neuen Ambition der Plastik- und Müllvermeidung. Hier kommen die Zutaten:

120ml Wasser
1 TL Speisestärke
2 TL Natron
8 Tropfen ätherische Öl
Und wenn ihr denkt: "Das ist ja simpel!", dann schaut euch mal die Herstellung an, die ist noch einfacher:
Speisestärke ins Wasser rühren und erhitzen bis die Masse sirupartig ist. Vom Herd nehmen, beim Abkühlen Natron einrühren und hinterher die paar Tropfen Öl. Nun das Ganze in Tiegel oder solche wieder verwertbaren Glas-Roller abfüllen.
FERTIG - SIMPEL, oder? - Einfacher geht's nicht!
Keine leeren Plastiktuben mehr, keine Blechdosen mit Treibgasen, keine gesundheitsschädlichen Inhaltstoffe...
Und das Beste: ES WIRKT!  :-)
Viel Spaß beim Nach"kochen"!
:-)
*Klick* aufs Bild zum Vergrößern.
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So

03

Mär

2019

Kladdkaka - Schokoladenkuchen auf SCHWEDISCH

Kladdkaka ist DER schwedische Kuchen überhaupt und einfach unvergleichlich lecker "mhjam". Den solltet ihr unbedingt mal probieren! Das Besondere an dem Kuchen ist, dass in der Mitte ein flüssiger/ klietschiger Kern bleibt. Bevor ihr loslegt, könnt ihr schon den Backofen vorheizen, denn der Rest geht fix. - Nämlich so:

Die Butter schmelzen, aber nicht zu heiß werden lassen! Zucker, Vanillezucker und Eier kräftig einrühren. Jetzt Mehl und Kakao (kann man vorher mischen) dazugeben, unterheben und leicht verrühren. Teig ist fertig! :-)

Er passt am besten in eine 24 er Springform. Oder ihr macht gleich die doppelte Menge auf dem tiefen Backblech...Keine Bange: Das wird leergefuttert. Versprochen! Der Kuchen geht im Ofen auf, fällt aber wieder in sich zusammen, wenn man ihn heraus nimmt. Und das soll so sein! Das macht ihn so lecker! :-)

Bei 175°C Umluft kommt der Teig in den vorgeheizten Backofen. Backzeit bei einfacher Menge ca. 20 Minuten, doppelte Menge auf dem Blech ca. 15 Minuten. Der Kuchen wird traditionell mit Puderzucker bestäubt und Sahne gibt es auch dazu. Darauf kommt es auch nicht mehr an. *lach

 

Und hier die Mengenangaben:

  • 100g Butter
  • 250g Zucker
  • 1PK Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 150g Mehl
  • 3 EL Kakao
  • Puderzucker

 

*Klick* auf das Bild zum Vergrößern.
*Klick* auf das Bild zum Vergrößern.

 

 

 

Lasst

 

es

 

euch

 

schmecken!


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So

24

Feb

2019

Kerzengießen - auf ein Neues / oder: "Sauerei hoch 10"

Von zwei lieben Blogleserinnen und Freundinnen habe ich jeweils eine große und kleinere Menge Kerzenreste und /oder verformte Kerzen bekommen. Ich danke den beiden ganz herzlich, denn sie haben mir damit eine riesige Freunde gemacht! 

Im großen Paket von Heike waren auch Dochte und anderes Material dabei. Sie wollte selbst Kerzen gießen, fand es aber nicht so meditativ, wie ich. ;-)

In den letzten Wochen habe ich diese "Unmenge" zuerst farblich sortiert und dann nach und nach zu neuen Kerzen vergossen. Wie immer hat es mir viel Spaß gemacht, zu sehen, welche Farben beim Mischen entstehen. Erstmals ist mir auch deutlich der Unterschied aus Kerzen mit unterschiedlich hohem Anteil an Paraffin und Stearin aufgefallen.

Während die Kerzen mit höherem Paraffin-Anteil eher durchscheinend wirken, sind die mit erhöhtem Stearin-Anteil irgendwie homogener in ihrer Farbgebung und scheinen weniger transparent.

Beim abendlichen Genuss einer Toblerone kam mir dann die (wie ich jetzt finde BLÖDE) Idee, einmal eine dreieckige Kerze zu gießen. Schon öfter habe ich darüber gelesen, dass manche ihre Kerzen in leeren Papprollen gießen, es hierbei aber nötig ist, die Rolle auf einer Pappe lückenlos zu verkleben, da sonst Wachs herausläuft. Also war ich vorgewarnt und habe die leere Verpackung absolut dicht um einen zuvor befestigten Docht verklebt. Wachs rein...es schien zu funktionieren. Plötzlich gab es ein "Plitsch" und das flüssige Wachs hat sich auf meine Arbeitsfläche, den Schrank herunter, auf dem Fußboden, meinem T-Shirt, Jeans und Schuhen ergossen. Was für eine Sauerei - wie kam das denn? Ganz einfach: Das heiße Wachs hat den Kleber der Verpackung angelöst, so dass das Wachs sich seitlich Bahn gebrochen hat. :-(

Seid froh, dass ihr mich nicht wettern gehört habt. ;-)

Trotzdem war ich irgendwie in Probierlaune und habe einen zweiten Versuch mit Papprollen von Plotterpapier gewagt. 

Das Ergebnis sieht echt schön aus, die Kerzen haben irgendwie Style, so mit der hochlaufenden Rille außen. Allerdings widerspricht dieses Vorgehen total meinem Vorsatz, weniger Müll zu produzieren. Um die Papprolle von der fertigen Kerze zu lösen, muss man sie in Wasser einweichen. Also bleibt ein ziemlicher Berg an matschig-klebriger Pappe und natürlich die Ringe der Heißklebemasse übrig. Fazit: Wir so nicht wiederholt - Ab jetzt wieder mit den Silikonformen!

Damit sind dann noch wirklich viiiiele Stumpen- und Stabkerzen in allen möglichen Farben entstanden. Mit Farbpigmenten aus meinem Fundus habe ich einige hellgrüne Stabkerzen und verschiedene grüne und türkisfarbene Stumpen-Kerzen gegossen. Sie alle wandern zum Vorrat im Schrank. Nein: Einige werden natürlich bald mit nach Schweden reisen und andere werden eine "Rückreise" antreten und zu ihren freundlichen Spendern zurückkehren. ;-)

 

DANKE HEIKE UND CLAUDIA!!! 

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Di

05

Feb

2019

Tylösand - zwischen "halligalli" und himmlischer Ruhe

 

Eine knappe Autostunde von uns entfernt, nahe Halmstad, liegt Tylösand. Dort rasten wir öfter mit Urmel, damit er auch etwas vom "Einkaufs-Ausflug" hat.

Wie es uns dort gefällt und ob der Badestrand unbedingt auch auf eurer "To-do-Liste" sehen sollte, darüber könnt ihr euch hier informieren.:

 

Tylösand

 

Viel Spaß beim Lesen und Bilderschauen. ;-)


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Fr

01

Feb

2019

DIY - Badepralinen, Plastikvermeidung/ Zero waste

Seit einigen Monaten versuchen wir so wenig Plastikmüll wie möglich zu "produzieren". Kaufen Obst und Gemüse ohne Verpackung, nutzen keine Plastiktüten beim Einkaufen etc...pp.. (Über dieses Thema gibt es ja im Netz viel zu lesen.) Seitdem beschäftigt mich auch die Frage, wie viel "unsichtbares" Mikroplastik in von uns genutzten Kosmetika versteckt ist. Zu viel! Daher versuchen wir nun nach und nach, unsere "Pflegeprodukte" selbst herzustellen. Weil das Rezept so einfach ist, habe ich mit Badepralinen begonnen. Mein großer "Bademeister"  hat sie bereits für gut befunden! Habt ihr Lust, so etwas nachzumachen?

 

So geht's: Von den unten aufgeführten Zutaten vermischt ihr zuerst die trockenen. (Vorsichtig rühren, es staubt etwas.) Dann gebt ihr löffelweise das verflüssigte Fett hinzu und mischt es unter. Zuerst mit dem Schneebesen.. dann von Hand kneten. Nun die Masse in Silikon- oder Eiswürfelformen pressen und kühl stellen, bis das Fett wieder fest geworden ist.

FERTIG! - Easy oder? - Dauert keine 10 Minuten!

 

Wer mag kann der Masse noch ätherische Öle und/oder getrocknete Blüten hinzufügen. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Unsere sind mit Kiefernadeln und Limettenöl versetzt. Passt sehr gut zur Kokosnote! :-)


Am Ende muss man natürlich auch sehen, dass nicht nur Mikroplastik vermieden, sondern auch mit dem Einkauf der DIY-Zutaten kein unnötiger Plastikmüll produziert wird. Das wäre ja kontraproduktiv.     :-(

Das Schraubglas des Kokosfettes, Zitronensäure und Speisestärke in Papier und Pappe sind noch lange nicht leer, übrig bleibt daher nur Pappe und Papierverpackung des Natrons.

Passt also!     :-)

Für jeden, der es einmal selbst ausprobieren möchte, kommen hier die Mengenangaben für das Rezept:

  • 250g   Natron
  • 125g   Citronensäure
  • 125g   Speisestärke
  • 60g     Kokosfett
Wer mag kann weitere Duftstoffe und Deko hinzufügen:
  • einige Tropfen ätherisches Öl 
  • Kokosraspel, Kiefernnadeln, Lavendel- oder Rosenblüten usw..

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Di

29

Jan

2019

PVC im OG - Alles Gute für 2019

 

Kurz nach Weihnachten haben wir in Schweden nach "unserem" Tomte gesucht, aber da wir ihm Heiligabend kein Schüsselchen Grütze hingestellt hatten, wie es Tradition ist, suchten wir vergebens - oder nicht?  ;-)

Den Jahreswechsel haben wir in froher Runde und den Neujahrsspaziergang


in himmlischer Ruhe verbracht...

Wir ahnten ja nicht, dass der schwedische Weihnachtswichtel, wenn er von "seinen" Hofbesitzern schlecht behandelt, oder gar zu Weihnachten vergessen wird, böse wird! Dass er die Bewohner des Hofes ärgern wird...

Tja, so ist es uns ergangen:

 

PVC im OG - Gemüsegarten Plan B?

;-)

Jetzt sind wir zurück und wünschen:

 

Unseren Lesern alles Gute, Gesundheit und Glück für 2019!

 

(Klick auf die Bilder zum Vergrößern) 


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Mo

24

Dez

2018

FROHE WEIHNACHTEN - GOD JUL

Die Tage rasen nur so dahin, wer kennt das nicht. Die Stunden vergehen mit dem Aufstellen der Weihnachtsdeko, Basteln des Adventskranzes, Keksebacken, Geschenke kaufen, Essen planen, und so weiter. Auch bei uns werden diese "Traditionen" hoch gehalten. Michel bemalt unser Küchenfenster mit einem vollbepackten Weihnachtsschlitten, Anne bindet mir Kränze für das Wohnzimmer, die Haustür und meine beste Freundin, die ich anschließend nur noch schmücken muss. ;-) Wir bekommen selbstgemachte Kekse geschenkt, backen althergebrachte Rezepte nach und bringen selbst ein paar Tütchen oder ein Fläschchen Sekt zu lieben Menschen.

Im Imkereibedarf besorge ich ein wenig Equipment für die Bienchen und Heinzens Honigverkauf. Dort gönne ich mir von meinem "Geburtstagsgutschein" zwei neue Kerzenformen. Eine hohe für Stabkerzen und einen "Fünferpack" zum Gießen von Tannenbaumkerzen. Dazu natürlich passenden Docht, damit es zu Hause gleich losgehen kann. Mein BISSCHEN gesammeltes Wachs ist schnell wieder geschmolzen. Die mickrigen Löchlein der Tannenbaum-Kerzenform sind nicht so leicht zu treffen mit dem heißen Wachs....   ;-)

"Übung macht den Meister", denke ich und zische mal rüber zur Schwiegermutter. Und siehe da, sie hat von sich selbst und ihrer Freundin schon wieder viele Tütchen mit Kerzenstummeln und anderen Wachsresten gehortet. Selbst Kerzen zu gießen hat sie keine Lust und überlässt mir ihren Vorrat gerne. DANKE!!!

Das Hobby versaut einem schon mal die Küche, aber der meditative Aspekt ist nicht zu unterschätzen. Mich jedenfalls entspannt es total, die verschiedenen Reste zu sortieren, gleiche Farbschläge miteinander zu verschmelzen, die Form zu befüllen. Am Schönsten ist freilich der Moment, in dem ich die erhärtete Kerze aus der Form löse. Kaum eine Kerze wird genau so, wie erwartet. Einige sind mir zu dunkel, manche haben Lufteinschlüsse oder sind etwas "grisselig" von aussen. Praktischerweise steht Michels Mama total auf dunkelblaue und lila Kerzen, und so kann ich mich bei ihr wunderbar für die Rettung meines Seelenfriedens bedanken. ;-)

Auch Annes Freundin bekommt ein paar Kerzen zurück. Sie soll ja neuen Wachsreste produzieren. *lach

Die Kerzen halten Einzug in unseren Stubenschrank und werden dort möglichst lange gelagert. Sprich: Zuerst benutzen wir die selbstgemachten Kerzen aus den Vorjahren. Denn: Je länger eine Kerze lagert, desto länger brennt sie auch.

Ein kleiner Vorrat wird sicher auch mit zum Kattgård wandern. In diesen Winter-Weihnachtstagen erleuchten die Menschen ihr Heim in Schweden wie in Deutschland gleichermaßen gern im Glanz der Kerzen (und LED-Lichterketten *hüstel). Bei uns dürfen sie nicht fehlen, sie bringen Licht in jede dunkle Ecke, mit dem Adventskranz auf den Tisch; sie schmücken den Baum und die Laterne vorm Haus.

 

Wir wünschen euch kuschelig "WARME",

leuchtend besinnliche, himmlisch ruhige,

engelschöne, kalorienbombige, rentierstarke

WEIHNACHTSTAGE!

 

Rutscht anschließend gute ins neue Jahr und schaut mal wieder vorbei. ;-)

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So

09

Dez

2018

DIY: Palettensofa

Zum anstehenden Weihnachtsfest haben wir uns selbst mit NEUEN Sofas beschenkt, unser jetziges Palettensofa ist in die  Bude des Juniors umgezogen. Höchste Zeit also die Entstehungsgeschichte unseres gemütlichen Werkes hier festzuhalten. Von der Idee war es nicht weit zu meinem ersten Entwurf, doch dann hat es eine Weile gedauert, bis wir schöne Euro-Paletten erstehen konnten. Wir haben uns für neue entschieden, weil wir unangenehme Gerüche durch verschmutze Paletten vermeiden wollten. Die Paletten haben wir an der Vorderseite abgeschliffen und einmal dünn lackiert, damit wir uns nicht die Beine aufschrabbeln, wenn wir im Sommer in kurzer Hose hier hocken. Das Sofa sollte über Eck gehen und mit zwei normalen Matratzen bestückt werden. So schafften wir gleichzeitig eine Übernachtungsmöglichkeit für Gäste. Alles hat super easy funktioniert. Von den sieben Paletten wurde eine mittig geteilt, so dass das Sofa eine kurze und eine lange Seite bekam, Matratzen drauf, ein paar Laken auf die Matratzen gezogen, schon konnten wir den Feierabend genießen.

So richtig überzeugt waren wir aber nicht. Die Lehne hat uns gefehlt. So wurde Holz gekauft und zurecht gesägt. Wieder ging es ans Schleifen und lackieren. Irgendwie fanden wir unser Gesamtkonstrukt dann doch zu klein und vor allem kurz. Ein neues Modell wurde ausgetüftelt und die Anzahl der Paletten auf zehn erhöht. Im Winkel der beiden Liegeflächen ist so ein Tisch entstanden, der noch mit einer Glas- oder Metallplatte abgedeckt werden soll.

Um dem Ganzen noch mehr Wohnzimmer-Style zu geben, sind wir irgendwann auf die Idee gekommen, aus Polsterstoff Spannbettlaken zu nähen. Beim Zuschnitt hat uns Michels Mama sehr geholfen. Nachdem sich dann heraus stellte, dass die zum Teil vierfache Lage zu dick für unsere Maschine war, haben wir den Stoff zum Nähen zur Schneiderin gebracht.

Et Voilà: Es ist vollbracht - Skål!

Doch nun wird es uns bald verlassen das gute Stück und dem Härtetest in der Jung-Herren-Bude unterzogen werden. ;-)

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Di

27

Nov

2018

Qittengelee, Qittenkompott, Quittenlikör

Der Vorratsraum ist jetzt nicht wirklich leer, aber man muss die Feste feiern wie sie fallen: Und so haben wir vor ein paar Wochen die Gelegenheit beim Schopf gepackt und aus einer Klappbox voller Quitten unseren Vorrat an Selbstgemachtem ein wenig aufgefüllt...

Im letzten Jahr hatte ich das große Glück, von Michels Mama Anne drei fertig abgekochte Liter Quittensaft zu bekommen. Da war das Gelee schnell gekocht. Diesmal mache ich die Erfahrung, dass die Vorbereitung zum Einkochen echte Knochenarbeit ist. ;-)

Zuerst einmal werden die Härchen auf den Quitten durch Abreiben und Polieren mit einem trockenen Lappen entfernt. Ziemlich krümelig- staubige Angelegenheit. Von Nachbarn haben wir sogar erfahren, dass dies bei ihnen einen Hustenanfall auslöste...Bei uns nicht.. :-)

Dann werden die leuchtenden Früchte zerkleinert. Wie ein frischer Apfel, färben sie sich dann umgehend dunkel, was der Qualität des Saftes aber keinen Abbruch tut. In einem großen Topf und gerade so mit Wasser bedeckt werden sie gekocht, bis sie "gut durch" sind. Anne sagte, ca. eine Stunde. Unser Topf ist riesig und randvoll, wir hatten etwas mehr Geduld. ;-)

(Vom Entsaften in einem herkömmlichen Entsafter raten wir ab, der Ertrag ist DEUTLICH geringer!)

Die weichgekochten Quitten müssen nun abgeseiht werden. Da unsere Menge groß ist UND wir wirklich keine Stückchen mehr im Gelee finden möchten, benutzen wir hierfür ein Mulltuch. Erfinderisch, wie wir ja manchmal sind, befestigen wir dies an den Beinen eines umgedrehten Küchenstuhles und stellen die Auffangschüssel darunter. Einen Teil des Saftes kochen wir mit 2:1 Gelierzucker auf, lassen ihn 4 Minuten köcheln und füllen ihn dann in sterile Gläser ab.

Aus den schönsten Quitten schneiden wir Schiffchen, die wir mit etwas Wasser bedeckt köcheln lassen, bis die Flüssigkeit etwas eindickt. Hier geben wir ein wenig Zucker und eine Prise Zimt hinzu. Ab ins Glas, schon ist ein schönes Kompott fertig. Schmeckt göttlich zu Vanilleeis. Mhhhjam...  - Natürlich bekommen alle Vorräte wieder ein schönes Etikett verpasst. :-)

Ein paar Tage später öffne ich einige Flaschen schon wieder. Es soll Likör geben. Den Quittensaft koche ich mit den unten angegebenen Zuckermengen auf, bis der Kandis vollständig gelöst ist. Der braune Kandis gibt dem hellen Saft dabei nicht nur eine leichte Karamellnote, sondern auch eine schöne Färbung! Die Flüssigkeit muss nun abkühlen, bevor sie mit 54%igem Rum vermischt und in sterile Flaschen abgefüllt wird. Nach mehreren Kostproben ( um die richtige Zuckermenge für euch zu finden ) bleibt nur eines zu schreiben:          Skål!  ;-)

Meine Mengenangaben für den Quittenlikör:

2,5 Liter Quittensaft

500g braunen Kandis

100g Zucker

6 Tütchen Vanillezucker

0,7 Liter Rum 54%

Skål!


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Do

08

Nov

2018

Halvmånefönster - Halbmondfenster bauen

 

Zwischen Sommer, Sonne und Schnee haben wir wieder einiges geschafft und viele viele schöne Stunden in unserem schnuckeligen schwedischen Heim verbacht.

 

Neues vom Kattgård gibt es hier:

Halvmånefönster

zu lesen.

 

Viel Spaß beim Lesen - oder nur Bilderschauen - und genießt den

"Indian Summer"


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Di

09

Okt

2018

Waldbrand in Schweden - wir bauen eine Zisterne

Einen großen Teil des Sommers dürfen wir wieder im Kattgård verbringen. Entspannt, glücklich und aufmerksam genießen wir die Tage!

Selbstverständlich sind wir wieder schwer bepackt auf dem Weg in das Waldbrand-geplagte Schweden.

Vom Feuer wurde Småland Gott sei Dank weitgehend verschont, die Dürre hat gedoch keinen Bogen geschlagen. Und so werfen wir die Pläne des Hausstreichens über Bord und bauen statt dessen eine Zisterne, mit der wir erneuten Durststrecken zukünftig entgegenwirken können.

Wollt ihr es genau wissen und alle Bilder sehen? Dann klickt auf die ZISTERNE.

Viel Spaß!   :-)


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Fr

03

Aug

2018

Wiesenmahd und Fliegenfischer im Kattgård

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DAS interessiert uns nämlich alle: Den Michel alles zu gleich Teilen (nagut, der Garten etwas weniger, mich dafür umso mehr), den Urmel vor allem Garten, Wald, See und natürlich Futter...Dabei ist es ihm auch WURSCHT, welche Landesfarbe die Torte ziert... Hauptsache fressen. ;-)

Den Erik interessiert vor allem das Angeln. -

Und das wir endlich einmal wieder komplett als Familie nach Schweden fahren, das ist für mich mit Abstand das Schönste an diesem Urlaub!!!

 

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Und auf diesem Bild könnt ihr sehen, was uns noch in diesem Sommer erwartet. Na? Wer errät es?

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Richtig: Der Kattgård schreit nach FARBE!

Rödfärg bitteschön, aber auch einige weiße Flächen sind zu streichen. Hilfe  ist aber auch schon in Sicht, eine Freundin wird uns besuchen und ein/zwei Tage Frondienst tun. ;-)

 

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WM?

Deutschland gegen Schweden war interessant, der Rest interessiert uns nur am Rande.. und noch dazu drücken wir nicht alle derselben Mannschaft die Daumen... ;-)

Also beschäftigen wir uns lieber mit Vorbereitungen für die nächste Schwedentour. Was wir noch so brauchen an Baumaterial, neuen Ausrüstungsgegenständen für das Haus, den Garten.. oder den SEE!...

 

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Diese beiden liegen ja gerne auch mal auf der faulen Haut...aber nicht den kompletten Urlaub...das könnt ihr vergessen. Schließlich muss der "Rasen", der eher als Wiese zu bezeichnen ist gemäht werden. Die Tour mit dem Ferrari übernehme ich gerne, aber die Motorsense muss jemand anderes schwingen.

Außerdem werden Freunde in ihrem Ferienhaus in der Nachbarschaft sein. Also: Hoch die Kiste!

 

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Jetzt könnt ihr aber erst mal schauen, was wir im Juni getrieben haben.

Zum Bericht über die Wiesenmahd und ein paar schöne Fliegenfischertage geht es:

 

>>>HIER<<<

 

Kommentare zum Bericht dürft ihr wie immer gerne unter diesem Post hinterlassen.

Wir freuen uns sehr über euer feetback!

;-)

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Di

31

Jul

2018

Waldbrände und Dürre in Schweden

 

Viele von euch haben sicher schon von den zahlreichen Waldbränden in Schweden gehört und manch einer fragt uns in diesen Tagen: „Seid ihr davon betroffen?“ „Habt ihr Angst um euer Häuschen“. Gott sei Dank können wir beides verneinen.

 

Die großen Brände beginnen weiter nördlich in Schweden, Småland ist nicht betroffen. Trotzdem fühlen wir natürlich mit den Schweden, denn der Verlust, den die wütenden Brände verursachen ist vielfältig. Nicht nur, dass manche Menschen gezwungen sind ihre Häuser und Höfe zu verlassen, auch sterben viele Säugetiere und Insekten in den Flammen. Ebenso ist der wirtschaftliche Schaden durch große verbrannte Holzfelder enorm. Und ökologisch sind die Brände natürlich auch eine Katastrophe, wenn man alleine bedenkt, wie viel CO2 dort entsteht.  :-(

 Eine schlimme Situation in der wir gleichwohl Glück im Unglück haben. Der Kattgård muss lediglich der extremen Hitze und Trockenheit trotzen. Freunde halten uns auf dem Laufenden und schicken hin und wieder ein Bild. DANKE dafür, es beruhigt uns doch sehr, dass alles noch „steht“. Die Dürre hat zwar alle grünen Flächen vertrieben, aber das Unkraut treibt sicher bald wieder durch.  :-)

 

Wir wünschen allen Schweden noch ein wenig Durchhaltevermögen

und hoffen mit ihnen auf Regen!

*daumendrück

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Fr

27

Jul

2018

Werkstattarbeiten für den Kattgård-Garten

Hin und wieder bekommen wir tolle Sachen angeboten mit dem Hinweis: "Wäre das nicht etwas für euer Schwedenhäuschen?" Und gelegentlich trifft der Schenkende haargenau unseren Geschmack. ;-)

 

 

Von Antje und Uwe, haben wir zum Beispiel diese       >>>

tollen Tischchen bekommen, die in der Gästewohnung ein schönen Plätzchen bekommen werden.

 

Ihr beiden: 1000 Dank dafür!

Die sind soo niedlich! :-)


Vor etwas längerem schon haben zwei verrostete Torflügel zu uns gefunden. Die beiden haben uns auch auf Anhieb gefallen. Daraus kann man doch was Tolles gestalten. Bis zur Idee, einen "Rosenbogen" daraus zu bauen, war es nicht weit. Ich hatte mir das wie immer ganz einfach gedacht, aber mein Künstler-Grizzly hatte natürlich schon wieder die tollsten Ideen im Kopp. Schaut mal selbst, was da entstanden ist:

Viele dieser Arbeiten hat Michel alleine erledigt, ich bin fürs Mäkeln ("Nein, so gefällt mir das nicht."), Festhalten und Sägen zuständig. ;-) Deswegen nutze ich die Zeit, um eine vom Sperrmüll gerettete Laterne in ihrem Shabby-chic zu konservieren. Die Scheiben werden entfernt und gesäubert, loser Lack entfernt, das Metall mit Owatrol-Öl eingepinselt und die Scheiben wieder eingesetzt. Schön, oder? Was meint ihr?

Ob unsere Deko sich gut macht im Trädgård das erfahrt ihr in Kürze (hier).

Bis bald!

:-)

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Di

24

Jul

2018

Warten auf Garten / Gemüse im Kattgård?

Es wird gewartet:

 

Urmel darauf, dass endlich jemand mit ihm spielt... *wart

...

Freunde und Verwandte auf unseren nächsten Urlaubsbericht... *wart

...

Und wir auf den Mann mit dem Bagger... *wart

...

Jaaa, das hättet ihr nicht gedacht, dass wir auch einmal etwas NICHT selbst machen, was? *lach

 

Wieder hat es lange gedauert, all die Fotos zu sortieren und die letzten Aktivitäten in Worte zu fassen. Aber nun könnt ihr lesen, worauf wir arbeitend gewartet haben:

 

*klick zum Gemüsegartenstart*

 

Viel Spaß beim Lesen

und vielen Dank für Kommentare.

;-)

 


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Mo

23

Jul

2018

0815 vs. exotisch

In der letzten Zeit habe ich wieder ein paar Gläser gefüllt und einige Portionen 0815-Johannisbeergelee eingekocht. Diesmal habe ich vor dem Entsaften alle Beeren von den Stängelchen gepult. Nagut, mit einer Gabel ist das nach dem Waschen fix erledigt. ;-) Was soll ich sagen: Das Ergebnis schmeckt phantastisch. Richtig schön Süß, kein bisschen bitter und seeehr fruchtig. Rezept also eindeutig nochmals verbessert.

 

Im gleichen Atemzug ist Mango-Rhabarber-Marmelade entstanden. Die exotischen Früchte stammen natürlich nicht aus den eigenen Garten, sondern aus irgendeinem südlichen Land. Ich wollte diese Mischung aber gerne ausprobieren, also habe ich sie zugekauft. :-)

Und auch hier kann ich schreiben: Ein voller Erfolg. - Schmeckt der gesamten Familie ausgezeichnet und ist schon zu einem guten Teil verputzt. ;-)

 

Neues vom Kattgård ist natürlich auch in Arbeit. *rotwerd.

Diese Woche noch - VERSPROCHEN!

:-)


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Sa

09

Jun

2018

Vom Dreikammerbrunnen zur Infiltration

Schwedische Gesetze und blumiges Klo? Was hat denn das zu bedeuten? ;-)

Das etwas langwierige Projekt ist endlich abgeschlossen. Alles was ich dazu zu berichten habe, findet ihr hier:

 

Dreikammerbrunnen >>> Infiltration

 

Viel Spaß beim Lesen!

;-)

 


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So

03

Jun

2018

Erdbeer-Rhabarber und noch viiiel mehr

 

Diese Woche habe ich

einen großen Teil des heimischen Rhabarbers

mit zugekauften Erdbeeren

zu leckerer Marmelade verarbeitet.

 


Weil das Auge ja bekanntlich mitisst sollten die Gläser mit dem selbstentworfenen Label versehen werden.

Da lag es nahe auch die im vergangenen Herbst verarbeitete Apfel-, Pflaumen- und Quittenernte zu etikettieren.

(Auch um bei Zeiten noch zu wissen, welcher Genuß in welchem Glas eingekocht wurde. *hüstel und smile)

Am Ende der Woche stand eine ansehnliche Menge an Selbstgemachtem auf dem Küchentisch

und wartet nun im Vorratsraum auf hungrige Mäuler. ;-)

Habt ihr auch so viel Spaß am Einkochen?

Wer verrät mir das einfachste Rezept für Holunderblüten-Gelee??

:-)

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Sa

07

Apr

2018

Letzter Schnee im Kattgård

Ihr wünscht aktuelle Bilder vom Kattgård? Wir auch.. immer! :-)

Und die lieben Nachbarn sind so toll und schicken uns ab und zu einen Blick auf und um das Häuschen.

Dickes Dankeschön an Mats und Hajo.

( Aber auch an Hanne und Kim. *Pssssst: Eure Bilder bleiben NOCH geheim! )

Ihr alle seid die Besten!

 

Laut Wetterbericht hat es in den Ostertagen das letzte Mal geschneit, nun zieht wohl auch in Småland der Frühling ein.

Letzte Chance also auf ein paar weißverschneite Blicke...

 

Wir planen bereits die nächste Tour, kaufen fleißig Baumaterial, damit es im OG weitergehen kann und haben sogar noch das ein oder andere Gebrauchtwaren-Schnäppchen gemacht. Von uns aus dürfen die Tage also gerne ab jetzt rasen.

;-)

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So

01

Apr

2018

Ostergrüße fünf vor zwölf ;-)

 

(Jetzt werde ich fast so rot, wie unsere Eier. *schäm)

 

In allerletzter Sekunde, heute Morgen, gleich nach dem Frühstück, haben wir es tatsächlich noch geschafft etwas GRÜN aus dem Garten zu suchen, die Eier zu präparieren und sie mit den Naturfarben, die Michel mir aus dem schweizerischen Migros mitgebracht hat, zu färben. Das Pulver besteht aus Mateblättern, Curcuma und schwarzen Malveblüten für die grünen, sowie Sandelholz und Cochenille für die roten Eier.

 

Allen Leserinnen und Lesern unserer Homepage wünschen wir nun auf diesem Wege ein entspanntes, schönes und gerne auch sonniges (!) Osterfest.

Viel Spaß am Osterfeuer, beim Eier verstecken und euren Kids beim Suchen!

 

 

Frohe Ostern - Glad Påsk


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Fr

23

Mär

2018

Elchjagd auf eigenem Grund und Boden

Zum heutigen Thema eines gleich vorweg: Für uns wird das nie zur Anwendung kommen. Sollten wir uns jemals im Sinne einer Selbstversorgung mit selbst Geschossenem oder Geschlachtetem eindecken müssen, werden wir auf die Sekunde zu Vegetariern werden. ;-)

  

Da wir aber immer wieder gefragt werden, wie es sich denn mit dem Jagen in Schweden verhält, habe ich euch heute mal in Kürze einige Fakten dazu:

  

Das Recht auf seinem eigenen Grund und Boden NIEDERWILD zu jagen, hat ein Landeigentümer sofern er über fünf Hektar, also 50.000 qm eigenes land- und/oder forstwirtschaftlich genutztes Land verfügt. Zusätzlich benötigt man einen „jaktbevis“ (Jagdschein, auch deutscher ist gültig), sowie eine kostenpflichtige „jaktkort“ (Jagdkarte). Der Grundbesitzer kann sein Jagdrecht auch verpachten.

  

Wer jetzt denkt: „Oh super, dann kann ich sicher mal zur Elchjagd zu einem der Kattgard-Nachbarn kommen…“

Nein, so ist es nicht! 

 

Denn Elche und Bären gehören nicht zum vorgenannten Niederwild. Für sie wird durch die Provinzialregierung eine Abschussquote für MEHERERE TAUSEND Hektar bestimmt. In unserer Gegend haben sich daher mehrere Landbesitzer zu einer Jagdgemeinschaft zusammengeschlossen, so dass ihre Gesamtfläche dem geforderten „licencområde“ (Lizenzgebiet) entspricht. Der Zusammenschluss ist meldepflichtig und es wird ein Jagdvorsteher gewählt, der die Einhaltung der gesetzlich erlaubten Anzahl an geschossenen Tieren überwacht.

 

Schließt sich ein „Klein-„-Grundbesitzer keiner Gemeinschaft an, besitzt er ein sogenanntes „kalvområde“ und ist berechtigt zu Beginn der Elchjagdzeit ein einzelnes Kalb auf seinem eigenen Land zu schießen.

 

 

 

 

Die folgenden Bilder sind sicher nicht nach Jedermanns Geschmack

und auch zugegebenermaßen nicht alle selbst fotografiert.

(Danke an Hanne!)

Aber der weihnachtliche Elchbraten fällt nunmal nicht vom Baum in den Gefrierschrank.

Daher eine kurze Warnung an "Zartbeseitete":

 

NICHT WEITER RUNTER SCROLLEN.

:-)

 

 

 

 

 

 

 

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Sa

17

Mär

2018

Bilkyrkogården Kyrkö mosse - Autofriedhof bei Ryd

Schietwetter draußen?

Nicht so schlimm:

Heute könnt ihr uns auf einen kleinen Ausflug begleitet, einen wirklich bizarren und zugleich andächtigen Platz in Schwedens märchenhafter Natur. Auf gehts zum Autofriedhof im Kyrkö mosse (Moor) bei Ryd in Småland:

 

Bilkyrkogård

 

Viel Spaß an den verwunschenen Fotos!  :-)

 

 


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Fr

09

Mär

2018

Männerwirtschaft

 

Im Kattgård herrscht Männerwirtschaft!

 

Michel, Freund Andreas und Yumi gehen alleine auf große Tour. Okay, im Kochen ist Michel unschlagbar, dafür braucht er meine weibliche Unterstützung definitiv nicht, aber sonst? Eine Woche so ganz ohne Hausdrachen und Sklaventreiber, oh weh....

 

Ob da doch noch gewerkelt wurde und Fotos und Infos für einen neuen Bericht reichen, erfahrt ihr, wenn ihr hier klickt:

 

Männerwirtschaft

 

 


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Fr

02

Mär

2018

Geheimes FÜNFTES Rad am Wagen?

Nein, natürlich nichts geheimes an Bord! Aber GROSS schreiben darf man diese Fracht ruhig, denn der Michel wird bei dieser Schwedentour nicht nur von Freund Andreas, sondern auch von einer riesigen Kabelspule begleitet, die schon eine ganze Weile im deutschen Garten auf ihren Transport zum Kattgård wartet. Nachdem sie im Bulli verstaut ist, kann sie glücklicherweise keine größen Sprünge mehr vollführen: Platzmangel. :-) Das ist auch der Grund, warum sie so lange auf ihre Reise warten musste: Meistens nämlich, haben wir wichtigere Materialien zu transportieren, als ausgediente Kabelspulen. Inzwischen hat sie reichlich Patina angesetzt, da sie aber auch im schwedischen Garten im Außenbereich Verwendung finden soll, macht das gar nichts.


Gute Fahrt den Herren, kommt heile wieder und bringt uns schöne Winterbilder mit!

:-)

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Sa

24

Feb

2018

Gartenplanung

Im Frühjahr 2015 pflanzte ich zwei mickrige, aus dem Baumarkt gerettete Jostabeeren an die nordwestliche Grundstücksgrenze. Am nächsten Tag: Fraßschäden, also habe ich sie eingezäunt. (Bild rechts.) Im Sommer darauf setzte ich eine Stachelbeere, über die ich mitten auf unserer "Rasenfläche" stolperte, daneben. 

Im April 2017 bekam ich von Freundin Claudia vier Holunderbeerbüschchen geschenkt. (Danke Claudia!)

Diese fanden weiter außen, an der Steinmauer, hinter der es sehr sumpfig ist, ihren Platz (grün gekennzeichnet).

Und im Herbst hat Michel mehrere Johannisbeer-Sträucher (aus dem Bereich, der einmal Garten werden soll) in die neu geplante Hecke gesetzt. Links im Bild rechts. >>>>>>>>>>>

Die rot durchkreuzten Bäume sollen in den nächsten Monaten/Jahren gefällt werden. Sie waren 2016 der Freischneideaktion unseres Stromversorgers zum Opfer gefallen, die einfach alle Äste kappten, die ihren Leitungen zu nahe standen. Nun sehen sie furchtbar zerrupft aus. :-(

<<< Im Herbst 2016 habe ich mir überlegt, dass dort eine Beerenhecke entstehen soll (blau gekennzeichnet). Dafür wurde ein Haselstrauch (im obigen Bild links) entfernt und die kleine Buche (rechts) an die östliche Grundstücksgrenze verpflanzt. Und wieder wanderte eine baumarktgeplagte Pflanze in die "Hecke", eine weiße Johannisbeere.


Die Eiche in der Hecke möchte ich vorerst behalten, sie soll nur etwas ausgelichtet werden, damit die jungen Pflanzen genug Licht bekommen. Die Tanne vorne rechts im Bild hat ja schon 2012 ihre große Schwester verloren, ist dadurch weiter links sehr kahl und wird auch irgendwann unseren Ofen füttern. ;-)

Den Bereich zwischen den beiden "Hecken" (grün/blau) habe ich im Herbst 2017 mit allen möglichen gesammelten Samen von Akelei, Ringelblumen, Mohn etc. bestreut. Nun bin ich gespannt, welche davon aufgehen. Die Fläche soll unbewirtschaftet bleiben und darf sich gerne zu einer Wildblumenwiese mausern... Gegebenenfalls werde ich ein wenig nachhelfen...

Falls jemand Samen abzugeben hat:

Ich würde mich mit einem Glas meines Apfelgelees erkenntlich zeigen! :-)

Wie findet ihr den Plan? Ein wenig Platz habe ich noch.

Was könnte ich noch in meine Beerenhecke pflanzen?

Vielleicht eine Aroniabeere für die Vögel!? (Denn wir mögen diese bitteren Dinger nicht. *lach)

Eine Busch-Blaubeere ist ja Quatsch, rund ums Grundstück hat es im Sommer Millionen von Blaubeeren.

Habt ihr Ideen?

Oder hat gar jemand eine Beerenpflanze abzugeben?

Das Angebot mit dem Apfelgelee steht! ;-)

 

Wie ihr seht, kreisen meine Gedanken unentwegt um das Projekt Kattgård.

Pläne schmieden für den weiteren Ausbau im Obergeschoss.

Ideen sammeln für eine Beerenhecke, die uns und den Vögeln schmecken soll...usw.

Außerdem beschäftigt mich das Thema Teil-Selbstversorgung durch Gemüse aus dem eigenen Garten.

Was es da nicht alles zu beachten gibt... Und natürlich ist dabei die Tatsache,

dass wir uns ja nur wenige Wochen im Jahr in Schweden befinden, eine echte Herausforderung!

Das macht es besonders spannend. 

:-)

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Mi

21

Feb

2018

Ladungssicherung - Lastsäkring

 J J J J J J J J J J J 

Man kennt ja Bilder aus zumeist südlichen Ländern, in denen die irrwitzigsten Ladungssicherungen gezeigt werden, aber sie sind uns viel näher, als auf den ersten Blick vermutet. Schaut mal genauer hin. (klick aufs Bild)

Dachgepäckträger werden von manchen Schweden scheinbar völlig überbewertet...Zumindest schätzen wir diesen KABELBINDENDEN Autofahrer so ein!


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So

18

Feb

2018

Runen in Ljungby, Kånna Högar

Neue Bilder vom Häuschen kann ich leider nicht präsentieren, aber wer mag kann ein wenig Kulturgeschichte aus der Gegend um den Kattgård erfahren.

 

Wir haben das Gräberfeld Kånna südlich von Ljungby besucht, die dortige Ruhe bei einem kleinen Spaziergang genossen, ein paar Fotos geknipst und einige Informationen zu diesem historischen Ort für euch zusammengetragen.:

 

 

Kånna Högar

Viel Spaß beim Lesen!

 

 

 

 

PS:

Vielen lieben Dank an die neuen Gästebuch-Eintrag-und-Kommentar-Schreiber.

Euer Feedback ist für uns der schönste Lohn!

:-)


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So

04

Feb

2018

Ärger über Scandlines und Paneele im OG

Viel Aufregung über Scandlines hat es in den letzten Wochen für uns gegeben:

Die Firma hat ihr Computersystem umgestellt. Wir erfuhren durch unseren Schwedischkurs davon, dass man seine Go-green-card einschicken müsse, damit man das Geld für bereits lange im Vorraus bezahlte Überfahrten zurück erstattet bekomme. Ende Oktober schickten wir unsere Karte ein, per Einschreiben. Und es passierte drei Wochen lang: Nix. Wie wir durch Nachfragen, wo unsere Gutschrift bleibe, erfuhren, kam unser Brief nicht bei Scandline an. Wir machten Meldung bei der Post. Komisch, kurz darauf kam unser Brief samt Karte zurück: Der angegebene Empfänger sei unter dieser Adresse nicht zu erreichen. Ja-nee, ist klar Customer-Service Scandlines ist ja auch ein Laden so groß wie ein Dixie-Klo. Wer da einen Fehler machte: Wir wissen es nicht.

Wir waren stinksauer. Und wir wollten bald  nach Schweden fahren, müssten also eine neue Fährkarte kaufen.

Michel machte seiner Wut im Kundencenter Luft. Aber es brachte nichts. Wollten wir unser Geld haben, mussten wir die Karte erneut versenden, auf unser Geld warten und wieder für zehn Überfahrten in Vorkasse gehen...


Das wollten wir nicht. So entschieden wir uns, erstmalig über die Brücken ins Land unserer Träume zu fahren. Viel Gutes hatten wir schon von Freunden und Bekannten gehört und so fuhren wir vorbei an Hamburg immer Richtung Flensburg. In Dänemark, hoch bis Kolding, östlich über die "Kleine-Belt-Brücke", vorbei an Odense bis Nyborg und über die "Große-Belt-Brücke" Richtung Kopenhagen. Dort ging es über die "Öresund-Brücke" weiter nach Malmö und endlich wieder Richtung Norden, bis zum Kattgård. 11 Stunden, statt der normalen 8-9 waren wir unterwegs! Und auch wenn Michel noch zweifelte, meine Entscheidung stand fest: Die Brückentour ist nix für mich! Ich favorisiere die Vogelfluglinie und muß die Überfahrt mit Scanlines dann wohl in Kauf nehmen. *schulterzuck. (p.s.: Die Rückerstattung ist im Januar dann doch noch erfolgreich bei uns eingetrudelt. *augenroll)

 

Kaum erreichten wir den Kattgård, fiel alle Aufregung von uns ab.

Wir fühlten uns wieder wohl, alles war gemütlich, heimelig, kuschelig, friedlich..... HYGGE!

 Chillen ist aber nunmal nicht unser Ding.

Und wenn ihr wissen wollt, WAS unser Ding ist, dann könntet ihr hier weiterlesen. ;-)

Paneele im OG

Viel Spaß!

Für konstruktive Kritik, Tipps, Ideen und Lob,

steht wie immer die Kommentarfunktion unter dem Blogartikel zur Verfügung. ;-)

 

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So

24

Dez

2017

Kleine Freuden - God Jul och Gott Nytt År

 

"Es soll schnei'n, es soll schnei'n,

weil sich alle drüber freu'n.

Weiße Flocken sind so schön,

wenn wir aus dem Fenster sehn.

 

Auch die Schlitten wollen raus,

wollen rodeln vor dem Haus.

Und der liebe Weihnachtsmann

braucht den Schnee zum Schlittenfahr'n.

 

Weiß und glitzernd wär' die Welt,

wenn der Schnee vom Himmel fällt.

Drum Frau Holle, schenk uns allen,

weiße Flocken...lass sie fallen.

 


Auch wenn es hier so gar nicht Winter werden mag, der Michel hat uns trotzdem einen Winterwald bescheert.

Den Blick aus unserem Küchenfenster zumindest hat er gerettet...dort ist Winter...und Weihnachtsstimmung.

 

All unseren Leserinnen und Lesern wünschen wir frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Gesundheit, Glück und viel Freude an den großen UND kleinen Freuden des Lebens!

 

God Jul och Gott Nytt År!

Judith und Michel

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Di

28

Nov

2017

Sträkel-Schal gehäkelt - (Knooking)

 

Das To-Do ist recht simpel: Statt einer zweiten Nadel wie beim Stricken, zieht man durch die Öse der Sträkelnadel einen "Hilfsfaden". Dann wird eine Luftmaschenkette in gewünschter Schalbreite gehäkelt. Zurück geht es dann mit der gewohnten Wendemasche, wobei die neuen "festen" Maschen nun auf der Sträkelnadel verbleiben. Zur nächsten Reihe werden diese Maschen auf den Hilfsfaden geschoben und von dort weiter "abgestrickt"...Mit dem Häkelhaken der Sträkelnadel. *grins. Ein paar Farbwechsel und einigen hineingeknüpften Fransen später ist der schöne Schal schon fertig.

Winter geht ja irgendwie anders, so mit Schnee und so. Da es aber so gar nicht Winter werden will, zeige ich euch eben vor herbstlicher Kulisse, welchen Seelenwärmer ich vor längerer Zeit für den Michel gemacht habe.

 

In der Landlust hatte der er einen Beitrag zu diesem Thema entdeckt. (Eigentlich ein "Basteltipp" für Kinder.) Aber der Schal gefiel ihm so gut, da bat er mich, ob ich ihm einen solchen machen könne. Versuch macht kluCH! Michel bestellte das nötige Equipment: Eine Art Häkelnadel mit Öse am Ende und Tweedwolle in den Farben, die ihm gefallen.

 

 

Die Amis nennen das Ganze dann übrigens "Knooking". Hört sich sehr stylisch an, bleibt aber dasselbe.

*lach

 

Winter brauchen wir jetzt also mal...

Wenigstens demnächst in Schweden!  :-)

 


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Mo

20

Nov

2017

Neues vom Kattgård - etwas Schnee in Schweden

Idag fick vi E-post från en kära granne. -

Tack för fotot Mats! 

Vi länktar efter Kattgården. Men nu känner vi oss lite bättre. :-)

Heute bekamen wir eine Mail von einem lieben Nachbarn. - Tausend Dank für das Foto Mats!

Wir sehnen uns nach dem Kattgård. - Aber jetzt geht es uns etwas besser. :-)


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Do

09

Nov

2017

Herbsternte und Ausbau OG

Im Herbst haben wir wieder einige Zeit im schönen Kattgård verbracht. 

Für mich war das Aufregendste an diesem Urlaub die Rückreise! Gemeinsam mit meiner Freundin Tanja habe ich statt der "Vogelfluglinie" diesmal die SAS Skandinavian Airlines genutzt. Alleine wäre ich ja niemals geflogen (bin ein Angsthase!), aber so zu zweit... Das kann man mal machen!

Auch wenn man unterwegs erfährt, dass man nach zwei gelungenen Starts und Landungen (Göteborg/ Kopenhagen/ Hamburg), die deutsche Großsstadt nicht wie geplant per Bahn verlassen kann, weil der Zugverkehr auf Grund von Sturmschäden größtenteils eingestellt wurde. Tanjas Papa hat uns dann abgeholt und so hatten wir eine komfortable Rückreise. Vielen lieben Dank dafür! :-)

Ich werde sicher kein Vielflieger, aber zumindest für tolle Fotos taugt die Strecke. *zwinker


Über unsere erste richtig große Ernte, über den weiteren Ausbau im Obergeschoss und alles, was wir mit unseren Freunde-Feriengäste-Helfern noch so geschafft und erlebt haben, könnt ihr hier etwas lesen:

Herbsternte

Viel Spaß beim Stöbern!

 

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Di

10

Okt

2017

Was Verden mit Schweden verbindet

 

Wappen des Landkreises Verden:

 

 

Die Farben lassen ja schon eine Ahnung zu.

;-)


 

Viele von euch wissen ja wo wir in Deutschland leben. All jenen, die hier unbekannt mitlesen, sei verraten: Wir wohnen nahe der "Reiterstadt Verden". Heute bin ich auf eine interessante Information gestoßen, die mich als bekennenden Geschichtsmuffel sehr überrascht hat. Es gibt eine Verbindung zu Schweden, die schon so alt ist wie Methusalem! ;-)

Als letzter Punkt wird in dem Artikel  "10 Fakten über...Verden" bei Antenne Niedersachsen folgendes beschrieben:

"Verden gehört selbstverständlich zu Deutschland. Doch das war nicht immer so: Durch die im Zuge des sogenannten "Westfälischen Friedens" geschlossenen Verträge ging das Bistum Verden 1648 als "Reichslehen" an das Schwedische Königreich. Der Westfälische Frieden beendete damals den Dreißigjährigen Krieg in Deutschland. Nachdem Verden zwischenzeitlich in anderem Besitz war, fiel es 1679 wieder zurück an Schweden. Diese Herrschaft hielt bis ins Jahr 1719 an." 

Wer hätte das gedacht? Googelt man ein wenig, findet man über Wikipedia noch genauere Jahreszahlen und Gebietsbezeichnungen:

"Zugehörigkeit zu Schweden und Hannover, Napoleonische Zeit

Durch den Westfälischen Frieden fiel das Bistum Verden als Reichslehen an die schwedische Krone. 1667 wurden die Norder- und Süderstadt durch die schwedische Krone zwangsvereint. Im Schwedisch-Brandenburgischen Krieg wurde 1675 Verden in einem Feldzug durch mehrere Staaten des Heiligen Römischen Reiches und Dänemark erobert und blieb bis zum Kriegsende 1679 in alliiertem Besitz. Im Zuge des Frieden von Saint-Germain im Jahr 1679 fiel Verden wieder an Schweden. Durch Kauf kam Verden dann nach kurzer dänischer Herrschaft 1719 zum Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, welches umgangssprachlich auch als Kurhannover bekannt war. Von März bis Dezember 1810 war Verden Distrikthauptstadt im Departement der Elbe- und Weser-Mündung, einem Teil des Königreichs Westphalen. Dann wurde es vom Kaiserreich Frankreich annektiert und war bis Ende 1813 ein Teil des Departement der Wesermündungen. 1814 kam Verden wieder zu Kurhannover, das auf dem Wiener Kongress zum Königreich Hannover erhoben wurde."

Nun haben wir also schwarz auf weiss, warum wir uns mit Schweden so verbunden fühlen. ;-)

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Mo

18

Sep

2017

Wimpel im Wind - "flaggstång"

 

Jajajaaa...ich gebe es zu, jetzt habt ihr wirklich lange genug gewartet. Bald verlassen wir schon wieder unsere Freunde und fahren gen Norden. Da sollt ihr natürlich vorher wissen,was im letzten Kattgård-Urlaub passiert ist.

 

Wir hatten viel Besuch,

haben das Obergeschoss weiter ausgebaut,

den Garten verschönert und...

einen Fahnenmast bekommen.

 

Wie ihr sehr, weht jetzt der Wimpel im Wind!

 

Viel Spaß beim Lesen...

und kommentieren (hier im Blog)! :-)

 


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Di

12

Sep

2017

Mit dem Hund nach Schweden - Nicht immer war früher alles besser ;-)

In den letzten Jahren mussten wir unseren Urmel unnötig oft einer Wurmkur unterziehen, um den schwedischen Zoll passieren zu dürfen. Inzwischen sind die Bestimmungen zur Haustiereinfuhr nach Schweden vereinfacht worden.

 

Wer einen Hund nach Schweden mitnehmen will, benötigt keine schriftliche Genehmigung. Ein Gesundheitsattest ist ebenso wenig vorgeschrieben, wie Impfungen gegen Leptospirose und Hundestaupe. Der früher vorgeschriebene Titer-Test und die Wurmkuren entfallen ebenfalls. Folgende Punkte müssen aktuell erfüllt werden:

  • Das Tier muss eine ID-Kennzeichnung haben
  • Das Tier muss eine gültige Impfung gegen Tollwut haben
  • Das Tier muss einen gültigen EU-Heimtierausweis haben
  • Das Tier muss beim Zoll angemeldet werde

Über die Anmeldung beim Zoll herrschte bei uns oft Verwirrung. Michel hat sich nun mal genau bei einem netten Zollbeamten erkundigt und dabei haben wir folgende Vorgehensweise gelernt:

  • Man folgt der rot gekennzeichneten Spur/ dem rot gekennzeichneten Punkt und hält am Passagierüberwachungsbereich an, ein Zollbeamter schaut sich die Papiere des Hundes an und entscheidet über die Weiterfahrt.
  • Gibt es keinen Zollbeamten an der Durchfahrt, folgt man der roten Spur/dem roten Punkt am Überwachungsbereich vorbei, dort findet man ein Telefon und ein Plakat mit einer Rufnummer, die man anrufen muss. Es meldet sich ein Zollbeamter, der dann erscheint, oder die Durchfahrt am Telefon genehmigt.

Wir nutzen die Vogelfluglinie als Urlaubsroute. Bei der Ankunft in Helsingborg müssen wir uns daher zwischen den LKWs einreihen, um den Zoll zu passieren. Steht kein Beamter am Überwachungsbereich, müssen wir nach wenigen Metern wieder aus der LKW-Schlange abbiegen um dem roten Punkt zu folgen. Am Telefon halten wir kurz an, WARTEN, ob ein Beamter kommt und fahren, falls nicht ( EIGENTLICH IMMER *lach) einfach bis zur nächsten Schanke vor. Diese öffnet sich dann automatisch ( AUCH IMMER *lach) und schwupp, verlassen wir den allzu bürokratischen Kram,...

 

...sind wir im Land unserer Träume und können euch schöne Bilder zeigen.:

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So

10

Sep

2017

Eingekochtes mit Kattgård-Etikett

"Ein schöner Garten wischt den Staub des Alltags von der Seele"...so sagt man. Das gilt nicht nur, solange man im Garten ist, sondern auch noch, wenn man anschließend in seinem Duft schwelgt. Und ich nutze dieses schöne Zitat, um mich bei euch dafür zu rechtfertigen, warum es noch immer keinen Bericht zu unserem letzten Kattgård-Aufenthalt gibt. Denn dieser Post verrät euch schon: Wir haben VIIIELE Johannisbeeren geerntet. Vom daraus gewonnenen Saft koche ich nun endlich Gelee (mmmhh, wie das duftet) und Michel plündert derweil die Tomatenflut im Gewächshaus seiner Mama (Naschen erlaubt). Zucchini gibt es ebenfalls im Überfluss. Und so kochen wir wie die Weltmeister ein und füllen viele Gläser mit leckeren Sachen.

Anschließend bekommen die Gläser noch ein schönes Etikett. Und wer da GAANZ genau hinschaut, der kann auch schon ein weiteres Geheimnis des ausstehenden Urlaubsberichtes lüften. Aber pssssst..Nichts verraten! ;-)

 

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Mi

23

Aug

2017

Feuer (-wehr-Bully) ausgebrochen!

Heute ist unsere Feuerwehr ausgebrochen, einfach durch den Spalt im Schiebetor entwischt. Hat nicht einmal gestottert und gehustet, hat ohne zu murren die Augen geöffnet und ist durchgestartet. ;-)

 

"Haben ist besser als brauchen." ist ja Michels Standardspruch, aber manchmal muss man sich auch trennen. Besonders, wenn ein so begeisterter Käufer winkt. (Oder ein Käufer uns so begeistert winkt? *zwinker) Jedenfalls ist uns die Trennung vom Feuerwehr-Bully-Schätzchen wirklich nicht leicht gefallen. Schließlich hat er uns auch schon einige Male zum Kattgård gebracht und machte sich in seinem schönen Rot mit weißen "Leisten" ganz gut vor dem falunroten Haus mit seinen weißen Ecken und Fenstern.

 

Der junge Mann neben Michel war jedenfalls sichtbar glücklich, dass Michel dem Ausbruch des Feuers zugestimmt hat. Er hatte noch viele Fragen zu verschiedenen technischen, bzw. mechanischen Themen, die sich meinem Verständnis entziehen. Michel beantwortete sie natürlich alle wie aus der Pistole geschossen. :-) Erst bei der Frage nach der nächsten Tanke konnte ich auch einmal behilflich sein. ;-)

Und beim Fotografieren....natürlich...


"Auf alten Schiffen lernt man Segeln." heißt es.

 In diesem Sinne wünschen wir:

 Gute Fahrt!

Geschichte

 

Der Gerätewagen, in Eigenleistung ausgebaut, wurde 1988 in den Einsatzdienst bei der Feuerwehr Dauelsen gestellt.

 

Das Fahrzeug diente bis zu seiner Ausmusterung im Jahr 2012 zur Unterstützung der Löschgruppenfahrzeuge, z.B. beim Aufbau der Wasserversorgung oder Absicherung der Einsatzstellen.

 

Zur Ausstattung gehörte Material zum Einrichten einer Wasserentnahmestelle aus dem Hydrantennetz, zur Sicherung gegen Gefahren aus dem Straßenverkehr, Ausrüstung für zwei Atemschutzgeräteträger sowie ein kleiner Stromerzeuger mit zwei Stativen und Schweinwerfern. Zusätzlich wurde der Gerätewagen als Trägerfahrzeug für den Einsatz der Einheit zur Bahnerdung eingesetzt. Hierzu wurde das Bahnerdungsgeschirr bei Bedarf verladen.

 

 

 

Technische Daten

Kennzeichen: 

VER-TT68

Funkrufname:

Florian Verden 18-19-1

Fahrgestell:

VW Transporter, 3. Generation

Aufbauhersteller:

Eigenausbau

Baujahr:

1988

Besatzung:

1/4

 

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Verden Dauelsen

 

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Mi

12

Jul

2017

Fischers Fritz fischt frische...Fliegen

Wieder und wieder habe ich mir überlegt, mich doch mal mit dem Thema Fliegenfischen zu beschäftigen, gibt es doch in der Umgebung des Kattgårds viele Möglichkeiten diese Art des Fischens auszuüben, ja in einigen Gewässern ist es sogar die einzig Erlaubte!Wenn man bei einer bekannten Internet Suchmaschine das Ganze als Suchbegriff eingibt, bekommt man ungefähr 2.680.000 Ergebnisse........ Wie soll man hier die Informationen filtern? Wer will hier die Spreu vom Weizen trennen? Also keine Lösung, sich zu bilden. Ja- aber dann habe ich die Fliegenfischer-Schule-Mittelweser gefunden und so wurde für Juli ein Anfänger Seminar gebucht. Der Termin rückte schneller näher als gedacht und ich habe mich mit Nachbars Camper auf den Weg nach Stolzenau gemacht. :


Campingplatz...ich bin ja leider nicht in Schweden. ;-)
Campingplatz...ich bin ja leider nicht in Schweden. ;-)
Dafür gibt es schwedischen Senf. :-)
Dafür gibt es schwedischen Senf. :-)

Überraschenderweise war ich der einzige Teilnehmer - exklusiver geht es nicht! :-)

Ob Fliegen binden, Werfen, Naturkunde und so weiter und so fort...

Alle Themen werden vom Dozenten "Rudolf" anschaulich und praxisnah vermittelt.

Ganz klar DANKE, Daumen hoch und weiter so!

<<< Und am Sonntag wird Gelerntes umgesetzt und die                 ersten eigenen Fliegen getestet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es hat mir eine Menge Spaß gemacht. Dieses Hobby werde ich vertiefen, oder besser verFLIEGEN!

 

Darum haben wir beschlossen die anglerischen Möglichkeiten in Kattgård-Nähe etwas ausführlicher zu beschreiben, kurz: die Seite „Angeln“ wird wachsen…….Lasst euch überraschen!

 

Petri Heil - Michel

 


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So

25

Jun

2017

RASENd RASENmähen

...Und wehe, wenn sie losgelassen:

 

In rasantem Tempo haben wir kürzlich den Kattgårdschen Rasen gemäht. Fünf Tage hatten wir frei, inkl. Hin- und Rückreise. Da mussten wir uns schon ein wenig sputen.

;-)

Wer Lust auf Gartenbilder hat

kann sich gerne durch den neuen Projektbeitrag klicken...

Um- und Ausbaumaßnahmen gibt es diesmal

allerdings NICHT zu "bestaunen".

:-)

*Rasenmähen*

 

 


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Sa

17

Jun

2017

Schwedische "Zungebrecher" vs. norddeutsches "Gesabbel"

Im Schwedischen gibt es einige Wörter, die den Deutschen durchaus verwirren können. Über einige seid ihr hier sicher schon gestolpert.

 Kaka zum Beispiel bedeutet Kuchen, was man ja durchaus auch anders deuten könnte.

Und öl heißt nicht etwa Oel, sondern bedeutet Bier!

Von heiraten = gifta sig...wollen wir lieber gar nicht sprechen. *lach

 

Richtig lustig wird es aber, wenn ihr folgende Sätze ins Schwedische übersetzt:

"Vater, bekommen Schafe Schafe?"

"Nein, Schafe bekommen keine Schafe, Schafe bekommen Lämmer."

"Far, får får får?"

"Nej, får får inte får, får får lamm.“

 

*grins


Nicht, dass ihr glaubt ich mache nur Späßchen: Ich sortiere schon fleißig die Bilder unserer letzten Schwedentour! Schaut ruhig in den nächsten Tagen wieder rein, es gibt gaaaaanz viiiiel Garten zu sehen.

*lach und wink

 

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Do

08

Jun

2017

Schnäppchenjagd

Kurz vor unserer nächsten Tour haben wir gestern die Schnäppchenjagd mit einem wunderbaren Bauernschrank von 1900 gekrönt.

Zwei kleine Nachttische, die zum vorhandenen Gästebett passen, warten schon einige Wochen im Keller auf ihre Reise. Der letzte Flohmarkt hat trotz strööööhmendem Regen zwei weitere Arzberger-Blaublüten-Teile hervorgeschwemmt. Eine Emailleform fand den Weg sogar für "lau" zu uns und die tolle Scherenlampe kommt aus dem gleichen Stall, wird aber wohl ein Plätzchen im heimischen Keller beziehen.


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Di

30

Mai

2017

Wer die Wahl hat, hat die Qual ;-)

Den heutigen Abend nutzen wir, um uns aus den freundlicherweise von der Firma Seemann ausgeliehenen Musterbüchern eine schöne Tapete für das Schlafzimmer in der Ferienwohnung auszusuchen. Ich kann euch sagen, das gibt eine Diskussion. Sie muss ja zu den Paneelen passen, zu der Bettwäsche die wir uns vorstellen, zu den schon vorhandenen Vorhängen UND hell soll sie sein. UND sie soll den Raum auf keinen Fall optisch niediger erscheinen lassen, lieber höher. Naja, was soll ich schreiben. Schließlich sind wir uns doch einig und entscheiden uns für dieses schöne Muster:      >>>

 

Nun bin ich ganz gespannt auf euer Feedback.

Schreibt mir doch mal, ob sie euch gefällt. Und keine Angst vor Kritik: Die ersten erwarteten Gäste haben schon letzte Woche ein kleines Veto gegen so viel "Kitsch" eingelegt. ;-)

 

Wir werden daher erst nach eurer Abreise tapezieren.

@ Andreas und Marion *kicher.

 

Ein dickes Dankeschön an die Firma Seemann!


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So

28

Mai

2017

Hembygdsparken Ljungby - am Ufer des Lagan

Heute könnt ihr euch einen kurzen Bericht zu einem unserer kleinen Ausflüge in die nähere Umgebung anschauen. Diesmal findet sich auch ein wenig Wissenswertes für die Angler unter euch. Schaut doch mal rein:

 

Hembygdsparken Ljungby - am Ufer des Lagan

 

Viel Spaß und bis gaaanz bald!

:-)

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So

21

Mai

2017

Fernweh

 

Wir sind erst seit zwei Wochen zurück aus dem letzten Schwedenurlaub und haben schon wieder großes Fernweh. Ist es ein Wunder, beim Betrachten solcher Bilder? >>>

 

Damit ihr auch ein wenig träumen könnt, ist ab sofort der zweite Teil unseres Urlaubsberichtes mit vielen weiteren Fotos und sogar einem kleinen Filmchen online.

 

Obergeschoss - Teil 2

 

Viel Spaß beim Reinstöbern! :-)

 


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Fr

19

Mai

2017

Mit Schwung aus dem Winter in den Frühling

 

Zu Michels Geburtstag gab es ein ganz besonderes Geschenk. Sein Vater hat uns den aus Schweden mitgebrachten Schaukelstuhl repariert und restauriert.

 

 

Natürlich reist er bei der ersten Gelegenheit mit zurück in seine Heimat und so könnten wir uns gemütlich vom Winter in den Frühling schaukeln.

 

 

Ganz so gemütlich sind wir dann wie immer doch nicht:

Ziemlich viel Schwung nehmen wir diesmal und schaffen so eine Menge Veränderung im Kattgård. Es gibt also wieder viel zu sehen und zu lesen. Im ersten Teil zeige ich euch, wie wir in der Scheune einen "Bauholzboden" bauen und im Haus das neue Gästeschlafzimmer entsteht. Na? Neugierig? (Das hoffe ich natürlich!) ;-)

 

 

Hier gehts lang:

*klick*


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Sa

11

Mär

2017

Happy Birthday Mr. Wagenblech :-*

In der vergangenen Woche hatte mein intelligenter Grizzly Geburtstag. Den Abend haben wir mit Freunden gemütlich vor dem Ofen verbracht. Am darauffolgenden Wochenende sollte es einen kleinen Kaffeeklatsch mit Michels Eltern geben. Hierzu hatte ich mir eines der Geburtstagsgeschenke aufgespart: Eine Bulli-Backform. Der erste Backversuch war eine Katastrophe: Die Silikonform ging total in die Breite und der Teig wollte und wollte nicht durchgaren. (In völliger Verzweifelung habe ich dann erst einmal die traditionelle Ozeantorte gebacken, die in unserer Familie immer gut ankommt.) Der zweite Bulli-back- Versuch war Dank einer 0815-Kastenform, die der Silikonform Halt gab, schon etwas ansehnlicher. Nach einer Ewigkeit im Ofen (70 Minuten!) hat sich der Rührteig endlich dazu entschlossen ein Kuchen zu werden. Gegen diese Widrigkeiten war die Dekoration mit Marzipan, Fondant und Zuckerguss ein Kinderspiel. ;-)

Am Ende hat sich trotzdem niemand getraut das hochkalorische Kunstwerk anzuschneiden. Dafür haben wir die Torte zu Fünft spielend geschafft: Schließlich brauchen wir für die nächsten Schweden-Bau-Projekte alle Kraft! :-)

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Sa

25

Feb

2017

Hittarp in Kattgårds OG-Küche

Die Planung des Obergeschosses umfasste schon vor der Fußboden-Neuverlegung im Obergeschoss den Leitungsverlauf der Zu- und Abwasserrohre. Die Möglichkeiten der Aufstellung von Dusche, Waschbecken, WC, sowie Herd und Spüle sind daher zum Großteil durch die Balkenlage zwischen Erd- und Obergeschoss vorgegeben. Im vorherigen Post konntet ihr ja schon den Vorentwurf der Küchenzeile anschauen. Unsere erste Idee: Eine gebrauchte Küche zu kaufen und nach Schweden zu transportieren, haben wir recht schnell wieder verworfen. Zu sperrig sind die Schränke und der Aufwand des Auseinandernehmens, Transportes und Wiederzusammenbauens erscheint uns zu groß.

So haben wir heute ein Stündchen vor dem IKEA Küchenplaner verbracht und unserer Vorstellung ein möglichst kostengünstiges und zum Style des Kattgård passendes Gesicht verliehen. HITTARP heißen die von uns ausgesuchten Fronten und mit altmodischen Griffen daran, sollte sich die Küche gut ins Gesamtbild einfügen...Was meint ihr? Schaut es euch mal an und hinterlasst gerne konstruktive Kritik. ;-)

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So

19

Feb

2017

Kattgårds Obergeschoss

Wie ihr wisst beschäftigen wir uns auch zwischen unseren Urlauben in Schweden viel mit unserem Kattgard-Projekt.

Gleich nach unserer Rückkehr aus dem Winterurlaub habe ich daher angefangen, unser Häuschen im CAD (computer-aided design) aufzunehmen. Besonders die Zeichnung vom Ausbau im Obergeschoss hilft uns zu sehen, ob Ideen sich zur Ausführung eignen oder bei bildlicher Darstellung doch nicht so gut gefallen. Außerdem können wir so leichter Flächen berechnen und das benötigte Material ermitteln. Wir ergattern ja gerne alte Möbel zu Schnäppchenpreisen und Rest-Baustoffe von weniger gut geplanten Projekten. "Ätsch!" *hihi

Und heute will ich euch mal zeigen, was unsere PLANUNG so vorsieht. (Dass hinterher sowieso alles anders kommt, das kennt ihr ja schon von uns.) :-)


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Di

31

Jan

2017

Staubiger Schnee zum Jahreswechsel

Hurraa: Der Ausbau des Kattgårdschen Obergeschosses hat begonnen. Im Schneckentempo habe ich in den letzten Tagen alle Bilder gesichtet, einige ausgewählt und euch einen kleinen Bericht über unser diesmaliges Werkeln dazugetippert. Allen Freunden, Verwandten und Besuchern meiner Homepage wünsche ich:

Viel Spaß beim Lesen!

Und natürlich freue mich wie immer wahnsinnig, wenn ihr Zeit und Lust für ein kurzes Feedback (hier als Kommentar, im Gästebuch, oder per Mail) findet.

 :-)

Hejdå Judith


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Fr

20

Jan

2017

Pila Kull in Hölminge

 

Heute gibt es endlich wieder etwas Neues zu lesen. Leichte schwedische Kultur extra für euch - von uns entdeckt. ;-)

Ein kleiner Bericht zur Legende Pila Kull von einem unserer Ausflüge rund um Schwedens zehntgrößten See, den Bolmen.

 

Viel Spaß beim Lesen und Bilderschauen und allen, denen ich es noch nicht persönlich sagte, wünsche ich:

ein GUTES NEUES JAHR - GOTT NYTT ÅR!

:-)

 


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Fr

23

Dez

2016

Schöne Bescherung :-)

Die erste Bescherung des diesjährigen Weihnachtsfestes habe ich schon vor gut zwei Wochen erleben dürfen. Ich habe ein Päckchen aus Schweden erhalten. Und zwar von der lieben Anneke.

 

Anneke und ihr Mann haben im vergangenen Jahr unglaubich viel an ihrem Häuschen renoviert und sich von vielen alten Sachen getrennt. Schaut ruhig mal auf ihrer Seite vorbei. Dort kann man immer wieder tolle Informationen aus unserem Lieblingsland lesen. Aber auch andere lustige Anekdoten.

*klick*

 

Unter anderem sollten auch die Gardinen ihrer Küche ersetzt werden. Die sind sooo schön altmodisch, da konnte ich nicht widerstehen. Und so habe ich sie gebeten, ob sie sie mir nicht verkaufen mag. Das hat sie. UND sie hat sie mir sogar nach Deutschland geschickt. UND sie hat noch total niedliche Knöppe dazu gepackt. UND ich habe mich sooo gefreut.

Die werden so klasse aussehen, an den kleinen Kattgård-Fenstern.

 

Danke, danke, danke, liebe Anneke!

*umärmel*   ;-)

 

Sind sie nicht hübsch???:

 


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Mi

07

Dez

2016

Stapelweise... Krümelkacke

Ja ist denn schon Weihnachten? Hat der Weihnachtsmann Geschenke gebracht?

Nein.- Aber so sieht es in letzter Zeit manchmal vor unserer Haustür aus, wenn ich am Abend nach Hause komme. Der Grund für die Päckchenflut ist aber ein anderer, ebenso schöner:

Wir haben endlich mit der Planung für den Ausbau des Obergeschosses losgelegt und bestellen das ein oder andere Material: Schrauben, Sägeblätter, Filzbänder und viiiieles mehr. ;-)

 


Außerdem haben wir wieder Glück gehabt und über ein bekanntes Internet-Portal günstig Isolierung ergattert.

Insgesamt wurden 25 Rollen Steinwolle in Bulli und Anhänger verladen und bis zur baldigen Schwedentour eingelagert.

 

Bisher ist die Decke zwischen Erd- und Obergeschoss mit sehr feinen Sägespänen gedämmt. Die darunter eingebrachte Folie scheint allerdings nicht mehr vollständig dicht zu sein, denn durch die Deckenleisten im Erdgeschoss rieselt ständig etwas vom Isoliermaterial hindurch. Sehr nervig, staubsaugen gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. ;-) Im kommenden Urlaub wollen wir also die Dielenbretter aufnehmen, die alte (von mir liebevoll "Krümelkacke" genannte)  Isolierung entfernen, die Folie ersetzen und die neue Dämmung einbringen.

 

Jetzt (wo wir Steinwolle gebunkert haben) sind wir allerdings nicht ganz siche