Sa

05

Jun

2021

In froher Erwartung...

... habe ich in der vergangenen Woche unsere eigentlich offene Dachterrasse (vorübergehend) abgesichert. Wir bekommen nämlich demnächst vierbeinigen Familienzuwachs.

 

Im März mussten wir uns von unserem geliebten Häuptlingssohn YUMA trennen und diesen unglaublich tollen Hund in die ewigen Jagdgründe entlassen. Das war ein schwerer Schritt und eine traurige Zeit. Der "Urmel" wird natürlich IMMER einen großen Platz in unseren Herzen haben!

 

Ohne Hund sind wir quasi nicht lebensfähig...

 

Daher wird bald der kleine Hundewelpe NUKA zu uns ziehen und sich hoffentlich schnell wohl fühlen! Diesem schönen Ereignis fiebern wir jetzt sehr entgegen!

 

*klick auf das Bild zum Vergrößern*
*klick auf das Bild zum Vergrößern*

Nach Fertig-Einknastung und Verteilung der vielen Pötte ist der "Zaun" nun auch kaum mehr zu sehen. :-)


0 Kommentare

Di

01

Jun

2021

Wusstet ihr eigentlich... - Imkern

... dass wir mitten im Corona-Chaos (Sommer 2020) einen Imkerkurs besucht haben? Das war vielleicht lustig. Wir waren da ja schon voll dabei und dank unseres Imkervaters "gut aufgeklärt", aber es gab auch absolute "Neulinge". Die das Tierchen auf dem ersten Bild für eine Biene hielten, oder sich wunderten, warum man durch den (verkehrt herum aufgesetzten Hut, den) Schleier so schlecht sehen kann. *lautlach

Jedenfalls haben uns Moooooooonate später dann auch mal unsere Zertifikate erreicht. Damit sind wir dann also jetzt ganz offiziell: Imker!  -  Was jetzt eigentlich (außer in bürokratischer Hinsicht) keinen Unterschied macht. *grins

0 Kommentare

Mo

31

Mai

2021

Erste Außenrenovierung des Ferienhäuschens "Rehtnyg"

Mit schwerem Gepäck starten wir Mitte April wieder Richtung Kattgård. Zum zweiten Mal nutzen wir die längere Fährverbindung zwischen Rostock und Trelleborg und müssen so viel weniger Zeit im Auto sitzen. Da genießt man doch die Fahrt! - Zumal man sich sowieso so sehr aufs Häuschen freut!

:-)


Kolossal gutes Wetter erwartet uns in Schweden, zwei Wochen Sonne satt, mit nur wenig bedeckten Tagen. Nachts fallen die Temperaturen an den Gefrierpunkt, Nachmittags in der Sonne haben wir schnell über 20°C! - Da kann man was schaffen:

 

Außenarbeiten "Rehtnyg"

 

Die Organisation der Rückreise ist aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie etwas umständlich, letztlich aber leicht zu durchschauen. Den geforderten Negativ-Test (binnen 24 Stunden vor Einreise nach Deutschland) kann man direkt vor dem Check-in des Fähranlegers erledigen. In der Außenkabine hat Michel Zeit für ein Nickerchen und Judith Zeit zum Lesen. *daumenhoch

Einzig die Ankunft im Rostocker Hafen gestaltet sich als extrem langatmig: Irgendein dicker Pott muss erst an der Mittelmole Warnemündes mit dem bekannten Riesenrad vorbei, bevor die "Nils Holgersson" einlaufen kann.

Eine knappe Stunde Rumstehen für nix... naja... Ein Aufenthalt in Schweden am Kattgård ist es wert!

;-)


1 Kommentare

Mi

19

Mai

2021

"Familienzuwachs" - Aufsitzrasenmäher

Michel hat nun doch langsam die Nase voll, von der ewigen Repariererei des alten "Ferrari". Und als wir einen Anruf über ein günstiges Angebot zu einem gebrauchten Aufsitzrasenmäher erhalten schlagen wir zu.

Hier ist er also, der Familienzuwachs.: Ein Husqvarna TC 142

0 Kommentare

So

09

Mai

2021

Hasselbackspotatis - Schwedische Fächerkartoffeln

Die Schwedensehnsucht ist so groß, da muss öfter mal was typisch Schwedisches her. Und wenn es nur ein schwedisches Gericht ist. Welches übrigens1953 im Stockholmer Restaurant "Hasselbacken" von einem Kochlehrling erfunden wurde.

 

 

So geht's: Geschälte Kartoffeln mehrfach so einschneiden, dass sie unten noch zusammen halten. Das gelingt am einfachsten, wenn ihr sie auf einen Esslöffel legt. Nebeneinander auf ein gefettetes Backblech oder in eine Auflaufform setzen, mit geschmolzener Butter übergießen, salzen, pfeffern und für ca. 60 Min. in dem auf 180 ° C vorgeheizten Backofen backen. So leicht und so lecker! Wenn der Rosmarin im Garten schon so weit wäre, hätten wir auf jeden Fall noch ein paar Zweiglein dazu gelegt. Natürlich könnt ihr die Hasselbackspotatis auch noch mit anderem Gemüse erweitern, oder man verwendet sie nur als Beilage...für den Sonntagsbraten...?

Wie auch immer.. Probiert es mal aus! Schmeckt echt super und sieht doch auch schick aus, oder nicht? Bei Frühkartoffeln könnte man auch die Schale dran lassen, dann schaut es noch rustikaler aus. ;-)

0 Kommentare

Fr

30

Apr

2021

Wachskreislauf schließen - Imkern

Das gewonnene Bienenwachs, der aussortierten und anschließend ausgeschmolzenen Brut- und Honigräume haben wir bislang nur für die Herstellung von Kerzen gereinigt. Dazu wird das Wachs mehrmals geschmolzen und anschließend so langsam wie möglich abgekühlt, damit sich Feststoffe am Boden sammeln. Nach dem vollständigen Erkalten wird die "Dreckschickt" dann von der Unterseite des Blockes abgekratzt und die Prozedur beginnt von vorne. Die Reinheit dieses Wachses war bisher ausreichend, um davon Kerzen oder Christbaumanhänger zu gießen. Die Wachsplatten für Mittelwände und Honigräume haben wir zugekauft, beziehungsweise gegen das von uns gereinigte Wachs im Großhandel eingetauscht.

 

Zukünftig wollen wir aber versuchen, den Wachskreislauf in unserer Imkerei zu schließen. Das heißt die Wachsplatten selbst zu gießen. Das erforderliche Equipment ist vorhanden und die Gefahr durch Wachs von außerhalb Krankheiten einzuschleppen wird damit minimiert. Die ersten Versuche starten wir mit recht reinem Wachs, welches bei der Entdeckelung zum Schleudern oder einer kaputten neuen Wachsplatte gesammelt wurde.

Die Mittelwand-Gießanlage wird an den Gartenschlauch angeschlossen, denn sie funktioniert wassergekühlt. - Nach ein paar Versuchen klappt es schon ganz gut und mit Hilfe einer selbstgefertigten Schablone schneidet Michel seine ersten eigenen Wachs-Platten aus. :-)

0 Kommentare

Di

13

Apr

2021

Chili-Pulver selbst gemacht

Gestern gab es bei uns ein deftiges Chili con Carne. Es war zu schnell verputzt, als dass ich euch noch ein Foto zeigen könnte. ;-) Aber den Werdegang der besten Zutat, den will ich euch kurz berichten. Von unseren letztjährigen Chilipflanzen der Sorte Jalapeño haben wir bis in den Januar hinein leckere Chilischoten geerntet. Während die zum Ende des Sommers geernteten prall und blutrot waren, reiften sie zum Ende des Jahres natürlich weniger gut aus. Das tat der Schärfe allerdings keinen Abbruch. Portion für Portion habe ich grob zerkleinert, erst an der Luft, später im Dörrautomaten getrocknet und zum Schluss in einer ausgedienten Kaffeemühle zu Pulver gemahlen. Soooo einfach! Und jetzt würzen wir damit mexikanische und andere typisch lateinamerikanische Gerichte. LECKER!

Eine der Pflanzen habe ich übrigens weiter gepflegt (überwintert) und sie trägt schon wieder die ersten Blüten und Fruchtansätze. Prima, denn einen Teil unserer Gewürzernte haben wir bereits zu Weihnachten verschenkt. :-)

0 Kommentare

So

04

Apr

2021

Frohe Ostern mit antiken Eiern - Eier färben mit Gemüse

Bei uns wurden zwei "Sträuße" mit den schönen alten Holzeiern meiner lieben Oma in Szene gesetzt.

Auf dem Küchentisch-Ensemble ergänzt durch zwei reisgefüllte Hühner, die Michels Schwester

Franziska genäht hat.

Süß, oder?

Danke @ Fränzi!

 

Die Frühstückseier für die Osterfeiertage (und folgende *lach) haben wir in diesem Jahr mit Gemüse gefärbt! Rote Beete, Spinat und Zwiebel mit Kurkuma.

Wie findet ihr die Farben? - Uns gefällt es sehr.

 

Allen Lesern ein frohes Osterfest! 

* Klickt auf die Bilder zum Vergrößern. *      


0 Kommentare

So

28

Mär

2021

DIY - Kork-Rettungsboote für unsere Bienen - Imkern

Am Wochenende sind aus alten Weinkorken Rettungsboote für unsere Bienen entstanden. Diese haben wir auf die vielen Wasserbottiche in unserem Garten verteilt. Denn wenn diese Bienen hier trinken, die Bottiche nicht bis zum Rand gefüllt und das Wetter (und damit das Wasser) kalt ist, haben sie Probleme aus der Kälte heraus nach oben zu starten und ertrinken häufig. Nun können sie trinken, ausruhen und weiterfliegen. Wir ihr seht, nehmen sie ihre Kork-Rettungsboote gut an. Am liebsten trinken sie aus den schmalen Zwischenräumen zwischen den einzelnen Korken! :-)

0 Kommentare

Sa

27

Mär

2021

Alles Scheiße, alles Mist - Gartenarbeiten ;-)

Wenn ihr glaubt, wir liegen hier bei der Kälte faul in der wechselhaften Sonne herum, dann täuscht ihr euch. :-)

An trockenen Tagen bin ich natürlich jetzt wieder im Garten aktiv und habe oft tatkräftige Unterstützung. Zum Beispiel von Michel beim Sanieren unserer Mistplatte. Der hässliche mit kaputter Plane abgedeckte Haufen Rinder- und Pferdemist bedurfte unbedingt einer Aufhübschung. Man kam auch gar nicht ran (vor lauter Abräumerei) an das gute Material. Also wurden die morschen Balken als Deko in den Bienengarten verfrachtet, mit astbestfreien Resten von Zementfasterplatten und Baustahl eine feste Umrandung gebaut und der neu eingefasste Haufen mit einer eh nur im Weg stehenden Doppelstegplatte vor Auswaschung durch Regen geschützt. Tief unten drunter ist übrigens seit eh und jeh eine riesengroße Metallplatte. In der geschenkt bekommene Regentonne haben die Säcke mit Schafwolle, welche wir ebenfalls zum Düngen nutzen, Platz gefunden. Wie findet ihr die neue Mistplatte? Mich hat dieses tolle Upcyclingprojekt direkt motiviert, den Mist zu gebrauchen...

Eimer für Eimer habe ich mit den Pferdeäpfeln gefüllt, sie an den vielen Obstbäumen deponiert und erst einmal gewässert, weil sie doch ausgetrocknet waren und sich daher schlecht verteilen ließen. Beim Verteilen Tags darauf hatte ich wieder Hilfe. Von meiner lieben Schwiegermama, die sich auch sehr über die bessere Nutzungsmöglichkeit und auch die Düngung der Bäume freut.

Seit einigen Wochen liegen auch die Saatkartoffen zum Vorkeimen aus. Irgendwann muss es dann ruckzuck gehen mit dem Setzen in den Acker, dafür sollte dieser bereit sein... Der Rindermist wurde ja schon vor einiger Zeit aufgebracht, aber noch nicht eingearbeitet. Da kündigt sich motorunterstütze Hilfe von einem sehr guten Freund an. Er rückt dem Acker mit der Einachser-Fräse zu Laibe. Die Gelegenheit ist günstig, deswegen verteile ich schnell noch vier Karren Pferdemist auf dem Kohlbeet. Danach darf ich den wuseligen Aiko bespaßen, während Henne die ganze Arbeit macht. Sooo cool, so toll, so lieb von dir, Henne! 1000 Dank! Ich bin begeistert von der jetzt wirklich toll durchgemullerten Fläche und finde: Jetzt sollten die Kartoffeln mal in die Pötte kommen mit dem Keimen! ;-)

Dem Gemüsebeet zwischen Kartoffelacker und Kohlbeet geht es als nächstes ans Leder.: Vom Stroh befreit wird alles einmal kräftig durchgeharkt, der Boden leicht gelockert und wieder eingeebnet. Die im Herbst gesetzten Zwiebeln und Knoblauch schauen schon aus der Erde. Jetzt sind frühe Saaten, wie Karotten und Radieschen, sowie weitere Steckzwiebeln gefolgt. Bald folgen Mangold und Rote Bete. Einige andere Gemüse sind selbstverständlich schon in der Voranzucht, aber dazu vielleicht ein andermal mehr....     Ich freue mich schon auf das nächste zarte Grün!

0 Kommentare

Do

11

Mär

2021

Kattgård HEUTE

Heute Morgen erreichte uns ein aktuelles Bild vom Kattgård. Unser Dank geht wie so oft an Mats.

Tack för att du gav oss den aktuella bilden!“ @ Mats

 

Im Vordergrund sehen wir einen weiteren Grund uns zu bedanken:

Der Björn hat uns „ein wenig“ Birken-Feuerholz vorbei gebracht.

Tack till dig också!“ @ Björn

 

 

Schnee hatten wir ja diesen Winter selbst genug in Deutschland, finde ich. Aber das Häuschen und der bevorstehende Frühling in Schweden, das fehlt mir sooo sehr. Hoffe wir sehen bald alles wieder in natura:  J

Was im nächsten Schwedenurlaub ansteht ist ja auch klar, oder???  ;-)

0 Kommentare

So

07

Mär

2021

Gewächshaus vorbereiten

Wieder einmal ein Tag, an dem Scheiße geschaufelt wird. ;-) Diesmal ist es der abgelagerte Pferdemist, den ich fleißig gesammelt habe, solange ich meine Reitbeteiligung auf "Seth" hatte. Im Gewächshaus habe ich die Erde von der einen zur anderen Seite geschaufelt, die recht trockenen "Bollies" eingearbeitet und wieder mit Erde bedeckt. Gleiches Spielchen auf der anderen Seite. Weil der gesamte Boden so trocken ist, habe ich ihn mal reichlich gewässert. In den nächsten Wochen sollen hier zuerst Salate, später Tomaten einziehen.

Langsam kribbelt es mich in den Fingern, mit der Aussaat zu beginnen. Neben dem lange aber vergeblich gebraucht gesuchten Weck-Einkochbuch, ist auch ein tolles Selbstversorger-Garten-Buch bei mir angekommen. Die neuen Inspirationen müssen doch jetzt schnell umgesetzt werden. ;-)

Außerdem habe ich vor kurzem bei einer Saatgut-Tauschaktion mitgemacht und dadurch wieder coole neue Sorten in meinen Fundus aufgenommen. Nur die Habanerosamen,.. die habe ich weiterverschenkt. - Viiiel zu scharf für uns.     :-)


0 Kommentare

So

28

Feb

2021

Erste Direktsaat 2021 - Dicke Bohne "Ratio"

Knoblauch und Zwiebeln habe ich bereits im Herbst ins diesjährige Gemüsebeet gesteckt. Heute ist nun auch die erste Direktsaat erfolgt. Neben die mit Rhizomsperre versehenen Topinambur, habe ich drei Reihen Dicke Bohnen der Sorte "Ratio" gelegt. Angeblich ist diese Pflanze sehr frostunempfindlich. Wann die Samen allerdings überhaupt erst mal keimen, wird sich zeigen. Sollte es ein Misserfolg werden, wäre er zu verschmerzen, denn eigentlich wollten wir diese dicken weißen Bohnen anbauen, die man für Antipasti verwendet. Die "Ratio" sind also eigentlich ein kleiner Fehlkauf. ;-)

 

Habt ihr auch schon etwas ausgesät?

0 Kommentare

Sa

27

Feb

2021

Kunst VOM Kattgård - Danke Larissa!

Eine neue Version der Serie "Kattgård HEUTE":

Wir haben zwei coole Kunstwerke zugeschickt bekommen.

Digitale Karikaturen des Kattgård sozusagen.

 

Herzliches DANKESCHÖN an Larissa!

0 Kommentare

Sa

27

Feb

2021

Gartenarbeiten zum Saisonstart

Dieses Wochenende starten wir mit einigen Gartenarbeiten in die neue Saison. Dabei haben wir Unterstützung vom Sohnemann, der den ersten Teil Waschbetonplatten unserer Gehwege hochnimmt, die Wühlmausrennstrecken stopft und die Platten wieder fest verlegt. Dabei werden sie gewendet, denn die Betonseite finden wir nicht nur schöner, sondern man kann sie auch viel besser fegen und damit mossfrei und trittsicherer halten. DANKE @ Erik!  :-)

Derweil will ich den Kartoffelacker vorbereiten. Die dicke Mulchschicht aus Stroh wird abgeräumt und letzte Mangold- und Salatpflänzchen, sowie grobes Beikraut entfernt. Von einer bekannten Hobbybäuerin holen wir eine Anhängerladung Rinderdung (bio, da medikamentenfrei... sozusagen). Wahlweise können wir ihn mit oder ohne reichlich Stroh bekommen und entscheiden uns für die strohfreie Variante. Ihr Mann lädt uns die zähe Pampe mit dem Trecker auf den präparierten (besser ist das .. *lach) Anhänger. Bis dahin ist alles easy. Bei Abladen bekomme ich nochmal Hilfe vom Junior, aber bis die stinkige Matsche dann halbwegs auf der Ackerfläche verteilt ist, bin ich dann auch in Schweiß. Puh, was ein klebriges Zeug!!! 

Für den alljährlichen Obstbaumschnitt bekommen wir Besuch vom Peter, auch an ihn ein herzliches Dankeschön! Er bringt alte und neue Apfel- und Quittenbäume wieder in Form. Dem Schmetterlingsflieder rücke ich mutig selbst zu Leibe. 

In einem Eckchen des Kartoffelackers (links im Bild mit dem hässlichen orangefarbenen Eimer *grins) warten noch einige Obstbaumunterlagen auf mich. Ich möchte mich daran versuchen, von den im deutschen Garten geliebten Apfelsorten und der Quitte einen "Ableger" für den Kattgård-Garten zu machen und zwar in Form der Obstbaumveredelung. Reichlich Fachliteratur habe ich mir zu dem Thema bereits zu Gemüte geführt. Das Okuliermesser ist geschärft und die Bänder zum Wundverschluss der Veredelungsstelle liegen bereit.

 

Trotzdem fehlt mir irgendwie der Mut zu starten. - Quatsch oder? Was habe ich schon zu verlieren???

 

0 Kommentare

Do

25

Feb

2021

Frühlingszauber mit Yumi :-)

Wow, heute ist es meeega frühlingshaft: über 20 °C. Nach der Arbeit drehen Urmel und ich eine zweistündige Runde durch Feld und Flur im Nachbardorf. Habt ihr Lust auf ein paar Frühlingsgefühle? Hier kommen die schönsten Impressionen!   :-)

0 Kommentare

Fr

29

Jan

2021

Winterpause im Kattgård

Wir haben das GROSSE Glück weiterhin in den Urlaub fahren zu können. (Hoffentlich bleibt dass angesichts der Situation immer so!) Zwei wunderbare Winterwoche dürfen wir an unserem ruhigen Lieblingsplatz, dem Kattgård, im verschneiten Schweden verbringen. Einsam und alleine sind wir in dieser Zeit, auch bei den Ausfügen! - Nur zum Lebensmitteleinkauf am späten Abend trifft man ein paar wenige Menschen. Abstand halten klappt in Schweden sehr gut.

Viel erleben und schaffen wir nicht, aber wir genießen es: .... In vollen Zügen!   :-)

 

Hier ein paar Impressionen vom teils schneeverwehten Småland:

"Winterpause im Kattgård" 

0 Kommentare

Sa

16

Jan

2021

Farblich passende Topflappen :-)

Wenn es hier ruhig ist, dann bin ich meistens mit anderen Sachen beschäftigt.

Zum Beispiel mit "BeinehochlegenvordemOfen" *lach.

Das miese Wetter habe ich genutzt,

meiner besten Freundin ein Paar farblich passende Topflappen für ihre neue Küche zu häkeln.

Schicke Landhausküche mit knallrot-bunten Fingerschützern, das geht doch nicht, oder!?

 ;-)

0 Kommentare

So

10

Jan

2021

Kattgård HEUTE

 

Heute Morgen haben wir diese tolle Aussichte von unserem schwedischen Nachbarn bekommen.

Ein super Gefühl, dass so viele liebe Menschen ein Auge auf unser Herzensprojekt haben.

 

Und wunderbar zu merken, dass dort liebe Menschen auf uns warten.

 

Da strahlen wir doch ebenso, wie die Sonne über dem Kattgård!

 

Tack för fotot och god fortsättning till dig @ Mats! 

 

0 Kommentare

Sa

02

Jan

2021

Zulauf bei unserem Arzberger Blaublüten Geschirr

Zu Weihnachten hat unser antikes Arzberger Blaublüten Geschirr Zuwachs bekommen. Sechs tiefe und vier flache Essteller habe ich für wenig Geld bei einer bekannten Online-Plattform ergattert. Leider habe ich kein schönes Bild, wie sie im kattgårdschen/ schwedischen Küchenbuffet eingezogen sind. Dort tummelt sich schon eine Menge zusammengesammeltes Porzellan dieser traditionellen Serie.  :-)


0 Kommentare

Do

24

Dez

2020

Weihnachtsbäckerei + Weihnachtsstimmung = Frohes Fest

Unsere Weihnachtsbäckerei hat in diesem Jahr früh begonnen, und heute zum Fest sind schon fast alle Kekse aufgefuttert. Auch auf den Besuch der Familie müssen wir in diesem Jahr leider verzichten. Was bleibt ist Michel alljährliches "Vorweihnachtsgeschenk" an mich: Unser bemaltes Küchenfenster. Wir erfreuen uns den ganzen Tag, zu jeder Mahlzeit und mehr daran. Und auch der ein oder andere Spaziergänger bleibt stehen und schaut sich unser kleines Winterwunderland an. Schön, wenn es dem ein oder anderen ein kleines Lächeln auf das Gesicht zaubert. Das ist doch wirklich so viel mehr wert, als jedes buntverpackte Geschenk, oder nicht?

In diesem Sinne, wünschen auch wir euch heute:

 

Einen gemütlichen Heiligabend,

"Frohe Weihnachten!"

 

ein paar besinnliche Weihnachtstage und

für die nächste Woche

 

einen guten Rutsch in ein gesundes neues Jahr!

 

0 Kommentare

Mo

21

Dez

2020

Vorweihnachtliche Grüße von den Dorf-Engeln

 

In dieser Zeit, in der man sich nicht sehr oft mit Freunden und Bekannten trifft, in der man mit den Nachbarn nur wenige Worte auf der Straße oder über den Gartenzaun wechselt, finde ich es ganz toll, dass es Menschen gibt, die ihren Mitmenschen eine kleine Freude bereiten wollen.

So haben sich in unserem Nachbarort ein paar Dorfengel zusammen gefunden, die Windlichter basteln wollten.

Und zwar eines für JEDEN Haushalt in ihrem Dorf.

Ca. 180 Stück!!!

 

Als ich davon hörte, bot ich einen Teil meiner Weihnachtsbasteldeko an und durfte das Team dann prompt bei Kaffee, Keksen und Weihnachtsklängen unterstützen. Es war ein super Nachmittag!

Danke für diese schönen Stunden!

Wir hatten jede Menge Spaß,

besonders, an den zuerst etwas "verunfallten" Dekoideen. ;-)

 

In mehrere Gruppen (örtlich aufgeteilt) sind tatsächlich genügend Windlichter fertig geworden. - Am 2. Advent wurden sie verteilt und haben für viele fröhliche Gesichter gesorgt. 

 

 

Am 3. Advent sollten alle Windlichter entzündet und ins Fenster gestellt werden. - Leider habe ich keine Runde mit der Kamera durchs Dorf gedreht. Aber von Freunden weiß ich, dass in nahezu jedem Haus eine kleine Flamme im Fenster die Dunkelheit vertrieben hat.


Ein Teil der Windlichter wurde "nur" mit Schleifenband, Kugeln etc. verziert.

Eine andere Gruppe hatte die Idee, Salz mit Hilfe von etwas Wasser im Windlicht "hochkrabbeln" zu lassen. Unsere zweite Variante waren abgeklebte und mit weißem Lack besprühte Gläser.

 

 

 

In jedes Gläschen gehörte zum Teelicht dieser liebe Weihnachtsgruß.

>>>

 

 

 

 

Falls ihr auch einmal eine solche Aktion starten möchtet.

 

Im nächsten Jahr ist ja wieder Weihnachten!... *lach

Dann könnt ihr euch den Weihnachtsgruß

zum Ausdrucken hier herunterladen. :

 

 

 

 

Weihnachtsgruß der Dorfengel.pdf
Adobe Acrobat Dokument 124.5 KB

 

 

 

 


0 Kommentare

Sa

19

Dez

2020

DIY - Serviettenringe

Wie steht es um eure Weihnachtsplanung? Habt ihr Adventskekse gebacken? Sind alle Geschenke gekauft und verpackt? Ist der Baum ausgesucht und die Hütte dekoriert? Mögt ihr es, zu Weihnachten alle möglichen Vorbereitungen zu treffen? Macht ihr euch Gedanken um das Menü und wie ihr den gedeckten Tisch kreiert, um das Festmahl entsprechend in Szene zu setzen? 

Bei mir ist es so! Schon die Kaffeetafel, mit von meiner Oma umhäkelter Tischdecke, soll festliche Stimmung verbreiten und eben ganz anders aussehen, als der sonst eher nüchterne Holztisch mit bunten Sets. Der Adventskranz oder das Adventsgesteckt verbreitet mit seinem Kerzenschein heimeliges Licht. Das "gute Geschirr" aus feinem Porzellan wirkt edel, gegen unsere alltags geliebte Keramik. Im frisch geputzten Silberbesteckt spiegelt sich alles.

 

Auch Stoffservietten geben dem Ganzen ein schönes Flair. Gefaltet habe ich sie nicht so gern (das ist mir zu kitschig *lach), aber gerollt in einem selbstgebastelten Serviettenring - schön! 

(Klick auf's Bild zum Vergrößern.)
(Klick auf's Bild zum Vergrößern.)
(Klick auf's Bild zum Vergrößern.)
(Klick auf's Bild zum Vergrößern.)

Als Kern für die Serviettenringe habe ich mir eine Plotterrolle aus dem Büro mitgenommen. Sie sind deutlich stabiler als Küchenrolle etc.. (Falls jemand welche möchte, gerne bei mir melden.) Mit einem scharfen Küchenmesser kann man diese leicht in kurze Abschnitte teilen. Drumherum klebe ich jetzt einen knapp dreimal so breiten Streifen Geschenk- oder Bastelpapier. Die überstehenden Seiten werden bis zur Papprolle eingeschnitten, mit Kleber bestrichen und nach innen geklappt verklebt, erst die eine Seite, dann die andere. Schon ist der Serviettenring fertig. Ihr könnt ihn jetzt mit Perlen, Bast, Tannengrün, Zapfen oder was auch immer dekorieren. Oder, wer ein wenig Glamour mag: Bei meiner ersten Ringversion (siehe oben) habe ich zusätzliche Pappkreise ausgeschnitten, dick mit Kleber bestrichen und in braunen Zucker getaucht. - Ein super Glitzereffekt!

Habt ihr Lust das nach zu basteln?

Vielleicht mit euren Kindern, als Weihnachtsgeschenk für die Großeltern?

Falls ja, würde ich mich tooootal über ein Foto eurer Kreationen freuen!

:-)

0 Kommentare

Di

15

Dez

2020

Treckerschaufel für unseren Volvo 430

Wie in einem der Projekt-Berichte bereits erwähnt, hat unser alter Volvo 430 ein "neues" Arbeitswerkzeug bekommen.

Eine alte Treckerschaufel.

Bis Michel damit dem Kattgårdschen Gemüsegarten auf die Sprünge helfen kann, bedarf es aber, wie ihr seht, noch ein wenig Vorarbeit. Die Löcher im durchgerosteten Boden lassen sich nicht mehr so einfach zuschweißen. Deswegen wird ein Teil der Schaufel durch neues Blech ersetzt. Dickes Blech! - Wie ich mich selbst überzeugen konnte. Mir war schleierhaft, wie Michel dem starren Stück die nötige Biegung verpassen wollte, aber natürlich hatte meine Grizzly wie immer schon einen Plan im Kopf.

Nach dem Messen und Zuschneiden, wurde die erste Kante punktgeschweißt. Dann haben wir versucht, die Platte durch Hammerschläge in die gewünschte Position zu "dängeln". Das war vielleicht ein Krach! Dem armen Hundchen habe ich die Ohren zu gehalten. ;-) Michels Idee, die Platte mit Hilfe von Spanngurten Kante auf Kante zu ziehen war viel besser. Stück für Stück, immer wieder einen Teil Schweißnaht setzend hat er sich so voran gearbeitet. Für das letzte Stückchen mussten wir noch ein wenig mit einem Balken tricksen, damit die Schweißkanten wirklich auf Stoß lagen. Am Ende der Schweißerei hat Michel die Nähte noch mit der Flex wieder schön flach geschliffen. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!

 

Einige Tage später gab es noch ein  "farbliches" Update. :-)

Zum vorherigen Schleifen hatte Michel Unterstützung von seinem Arbeitskollegen Hannes.

 

DANKE @ Hannes!

 

So viel Arbeit... und ob die Schaufel an den Trecker passt, wird sich erst in einem der nächsten Urlaube zeigen, wenn Michel weitere Umbauten am Frontlader vornehmen will.


0 Kommentare

Sa

12

Dez

2020

DIY - Shirt - upcycling / Nachthemden

Kennt ihr das auch?: In meinem Kleiderschrank gibt es Shirts, die durch vieles Tragen und Waschen kürzer und kürzer geworden sind. Obwohl sie dadurch nicht einmal mehr als Garten-/ Arbeitsklamotte zum Einsatz kommen, kann ich mich einfach nicht davon trennen.

Der Stapel wurde größer und größer, und irgendwann kam mir die zündende Idee, aus jeweils zwei Shirts ein Kleid zu kreieren. Wer mich kennt, weiß natürlich, dass ich keine Kleider trage, aber Nachthemden. *grins

Ist es nicht schön, am Sonntagmorgen mit einer heißen Tasse Milchkaffee im "Schlabberlook" in den freien Tag zu starten?

Ab jetzt setzen meine Ex-Lieblinge dem Chillen wieder das Krönchen auf....

;-)

 

0 Kommentare

Mi

09

Dez

2020

Weißkohl fermentieren - Sauerkraut selber machen

Am vergangenen Wochenende haben wir unser selbstgemachtes Sauerkraut probiert. Was soll ich sagen?: Er war himmlisch, soooo lecker, göttlichgeil, einfach suuuper!

 

Michel hat ihm mit Apfel und etwas Honig in der Pfanne den letzten Schliff verpasst. (Die Gewürze vom Boden des Glases wurden natürlich vorher herausgesucht.)

 

Dazu gab es Kartoffelpüree aus der eigenen Miniernte und ein kleines Stückchen Kassler. Dieses Gericht habe ich Jahrzehnte nicht genossen, doch in Zukunft wird es definitiv wieder öfter in den Speiseplan aufgenommen.


Und hier noch ein paar Bilder, vom Werdegang unseres Sauerkrautes. Anfang November mussten wir einige Brunswijker Weißkohlköpfe vor den Schnecken retten. Daher sind unsere Köpfe auch sooo hell: Die äußeren Blätter waren den Schleimscheißern (*ups, sorry) nämlich bereits zum Opfer gefallen.

Beim Waschen waren wir eher sparsam, denn die auf dem Kohl vorhandenen Milchsäurebakterien werden zum Fermentieren des Gemüses dringend benötigt. (Wir wollten sie nicht "künstlich" dazu geben.) Schön fein geschnitten haben wir auf 3 kg Kohl - 40g Meersalz gegeben und abwechselnd kräftig geknetet. Ruckzuck fing die Masse an zu schäumen und konnte in zwei mit je 2 Lorbeerblättern, 10 Wacholderbeeren, 5 Pimentkörnern und einem TL Pfeffer vorbereiteten Gläser gefüllt werden.

Zwischendurch wurde immer kräftig nach unten quetschen, es sollte keine Luft in der Masse bleiben. Schnell war alles schön von der entstehenden Flüssigkeit bedeckt. Die kleinen Schnipsel wurden mit übrig gelassenen Kohlblättern bedeckt und so am Auftreiben gehindert. Die Ganze wurde mit einem Glas beschwert und die Bügelgläser fest verschossen. Die beiden Gläser haben wir bei Zimmertemperatur in einer kleinen Schale verstaut und eine Woche lang täglich "gelüftet". Anfangs müffelte es nach dem Gärgas, mit der Zeit ließ dies aber nach. Ab dem Zeitpunkt wurden die Gläser kühl und dunkel gelagert und erst zum Genießen des "Kimchi" geöffnet.

So roh im Salat schmeckt es uns so lala,

aber gegart, heiß, als Sauerkraut...

 

*f*a*n*t*a*s*t*i*s*c*h*

 

... das habt ihr ja schon gelesen! ;-)

 

Habt ihr schon fermentiert? Wenn ja: Was? Und wie? War es lecker?

 

0 Kommentare

Sa

05

Dez

2020

DIY - großer Häkelteppich für unser "Büro"

Wer hier ab und zu mietliest, kennt ja schon meine kleineren Häkelteppiche, die uns als Badvorleger dienen.

Die beiden haben einen großen Bruder, den ich euch heute mal vorstellen möchte. ;-)

 

Wie man sich denken kann, hat dieses Schätzchen etwas mehr Zeit in Anspruch genommen.

Mit 8m² hat er eine Größe erreicht, die unseren Büro-Fußboden fast gänzlich bedeckt.

Und mir beim Schreiben dieses Blogs wunderbar die Füße warm hält. :-)

 

Verarbeitet habe ich nicht nur Bettwäsche, sondern auch diverse alte Bettlaken, Vorhänge und Tischdecken.

Immer, wenn ich eine Rutsche Material verarbeitet hatte, bekam ich wieder neues Material geschenkt, welches erst einmal türkis eingefärbt wurde. Durch verschiedene Ausgangsfarben, Stoffmengen und -materialien sind hierbei unterschiedliche Farbnuancen entstanden. - Ich finde ja, gerade das macht den Charme des Teppichs aus.

Bedanken möchte ich mich bei Michels Mama: Anne und meiner Freundin Gerda,

die mir einen großen Teil der Stoffe geschenkt haben!

 

DANKE!

 

0 Kommentare

Mi

02

Dez

2020

Rote Bete - einlagern, einmachen, einkochen, einwecken?

Da ich mit der Anbaufläche meiner lieben Schwiegermama, dem Kartoffelacker und der Brachfläche jedes Jahr die Beete reihum tausche, so dass der Boden sich immer wieder regenerieren kann, wird es langsam Zeit "meine" Beetflächen zu räumen. Die Äcker werden mit Stroh bedeckt überwintern und erst zum Frühling mit Pferdemist gedüngt.

Während im Beet für die Saison 2021 bereits Knoblauch und Zwiebeln gesteckt sind, werden nebenan die letzten Rote Bete geerntet, bevor sie von hungrigen Tierchen völlig aufgemümmelt sind.

 Was wir nicht frisch verzehren, wird teilweise in Sand eingelagert oder als Beilage eingekocht.

Ich liebe es ja, wie sich die Vorräte im kleinen Küchennebenraum füllen...

und natürlich auch wieder leeren.

;-)

1 Kommentare

Mo

30

Nov

2020

DIY - vintage Etagere aus Omas Sammeltassen

Von meinen Großeltern habe ich vor einigen Jahren die geliebten Sammeltassen meiner Oma geerbt. Seither habe ich sie ein einziges Mal für einen Weiber - Kaffeklatsch genutzt, die restliche Zeit haben sie gut verpackt im Schrank gefristet. :-(

Damit soll nun Schluss sein! Im WoldWideWeb fand ich die Idee und auch die Möglichkeit Bausätze für Etageren und Diamantbohrer zu bestellen. Auf diesen solltet ihr bei den wenigen Handgriffen für dieses DIY nicht verzichten. Mit einem normalen Bohrer können die empfindlichen Geschirrteile schnell zerstört werden. Wir haben beim Bohren des Porzellans sogar zusätzlich Wasser aufgesprüht. Der Aufbau der fertig vorbereiteten Teile erklärt sich von selbst! Benutzt unbedingt die gummierten Unterlegscheiben.. ;-)

Bei uns zieren inzwischen mehrere Etageren die Tische in Küche, Esszimmer und natürlich auch im Kattgård. Eine wunderbare Erinnerung an meine Oma, ein Blickfang mit Keksen beim Kaffekränzchen, oder auch dekoriert mit Moos und Eiern zu Ostern, mit Kugeln und Zapfen zu Weihnachten, mit bunten Bonbons zum Geburtstag. Es gibt so viele Möglichkeiten: Für Aufschnitt zum Frühstück, für Obst. Besonders für Cracker ist die Etagere super, in die Tasse kann man den Dipp füllen...

Falls ihr nun auch zur Tat schreitet,

wünsche ich euch viel Spaß und gutes Gelingen!

:-)

1 Kommentare

So

29

Nov

2020

Advent, Advent, das erste Lichtlein brennt....

Eine wunderbare Zeit hat heute begonnen, die Adventszeit. Ich liebe es, wenn in fast allen Fenstern im Dorf dieser warme Schimmer liegt, die Menschen sich an Traditionen erinnern und die alljährliche Weihnachtsdeko hervorkramen. Auch bei uns strahlt nun in jeder freien Ecke ein Licht. Lichterketten, aber auch Kerzen, Bienenwachskerzen, denn das liegt ja nahe als Imker. ;-) Aber auch traditionell rote Kerzen, selbst gegossen, aus Kerzenresten von Freunden und Bekannten.

Danke an alle, die immer so fleißig für mich sammeln!

Kerzengießen macht sooo viel Spaß. Fast ist es noch schöner, als Kerzen anzünden. ;-)

Allen Leserinnen und Lesern einen schönen ersten Advent,

und eine schöne Vorweihnachtszeit!

:-)

 

0 Kommentare

Di

24

Nov

2020

"Sprung in der Platte": Fenster und Türen im OG

Der Herbst ist die schönste Jahreszeit in Schweden, jedenfalls ist das mein Empfingen. Ich liebe dieses Licht, wenn alles zu leuchten scheint. Gut, die vielen Nieseltage sind jetzt nicht der Hit, aber die kann man ja werkelnd in Haus oder Scheune verbringen. ;-)

Was wir getrieben haben? Wir hatten einen Sprung in der Platte: Schleifen und streichen in Endlosschleife. :-)

Und einen Sprung in der Schüssel haben wir auch... Da werden erledigte Arbeiten doppelt verrichtet.. wegen Farbnuancen. Mehr erfahrt ihr im aktuellen Projektbericht.


Neugierig? Hier geht's zu den Fenstern und Türen im Obergeschoss des Kattgård.

 

Viel Spaß beim Lesen!

:-)

 

2 Kommentare

Do

12

Nov

2020

Nudeln aus Hartweizen- Grieß selber machen

Bei jedem Einkauf stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welche Nudeln am leckersten, gesündesten, ökologischsten und sonst noch was sind. Welche schneiden im Preis-Qualitäts-Verhältnis am besten ab. Und wo bekomme ich erschwinglich plastikfrei verpackte Nudeln. 

Durchdenkt man all diese Faktoren, kann einem schonmal der Kopf rauchen. Bis die zündende Idee durchsickert: Warum machen wir unsere Nudeln nicht selber?

Ein Teigrezept ist schnell gefunden und wirklich denkbar simpel. Nur drei Zutaten braucht es:

 

500 g Hartweizen-Grieß   +   2 Eier   +   80 ml Wasser

 

 

Zuerst werden die Eier in den Grieß geknetet, dann gibt man nach und nach Wasser dazu, bis der Teig eine schöne feste Konsistenz hat und nicht mehr an den Fingern, der Schüssel oder der Arbeitsfläche klebt.

 


Aus grauer Vorzeit (niemand kann sich entsinnen, woher dieses Maschinchen stammt), befindet sich in unserem Vorratsraum eine Nudelmaschine der italienischen Firma Marcato. - Daher liegt die Vermutung nahe, dass es sich um ein Geschenk der schweizerischen Verwandtschaft handelt. ;-)

 

Mit dem Model 110, welches schätzungsweise aus den frühen 80er Jahren stammt, lassen sich Lasagne, Fettuccine und Tagliolini herstellen. So schreibt es der Hersteller des von Otello Marcato 1930 gegründeten Unternehmens. Welche der beiden zuletzt genannten Bandnudeln die schmalen, welche die breiten sind, hat sich uns bisher nicht erschlossen... ;-) 


Aber erst mal geht es ja darum, Teile des Teiges dünn auszuwalzen, nachdem man ihm mindestens 15 Min. Zeit zum Quellen des Grießes gegeben hat. (Übrigens kann der Teig auch ruhig länger, sogar über Nacht, stehen.) Reißt der Teig beim ersten Walzen ein, ist er nicht geschmeidig genug und man sollte ihm noch etwas Wasser zugeben. Klappt der erste Durchgang, wird die Teigplatte einmal gefaltet und erneut durchgekurbelt. Mit jedem Walz-Durchgang wird der Teig nun geschmeidiger und geschmeidiger. Ertönt am Ende eines Walzvorganges ein Schmatzen (durch das Herauspressen der vom Falten eingeschlossenen Luft), hat dieses Teigstück in "Lasagneform" die richtige Konsistenz.

Sind alle Teigteile auf diese Art bearbeitet, wird der Walzenabstand verringert und die Teigplatten dünner ausgewalzt. (Beim nächsten Mal werden wir darauf achten, dass jeweils die komplette Maschinenbreite genutzt ist, da die äußeren Nudeln sonst zum Reißen neigen.) Für Lasagneplatten können die Flatschen jetzt von Hand auf Länge geschnitten werden. Für Bandnudeln werden sie durch den zweiten Teil die Maschine gedreht. Je nach Wunsch, in schmaler oder breiter Ausführung. Zum Zwischenlagern und anschließenden Kochen oder auch, um die Nudeln durch Trocknung haltbar zu machen, sollten sie möglichst nebeneinander aufgehängt werden, da sie sonst in der warmen Küche aneinander kleben können. Wir haben uns mit einem Bambusstab beholfen, den wir durch die herzförmigen Ausschnitte in den Lehnen unserer alten Stabellen-Stühle gesteckt haben. Yuma hat während unserer Arbeit die bereits fertigen Nudeln gut bewacht. ;-)

Dem Kochwasser ist deutlich mehr Salz zuzugeben, als bei industriell hergestellten (salzhaltigen) Nudeln.

Die Kochzeit ist deutlich kürzer, solange die Nudeln ungetrocknet sind.

 

Was soll ich sagen? Mit der selbstgemachten Tomatensauce einfach ein Gedicht!

Am liebsten NIE WIEDER Discounter-Nudeln...

:-)

0 Kommentare

Sa

31

Okt

2020

Halloween - Kürbissuppe à la Michel

Halloween gehört nicht zu unseren bevorzugten Aktivitäten und auch das Kürbisschnitzen wurde eingestellt, nachdem der Sohnemann "groß" ist. Lieber verkocht Michel alljährlich mehrere Hokkaido-Kürbisse zu leckerer Kürbissuppe. In diesem Jahr wecken wir sie auch erstmalig ein, denn die vier Pflanzen im Milpabeet haben gut getragen und uns reich mit quietsch-orangenen Früchten versorgt.

Auch selbst gezogene Zwiebeln (Stuttgarter Riesen) landen in unserer Suppe. Geschmacklich verfeinert wird sie mit: Banane, Gemüsebrühe, ein wenig Fruchtgelee und viiiel Curry. Zum Verzehr geben wir dann gerne noch einen kleinen Schuss Sahne hinzu, zum Einkochen selbstverständlich nicht. (Säuert und führt zum "Kippen" des Eingemachten!)

Die Kerne quetsche ich wie in der Beschreibung zum Curryketchup (siehe Artikel vom 14.10.2020) aus den Kürbissen. Trocknen und in einem Papiertütchen aufbewahren. - So ist die Nachzucht für 2021 gesichert.

 

Smaklig måltid!

:-)

0 Kommentare

Sa

17

Okt

2020

DIY - mit dem Judaspfennig

 

 

In diesem Jahr ist mir in unserem Garten eine Verwandlungskünstlerin unter den Blumen aufgefallen. Ein echter Hingucker zu jeder Jahreszeit.

Es ist die Lunaria, auch Judaspfennig, Silberblatt, Silberling, Silbertaler oder Mondviole genannt.

 

 

Im Frühsommer leuchtete mir das Kreuzblütengewächs mit seinen vielen violetten Kronblättern unter einigen Gehölzen entgegen. (Ein weiterer Pluspunkt: Es ist also durchaus halb- oder schattenverträglich!). Später im Sommer trägt die Pflanze flache quietschgrüne Samenstände, die sich nach und nach transparent verfärben, bis schließlich einige dunkle, geflügelte Samen durch das reife Schötchen schimmern. Der Herbst weht das „Häutchen“ der Schoten weg, die Samen fallen herab oder werden mitgetragen und zurück bleiben silbrig schimmernde Zwischenwände.

 

 

Diese erinnern mit ihrer manchmal kreisrunden Form an den Mond und führten auch zur Namensgebung „Mondpflanze“ (lat. Lunaria) durch den schwedischen Naturforscher Carl von Linné

Bildquelle: Illustration aus "Svensk botanik" 1812
Bildquelle: Illustration aus "Svensk botanik" 1812

 Die Blüten werden gern von Schmetterlingen und Bienen besucht, was uns als Imker natürlich zusätzlich freut.

Die jungen Blätter des Silberblatts sollen einen kohlähnlichen Geschmack haben

und können als Gemüse in der Pfanne zubereitet werden.

Ich möchte sie aber als Augenschmaus genießen und habe sie, wie ihr seht, bereits für Dekozwecke genutzt.

 Im Spätherbst werde ich die Samen, der zu den Kaltkeimern gehörenden Pflanze, 3 cm tief an den gewünschten Stellen rund um den Kattgård aussäen und mich hoffentlich in den nächsten Jahren auch hier an ihrem Schauspiel erfreuen.

0 Kommentare

Mi

14

Okt

2020

Curry-Ketchup selber machen

Bevor die Saison sich dem Ende neigt, solange die Tomaten noch nicht nachreifen müssen und vom Strauch gepflückt in vollem Aroma duften, wollten wir unbedingt noch selber Ketchup machen. Curry-Ketchup!

 

Wie immer gibt es im Internet zig Varianten zu finden und wir haben uns aus allen genannten Zutaten einfach diejenigen ausgesucht, die uns gut schmecken. :-)

 

Daher ist es kein Tomaten- und kein Kürbis-Ketchup geworden, sondern eine Mischung daraus!


Die größte Arbeit bereiten die Tomaten, sie werden gepellt und außer vom Strunk auch von den Kernen befreit. Ganz leicht gelingt das Pellen, nachdem man jede einzelne Tomaten mit kochend heißem Wasser übergießt, bis die Haut aufplatzt. So kann man sie gut abziehen. Die Kerne entfernt ihr am Leichtesten, indem ihr die Tomate quer aufschneidet und euch der Krümmung eines Teelöffels bedient: Erst zwischen die Mitte der Tomate und den Kernen einstechen, um die Kerne zu lösen, dann zwischen "Wand" der Tomate unter die Kerne fassen und diese herausziehen. Jetzt noch den Strunk ausschneiden und fertig ist das pure Tomatenfruchtfleisch.

 

Von den Tomaten könnt ihr jetzt natürlich auch wieder Saatgut nehmen.

Ich möchte heute nur die Kürbissamen behalten. Falls ihr das auch möchtet, gelingt es am Besten, indem ihr sie mit den Fingern aus dem Fruchtfleisch des einmal durchgeschnittenen Kürbis quetscht. So bleibt kaum etwas  an den Kernen hängen. Auf einem Tuch ausbreiten, trocknen, abpfücken und im Tütchen aufbewahren. Kratzt ihr den Kürbis zuerst aus, ist es sehr schwer die Kerne vom Fruchtfleisch zu trennen!

 

Der kleingeschnittene Kürbis wird nun mit den gehackten Zwiebeln und Knoblauch kräftig angedünstet und mit Wasser abgelöscht. Es folgen Chili und Tomaten. Alles wird schön zerkocht und anschließend püriert.

 

Jetzt gebt ihr die restlichen Zutaten dazu und kocht den Ketchup weiter, bis er FAST die von euch gewünschte Konsistenz hat. Oder noch ETWAS flüssiger ist. Lorbeerblätter und Nelken wieder heraussuchen und den Ketchup in sterilisierte Flaschen abfüllen. Dort dickt er beim Abkühlen noch nach.

Zutaten:

 

1 kg

1 kg

300 g

3

1

1

80 g

100 ml

50 ml

8 TL

7 TL

5 TL

2 TL

2

 

 

Tomaten

Kürbis

Zwiebeln

Knoblauchzehen

milde Chili

scharfe Chili

Honig

Wasser

Apfelessig

Curry

Salz

Paprikapulver

Pfeffer

Nelken

Lorbeerblätter 


Smaklig måltid!

0 Kommentare

So

11

Okt

2020

Zucchinischwemme - Rezepte

Wer Zucchini anbaut kennt das: Erst wartet man eine gefühlte Ewigkeit auf die erste erntebare Frucht, dann scheinen plötzlich alle gleichzeitig verarbeitet werden zu müssen. Ich bin mit einem Zucchini-Auflauf gestartet. die geriebenen Zucchini mit Salz bestreuen, Zwiebeln und Knoblauch andünsten, Karotten reiben und ebenfalls mit andünsten. Die gezogenen Zucchini auspressen und mit in die Pfanne geben. Die Masse in einer Auflaufform verteilen, mit Schafskäse bestreuen und einer Eierschecke übergießen. Nach dem Backen mit etwas Petersilie bestreuen. LECKER!

Bei den Mengenangaben kann man ruhig variieren.

"Das kommt nicht so drauf an."

Und kinderleicht, genau das Richtige für mich. ;-)


 

Weil das so gut geklappt hat, habe ich mich als nächstes an Zucchini-Brot gewagt, sogar mit Hefe, die meine sonstigen Backkreationen gewöhnlich zum Scheitern verurteilt! 

 

 

Nach anfänglichen Problemchen habe ich gelernt: Hefe muss nur ORDENTLICH geknetet werden,

dann klappt das auch! :-)

Also ab in die Küchenmaschine mit den Zutaten.

 

 

Die geriebenen Zucchini und Zwiebeln werden wieder mit Salz bestreut und müssen einige Minuten ziehen. Neuerdings benutze ich im Sieb ein Gemüsenetz. Man kann das Gemüse dann hinterher easy auspressen!

 

 

 


Das tollste Brot ever! Backt das mal nach. ;-)

 

300g Zucchini, 100g Zwiebeln, etwas Petersilie

600g Mehl, 2 EL Öl, 2 TL Salz

1/2 Würfel Hefe (oder 1 Pk Trockenhefe), 200ml Wasser

 

Teig in die Form geben, gehen lassen und bei 200°C Ober-/Unterhitze abbacken.

 

Vor dem Urlaub backe ich das Brot auch gerne auf Vorrat, dann wird Tetris auf dem Backblech gespielt. ;-)


Zucchini-Kuchen habe ich auch nach verschiedenen Rezepten gebacken,

aber das 100 % "Richtige" war bisher nicht dabei.

 

Nun ist die Saison der Zucchini beendet.

Habt ihr ein tolles Kuchenrezept ,

welches ich im nächsten Jahr unbedingt ausprobieren sollte?

Gerne immer her damit!

:-)

0 Kommentare

Sa

10

Okt

2020

Mexikanische Minigurken - Honiggurken

Die Gurkenernte fällt in diesem Jahr reichlich aus, alle paar Tage können wir eine Salatgurke der Sorte Tanja essen. Da wir schon bald nicht mehr hinterher kommen, wird ein Teil haltbar gemacht. Nach kurzer Recherche im Netz, finde ich ein ansprechendes Rezept für "Honiggurken". Die bieten sich für uns als Imker doch wohl an? ;-)

Den Sud setze ich aus Honig, Apfelessig, frischem Zitronensaft, etwas gehacktem Ingwer, vielen Senfkörnern und einigen Wacholderbeeren an. Die geschälten und grob entkernten Gurken mit Salz bestreuen, über Nacht ziehen und das abtropfen lassen. Die Gurken im Sud kurz aufkochen und dann nur noch in sterilisierte Gläser abfüllen. Der Geschmackstest hat ergeben, dass die Rezeptur noch ausbaufähig ist...

Bei der Gurkenernte Teil 2 werde ich vom Junior unterstützt. Sechs von den vorgezogenen mexikanischen Minigurken habe ich im Frühsommer gepflanzt. Die anfangs mickrigen Pflanzen eroberten bis August eine ganze Terrassenseite und sklettern über 3 Meter hoch bist aufs Dacht. (Gut, dass Erik mit seinen fast 2m zur Hilfe da war. *lach - DANKE Sputz!)

 

Wir haben unzählige Gürkchen direkt vom Rankgitter genascht, doch jetzt hat sich hier und da Mehltau gebildet, so dass der Rest (800g, immerhin) abgeerntet werden muss. Eigentlich sind sie zu schade zum Einkochen, aber alle zu essen gäbe sicher einen schönen Blubberbauch. Also: Same procedure... mit modifizierter Rezeptur. ;-)

Nach einem vierwöchigen Aufenthalt im Kattgård entdecke ich im Gewächshaus noch eine letzte Salatgurke, die riiiesig und total farblos ist. Mein erster Gedanke: "Shit, ab auf den Kompost!" Das konnte ich aber nicht übers Herz bringen. Von wegen: Lebensmittel wegschmeißen und so.. ihr wisst schon.. Die zweite Idee waren "Schmorgurken", also den Michel und seine Mama befragt, die sich in ihrer Abneigung gegen Schmorgurken allerdings einig sind: "Ihh. Die sind total schlabberig!"

Tja, erst mal aufschneiden und probieren, ob die Frucht noch genießbar ist. Wenn handelsübliche Salatgurken anfangen gelb zu werden, sind sie ja bitter und ungenießbar. Nicht so diese, innen fast weiß und VOLL lecker! Und außerdem entdecke ich, dass eine Gurke in diesem Stadium auch ausgereifte Kerne hat! Es plingt in meinen Augen: Saatgut!

Bisher sind mir entnommene Kerne immer verschrumpelt. Diese blieben schön prall

Zum Einkochen schafft es dann nur noch die halbe Gurke und zu Honig und Apfelessig gebe ich diesmal ein Tütchen fertiges Gurkengewürz. Das kann ich euch wirklich empfehlen. Ihr habt dann alles beisammen, braucht nicht zig verschiedene Sachen dazukaufen (Wer hat schon Zitronen, Ingwer etc. im Garten?) und der Geschmack dieser Sud-Variante überzeugt uns.  Auch stelle ich fest, dass man die Gurke nicht über Nacht ziehen lassen muss, die wenige Flüssigkeit, die dabei austritt kann man durch ein paar Minuten Mitkochen im Sud verdunsten lassen. 

Manchmal ist der einfachste Weg eben auch der Beste!  - Und merke Judith: "Nächstes Jahr wieder eine Gurke ausreifen lassen! :-)

0 Kommentare

Fr

09

Okt

2020

Buschbohnen- und Saatguternte

Ende August schon habe ich nach den Stangenbohnen auch die Buschbohnen geerntet. Nachdem das ertauschte Saatgut der Sorte Orinoco (gelb) nur mit ca. 10% gekeimt war, habe ich größtenteils die Buschbohne Maxi (grün) vorgezogen und angepflanzt. Die Ernte war okay, auf den geschmacklichen Unterschied sind wir noch gespannt.

 

Dummerweise habe ich es versäumt, einige Bohnen ausreifen zu lassen, um Saatgut für das kommende Jahr zu haben. Gibt es jemanden, der Saatgut tauschen möchte? :-)

Bei den Stangenbohnen hatte ich rechtzeitig nachgedacht und bei der Ernte einige Schoten hängen lassen, diese sind inzwischen eingetrocknet und werden nun abgepflückt und die Bohnen ausgepult. Bevor ich sie in meine Saatguttütchen packe und bis zum Frühling verstaue, lasse ich sie noch ein paar Tage im Haus nachtrocknen

Zu sortieren liegen hier die Sorten: Feuerbohne, Tendestar, Neckargold und Monstranz.

 

Die paar Maispflanzen (ich glaube es waren sieben) haben insgesamt nur fünf Maiskolben getragen. Allerdings mit perfekter Indianermais-Färbung.   :-)  

Saatgut für das kommende Jahr ist also gesichert und ich werde sicher ein paar mehr Pflanzen vorziehen.   ;-)

Inzwischen habe ich auch gelernt, dass man Mais im Block anbauen sollte, da es sich dann besser bestäubt. Die Pollen fallen aus der Blüte an der Spitze der Pflanze auf die Fäden, die aus dem jungen Kolben herausschauen. Erst durch diese Befruchtung eines Fadens reift ein Korn heran.

 

Ist die Natur nicht ein irres Wunderwerk?

0 Kommentare

So

04

Okt

2020

Likör abgefüllt - Wohin mit den beschwipsten Beeren?

 

Im WorldWideWeb habe ich dann den Tipp entdeckt, beschwipste Marmelade daraus herzustellen. Gute Idee, aber die Kerne....

 

Normalerweise würde ich Beeren entsaften, um daraus Gelee zu machen. Aber dann verdunstet ja der ganze Alkohol. ;-)

 

Also habe ich die Beeren mit Hilfe meines Grizzlys in echt mühseliger Arbeit durch eine Flotte Lotte gequetscht. Was für ein Drama, was für eine Sauerei. Falls ihr da einen Tipp habt, wie das einfacher gelingen könnte: Immer her damit.

 

Aus dem gewonnenen "Sud" habe ich dann Gelee gekocht, der recht ausgefallen schmeckt. Am liebsten geben wir ihn über ein wenig Eis und genießen ihn als Nachtisch.

 

 

Endlich habe ich auch den angesetzten Beerenlikör abgefüllt. Je zwei Flaschen weißen und roten Johannisbeerlikör und drei Flaschen schwarzen haben die acht Gläser Ansatz ergeben. Probiert wurde er natürlich auch direkt. Sonst wäre es vielleicht ein Fläschchen mehr geworden. ;-)

 

Im letzten Jahr habe ich die alkoholhaltigen Beeren in meinen angesetzten Rumtopf versenkt. Was nicht sehr schlau war, da dieser dadurch so viele kleine Kernchen erhielt, was den Genuss deutlich gedämpft hat. Ich hasse Beerenkernchen. *rotwerd.

 

Wegschmeißen ist aber auch keine Option. Das fällt mir bei Lebensmitteln allgemein sehr schwer. Wohin oder was also tun mit den Früchtchen?

 


0 Kommentare

Sa

03

Okt

2020

DIY - Häkelteppich aus Bettwäsche

 

Bei Schietwetter ist ein neuer kleiner Häkel-Teppich fertig geworden. Die beiden verarbeiteten Bettwäsche-Sets hat mir meine Freundin Claudia schon vor einer ganzen Weile vermacht.

DANKE meine Liebe! :-)

 

Der Teppich ist schon länger gehäkelt, der Stoff für die Fransen ist mir erst kürzlich durch ein ausrangiertes T-Shirt in die Finger gefallen. Mit ca. 1m² wird er sich super als Badvorleger in Kattgårds Obergeschoss machen....

 


0 Kommentare

So

27

Sep

2020

Nach 7 Monaten endlich wieder zum Kattgård

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Reisebestimmungen haben uns lange vom geliebten Schweden fern gehalten. Viel zu lange! Ende August haben wir aber endlich wieder die Möglichkeit zum Kattgård zu fahren und dürfen vier entspannte Wochen dort erleben.

 

Da wir oft nach der Einhaltung der SOCIAL DISTANCE - Regeln in Schweden gefragt werden, hier zwei "Sätze" dazu.:

Auf der Fähre nach DK herrscht Maskenpflicht, auf der nach S leider nicht. Wir tragen trotzdem aus Überzeugung!

Die wenigen Einkäufe in Schweden verlegen wir auf die späten Abendstunden. Da hat man nicht nur den Parkplatz, sondern auch gleich den ganzen Supermarkt für sich. Wenn sich doch ein paar mehr Menschen im Laden befinden, halten diese reichlich Abstand. Wenige Ausnahmen gibt es aber auch hier.

 

Weil wir unsere Zeit eh lieber in der Natur oder direkt am Kattgård verbringen, sind wir kaum unterwegs und bringen lieber wieder "Ordnung" in den verwahrlosten Teil des Gartens.


Wie ein Garten nach 7 Monaten Wildwuchs ausschaut, wie wir dem wieder Herr (und Frau!) werden

und was wir noch so alles in Angriff nehmen,

gibt es hier zu lesen:

...nach 7 Monaten...

 

Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren! ;-)

0 Kommentare

Sa

26

Sep

2020

Unsere Erfahrungen - Gedanken zum Heizen mit Holz

Zum Herbst hin beginnen wir in Deutschland wie in Schweden damit, den Ofen rechtzeitig anzufeuern, um es am Abend warm zu haben. Der allgemeine Tenor: Weg von Gas, Öl und brauner Steinkohle - hin zu Solar, Pelletheizung oder ähnlichem, lässt einen ja schon ein gutes Gefühl beim Heizen mit Holz haben. Aber ist bei der Ofenheizmethode alles Gold war glänzt? Sollte man sich langfristig für eine Alternative entscheiden? Oder: Was kann man am Heizen mit Holz optimieren?

 

 

<<<    Pünktlich zum Weihnachtsfest 2011 haben wir unseren Ofen bekommen - Man ist das lange her... :-)


  • Dicke Holzklötze sollte man zu einer Kantenlänge von ca. 8cm oder einem Kantenumfang von ca. 30cm aufspalten, so brennt das Scheit am besten und rückstandfreiesten ab.
  • Das gespaltene Holz sollte ausreichend getrocknet werde. (Bestenfalls kann man eine Feuchtemessung durchführen, indem man ein abgelagertes Scheit neu spaltet. An der neuer Spaltfläche sollte der Feuchtegrad unter 20% liegen. Dazu könnt ihr mal "Seifentest Holz" googeln. - Cool!)
  • Scheite brennen rußfreier, wenn man sie einen Tag vorher ins Haus holt und nicht im Winter vom Kalten direkt in den Ofen schiebt.
  • Je enger der Ofen befüllt wird, desto besser. Denn bei vielen "Luftlöchern" (Hohlräumen) entsteht mehr Kohlenmonoxid.
  • Statt zuerst den Zunder anzuzünden und dann Holz aufzuschichten, besser den Ofen befüllen und oben mit Anzündeholz ein kleines Schichtfeuer machen, das Feuer/ die Glut zieht von alleine runter.
  • Nur reines Holz verbrennen, keine Lacke etc. das versteht sich von selbst. Aber auch unbehandelte alte Bretter sind nicht gut: zu trocken, zu viel Staubbildung  und damit hohe Emissionswerte.
  • Asche im Garten ist nützlich zum Düngen. Trotzdem sollte man sie nur dünn verteilen, da sie auch Schadstoffe enthält. Am besten für Hecken und Bäume nutzen, die man nicht beerntet.
  • Asche sollte man regelmäßig entfernen, viele Öfen ziehen Luft durch rückwärtige Gitter und dabei auch Staub mit. Dies führt ebenfalls zu hohen Emissionswerte.
Als Alternative zur Holzbefeuerung haben wir schon oft über eine Pelletheizung nachgedacht.
  • Dabei sollte man aber beachten, Pellets aus Abfall vom regionalen Sägewerk zu kaufen, sonst heizt man hier auch wieder unökologisch.
Auch eine Solarablage oder Solarthermie für die Wassererwärmung ist in unseren Augen eine gute Sache.
  • Die Anschaffungskosten müssen allerdings erst erbracht werden und eine Amortisation dauert seine Zeit.

 

Schreibt uns doch mal, welche Erfahrungen ihr gemacht habt,

und ob/ welche Pläne euch im Kopf spuken.

:-)

 

0 Kommentare

Mi

26

Aug

2020

Honigernte und Verkauf

Wir haben in diesem Jahr wieder dreimal geschleudert und über 350 Liter Honig gewonnen, der inzwischen größtenteils abgefüllt und etikettiert ist. Es gibt drei verschiedene Sorten: Rapshonig, Frühlingsblüte und Sommerblüte. Alle Sorten ruhen eine Zeit lang und werden, sobald sie anfangen zu kristallisieren, mehrfach gerührt, wodurch sie lange cremig bleiben. Raps und Sommer sind besonders cremig! Der Frühlingshonig kristallisiert auf Grund der Tracht schneller wieder, ist aber natürlich trotzdem nicht hart!

 

Wer Interesse am Honig unserer tollen Buckfastbienen hat, darf sich gerne melden. *klick*

 

Wir sind übrigens Mitglied im Deutschen Imkerverband und verkaufen in DIB-Mehrweggläsern. Auch, wenn wir kein Pfand erheben, freuen wir uns über jedes zurückgegebene Glas. Besonders aus ökologischem Grund! :-)

0 Kommentare

So

23

Aug

2020

Alte Tomatensorte "Harzfeuer"

Absolute Weltneuheit, eine Sensation:

Tomaten ohne Kerne!

 

Oder ähnlich reißerisch könnte hier die Überschrift lauten. Aber in Wahrheit ist dies nur ein kleiner Nachtrag zum Thema Samenernte. Denn bei diesen roten Früchtchen auf unseren Abendbroten handelt es sich um die Tomate "Harzfeuer". Ich habe sie von der lieben Diana geschenkt bekommen.

1000 Dank an dich, meine Liebe! :-)

 

Diese eher kleine Salat-Tomatensorte schmeckt einfach göttlich und da sie in der nächsten Saison auch in unserem Garten angebaut werden soll, haben wir den Tomaten ihren gesamten Nachwuchs stibitzt. ;-)

 

 

Im Netz gefunden:

Die Harzfeuer ist die bekannteste Tomantensorte der ehemaligen DDR. Sie wurde vor rund 60 Jahren von Dr. Friedrich Fabig in Quedlinburg gezüchtet und steht seit September 1961 im Sortenregister. Die ca. 2m hoch wachsende Pflanze bildet kräftige Rispen aus, die bis zu 10, 4-6 cm große, max. 90g schwere Früchte tragen. Das saftige Fruchtfleisch ist umgeben von einer dünnen, weichen Haut. Der Geschmack ist fruchtig, süß, mit einer feinen säuerlichen Note.

 


0 Kommentare

Sa

22

Aug

2020

Tomatenverarbeitung Teil 2 - mit Saatguternte

In unserem Gewächshaus leuchten uns jetzt regelmäßig große gelbe Ananastomaten und gerippte knallrote Ochsenherztomaten entgegen. Und auf die Frage, ob das nicht viel zu viel für uns ist, antworten wir ganz klar mit: "Nein."

Denn wir lieben Gerichte mit Tomatensaucen und benötigen daher einen großen Vorrat, der bestenfalls bis zum nächsten Gartenjahr reicht.

Sobald Zeit zum Schnippeln ist, geht's los....


Einige Samen jeder Sorte gebe ich wie ihr seht in kleine Gläser, die später mit etwas Wasser aufgefüllt werden. Die Gläser lasse ich mehrere Tage stehen und schüttele sie immer mal wieder durch. Der Inhalt beginnt nach wenigen Tagen zu gären. Der Schraubdeckel wölbt sich nach oben und beim Öffnen könnt ihr einen leicht unangenehmen Geruch wahrnehmen. Ein Blick auf die Unterseite des Glases zeigt mir, dass das meiste Fruchtfleisch sich von den "Kernen" gelöst hat. Der Inhalt wird in ein Sieb abgegossen und nochmal kräftig gespült. Habt, wenn ihr es auch probieren wollt, keine Angst, die Masse etwas im Sieb zu verreiben, die Samen sind kräftiger als sie aussehen! ;-) Die abgetropften Samen gebe ich dann auf einen Teller, verteile sie gut und lasse sie komplett abtrocknen. dann löse ich sie mit einem Spachtel und gebe sie in Samentütchen. Die Tomaten für 2021 sind gerettet. :-)

Im letzten Jahr habe die die entnommenen Samen auf Küchenpapier gestrichen, trocknen lassen und das Papier gefaltet aufbewahrt. Auch das ist eine gute Möglichkeit der Saatgutgewinnung und die Lagerung ist praktisch. Die Samen können dann im Frühjahr mitsamt Krepppapier ausgesät werden. Da ich das aber nicht möchte, musste ich sie alle abpulen. Diese Arbeit will ich mir im gartentechnisch "stressigen" Frühjahr aber nicht wieder machen.

Egal für welche Variante ihr euch entscheidet: Solltet ihr mehrere Samensorten gleichzeitig ernten, denkt immer daran, Gläser, Teller, Küchenpapier etc. zu beschriften, damit ihr viele Monate später noch wisst, welche Tomatensorte ihr da anpflanzen möchtet. ;-)

Übrigens,

habe ich mir meine eigenen

kleinen Samentütchen gebastelt.

Wenn ihr diese auch nutzen möchtet,

könnt ihr sie gerne hier downloaden:

 

Samentütchen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 186.8 KB

 

Die Vorlage einfach ausschneiden

und entlang der gestrichelten Linien falten,

der Rest ergibt sich von selbst.

 

Sonst nachfragen...

;-)


0 Kommentare

Mi

19

Aug

2020

Beetnachbarn - Mischkultur - Chaosgarten!?

Wildwuchs? Neiiiin... oder, naja, ein wenig vielleicht. Aber partiell hat das Chaos seinen Sinn und Zweck.

Achtung, jetzt wird es etwas theoretisch, aber keine Bange, nach der trockenen Kost gibt es viel Grün zu sehen und eine feuchte Stärkung für die Stars im Garten! ;-)

Wer es schafft bis nach unten zu lesen, hat sich eine Belohnung verdient ... Kurze Nachricht über unseren Briefkasten reicht.

Im zweiten Jahr gärtnere ich nun, habe vorab viel im Netz recherchiert und bin ziemlich schnell über die Worte "Beetnachbarn" und "Mischkultur" gestolpert. Was hat es damit auf sich? Alle Einzelheiten zu erwähnen, würde dieses Blog sprengen. Deswegen versuche ich die Vorgehensweise, aber vor allem die damit verbundenen Vorteile(!), zusammenzufassen, denn im Gemüsegarten gibt es Pflanzen, die sich  gegenseitig begünstigen. Sei es durch:

  1. Gerüche einer Gemüsesorte, die den Schädlingen einer anderen Sorte "stinken". Oder Duftstoffe, die das Wachstum und Aroma des Nachbarn sogar fördern.
  2. Bakterizide und fungizide Wirkung eines Gemüses, die ein anderes vor Pilzbefall schützt. Oder  Stickstoffbindung an den Wurzeln, die den Boden automatisch aufdüngt.
  3. Beschattung durch große Blätter einer Pflanze, die das Austrocknen der Erde für ihre Nachbarn mindert. Oder Pfahlwurzeln, die den Boden für seinen Nachbarn auflockern. Überhaupt unterschiedlich tief gehende Wurzeln, die dem Gemüsenachbarn keine Konkurrenz machen, sowie unterschiedliche Wuchshöhen, die sonnen- und schattenliebende Gattungen vereinen. Bzw.: Unterpflanzungen mit bodenbedeckenden Arten, die das Unkrautwachstum an schlecht zu bejätenden Sorten unterdrücken.
  4. Oder sei es auch nur, Pflanzen mit sehr unterschiedlichen Erntezeitpunkten zusammen zu setzen, um den Platz der Beetfläche bestmöglich auszunutzen.

Natürlich gibt es auch die Kehrseite, die zu beachten ist.: Pflanzen, die sich im Wachstum hemmen oder durch unterschiedliche Ansprüche an den Boden, meist vor allem an den Feuchtgehalt, einfach nicht zusammen passen.

Am Ende dieses Blogposts findet ihr meine Tabelle, in der ich die guten und schlechten Beetnachbarn grafisch zusammengefasst habe. Aber zuerst zeige ich euch, für welche Kombinationen ich mich entschieden habe.  ;-)

Auch Kräuter spielen bei der Nutzung der genannten Vorteile eine große Rolle. Oft sind es ihre natürlichen ätherischen Öle, die den gemüsigen Mitbewohnern Schädlinge vom Hals halten oder ihr geschmackliches Aroma verstärken.

Bei uns sind die Kräuter schon seit eh und jeh (von der lieben Schwiegermama) im Beet neben der "Ackerfläche" zusammen gepflanzt. Hier bleiben sie im Frühjahr vor sämtlichen Beetvorbereitungsarbeiten ungestört. >>>

 

Extrem gute Erfahrungen habe ich selbst mit Basilikum gemacht, welches im Gewächshaus (immer wieder mal ausgesät) unter den Tomaten wächst. Sein ätherisches Öl hält zuverlässig die Blattläuse von den geliebten Tomaten fern.

 

Auch Blumen dürfen im Gemüsegarten nicht fehlen, denn sie locken Insekten an, die auch die Blüten des Gemüses bestäuben und so für einen fruchtbaren Ansatz sorgen. Bei der Auswahl der Blumen geht es uns nicht so sehr um das optische Vergnügen und auch nicht um den betörenden Duft, obwohl dieser ja (wie bereits erwähnt) ein großer Pluspunkt sein kann. Vielmehr achten wir hier auf geöffnete Blüten, die den Hummeln, Bienen, Schmetterlinge, Schwebfliegen etc. freien Zugang zum Pollen gewähren.


Auch viele "Unkräuter" sind in unserem Garten gerne gesehen. Echt jetzt! Brennesseln zum Beispiel. Sie wandern noch vor der Blüte (Das ist wichtig, da ihr sie sonst im ganzen Garten verteilt) in die erste Jauchetonne. Borretsch und Beinwell landen hingegen erst nach der Blüte für den Jauchenachschub im zweiten Ansatz. Die angesetzte Jauche wird immer mal wieder umgerührt. Schnell fängt sie an zu stinken. (Seid froh, dass es keine Geruchsübertragung via WWW gibt. *lach) Sie ist einsatzbereit, wenn sie aufhört zu blubbern. Gedüngt wird bei uns alle 2-3 Wochen, am besten nachdem der Boden vom Regen oder Gießen feucht ist, im Verhältnis 1l Messbecher Jauche pro Gießkanne, Rest Wasser.


Die ertragreiche Ernte von gesundem Gemüse ist das tolle Ergebnis der Umsetzung all dieser gesammelten Informationen.

Wer nicht so viel Platz im Garten hat, aber trotzdem in den Genuß von schmackhaftem, selbstgezogenen Gemüse kommen möchte, für den kann ich den Anbau in Kübeln empfehlen! In diesem Jahr hatte ich einige Pflanzen für den Kattgård-Gemüsegarten vorgezogen. Da wir nicht reisen konnten/wollten, suchten diese bald ein eigenes Plätzchen im heimischen Garten. Aber die Beete waren bestückt oder der Platz verplant. Also sind die Stangenbohnen in einen großen Pott mit ein paar zusammengebundenen Bambusstangen eingezogen. Kürbis und Zucchini mit einer hübschen Kapuzinerkresse in je einen Pflanztopf. Geschenkte Zuckererbsen in einfache Balkonkästen. An den Zaun gestellt, damit sie auch gleich eine Rankhilfe haben. Und auf unserer Dachterrasse stehen ja ohnehin immer viiiele Tomaten in Maurerkübeln. Hier solltet ihr nur auf einen Regenschutz achten. 

Ein paar Kürbisse sind auch auf den recht frischen Kompost gepflanzt. Das empfehle ich euch aber NICHT. Die Bodenmasse ist zu locker für das Wurzelwerk. Gießwasser verschwindet zu tief und die Schnecken haben hier im Gewühl leichtes Spiel.

 

Klappt halt nicht immer alles!

:-(

 

Die "grünen" Kartoffeln, die hier vom Vorjahr aufgelaufen sind, hatten mich inspiriert.

<<<


So, wie sieht es aus? Habt ihr Lunte gerochen? Gärtnern ist eines der schönsten Hobbys: man ist in Bewegung, an der frischen Luft, spart Geld, isst gesunde Lebensmittel, fördert die Artenvielfalt, etc.. pp.. usw..

 

Ein bisschen Nachbarschaftshilfe gefällig? ;-)

Hier die Tabelle - auch zum Download:

0 Kommentare

Fr

14

Aug

2020

Ende der Hitzewelle - Regen für alle...

 

Was war das für eine Hitze in den letzten Wochen, viel zeit haben wir investiert und abends wenigstens ab und zu das Gemüse zu gießen. Und die Bienchen wusste sich auch schon nicht mehr anders zu helfen, als den aufgeheizten Stock umschichtig zu verlassen und draußen ein wenig Abkühlung zu suchen. 

 

Und dann endlich, in der Nacht: Regen satt! Halleluja, der Garten atmet auf. Und wir auch. Endlich kann man wieder durchschlafen, ohne nachts mit Atemnot aufzuwachen. ;-)

Und am frühen Morgen flitze ich eine Runde durch den Garten um die Stimmung einzufangen. Leider ein paar Minuten zu spät für meine geliebte "blaue" Stunde

(wie ich sie in Schweden so liebe ),

aber die Schönheit der Natur - dennoch ein wenig mystisch.


0 Kommentare

So

09

Aug

2020

Wilde Tomaten, Sauce und Pesto

Ups, da ist der Hausherr aber eigen, natürlich soll auch seine Arbeit zur Herstellung unseres Tomaten-Saucen-Vorratesund des ersten selbstgemachten Pestos erwähnt werden.

 

Unsere Tomaten sind in diesem Jahr irgendwie wild drauf. Die Zebra, die eigentlich grün-rot gestreift sein sollten, sind zum Teil uni schwarz geworden (schmecken aber klasse!). Manche haben außerdem lustige Auswüchse, die ebenfalls super schmecken. ;-) Im kleinen Gewächshaus sind die Ananastomaten fast ebenso rot, wie die Ochsenherz und allesamt einfach riiiiesig. Überall muss ich die Rispen zusätzlich anbinden, damit sie nicht abknicken.


Bei so viel Tomatenmasse lohnt es sich natürlich, einen Teil einzukochen.

Klarer Fall für den Grizzly!

Einen großen Teil der Tomaten vernaschen wir aber natürlich auch frisch. Gerne mit Mozzarella und dem "hauseigenen" Basilikum. Und neuerdings sogar mit eigenem Pesto. Das hat der Michel auch selbst hergestellt und so auch gleich die Petersilie am "In-die-Blüte-schießen" gehintert. Nachdem wir es zweimal nachgesalzen haben und später noch Pamesan gerieben und untergemischt haben, ist es nicht mehr zu toppen...finden wir. ;-)

Ziemlich garten- und küchenlastig hier momentan, was?

:-(

Keine Bange, so schnell wie möglich gibt es auch wieder Updates aus Schweden.

Wenn es nach uns geht, lieber jetzt als gleich...

:-)

0 Kommentare

Sa

08

Aug

2020

Bohnenernte

Heute haben wir die erste Bohnenernte "eingefahren". So viel, dass wir ein Fahrzeug brauchten war es natürlich nicht. Aber vier große Portionen sind schon nicht schlecht fürs Erste. Zumal ich die Stangenbohnen gar nicht unbedingt zur Gemüseernte, sondern vielmehr als Saatgutgewinnung angepflanzt habe. Die grüne Sorte ist die "Cobra", sie bildet, wenn man die innenliegenden Bohnen ausreifen lässt schwarze Samen aus. Die schönen gelben Bohnen sind die Sorte Neckargold. Wir machen kein großes Aufheben um das Haltbarmachen der Bohnen. Sie werden abgeknipst, gewaschen, 1-2 Minuten blanchiert und möglichst luftarm portionsweise eingefroren.. In den nächsten Tagen kochen wir sicher noch reichlich Tomatensauce ein. Beides zusammen ist dann schon eine komplette Mahlzeit. Wie haltet ihr es mit dem Haltbarmachen? Einfrieren, dörren, einkochen, oder sogar fermentieren

 

Habt schöne sonnige Tage und genießt den Sommer, wir haben ja lange genug darauf gewartet. ;-)

1 Kommentare

So

02

Aug

2020

Dringende Petersilienernte

Kennt ihr das auch? Manchmal ist im Garten etwas erntereif, wofür ihr momentan keine Verwendung habt.

 

Unsere Petersilie zum Beispiel hat auf der Dachterrasse wenig Chancen, sich weiter frisch, grün und aufrecht zu halten, wenn Temperaturen über 30 Grad vorhergesagt sind. Deswegen habe ich sie heute runter geschnitten, zerkleinert und portionsweise eingefroren. 

 

Wir nutzen sie dann nicht mehr in Salaten, aber zum Beispiel für unseren schnellen Bohnentopf oder im Zucchinibrot. Auch für Pesto eignet sie sich notfalls mal.

 

Die Petersilie ist jetzt also in "Sicherheit", der richtige Sommer kann kommen.   ;-)


0 Kommentare

So

26

Jul

2020

Milpabeet - Die drei Schwestern - UPDATE

???

Mein Grizzly wünscht sich ein Update vom Milpabeet.

Warum geht er nicht in den Garten und schaut nach? *lach.

Männer! ;-)

 

Falls es euch auch interessiert:

Die Symbiose der "Drei Schwestern" in unserem Inkabeet klappt suuuper! Der Mais steht zur Zeit in Blüte und hat schon einige Kolben zu präsentieren. Weit über 10 Kürbisse leuchten durch ihr dichtes Blätterwerk, welches den Boden super beschattet und somit vor dem Austrocknen schützt.

 

Das gefällt den fünf verschiedenen Sorten Stangenbohnen, so dass sie prächtig gedeihen und uns schon jetzt mit tollen Schoten belohnen. Im letzten Jahr ist es mir gar nicht so aufgefallen, aber in diesem Jahr kann man toll beobachten, wie unterschiedlich die Bohnen blühen.:

 

Die Feuerbohne knallrot, ist ja klar.

Die Tendestar ebenfalls rot,

aber mit einem rosa "Häubchen" an der Spitze.

Die Cobra, mit den scharzen Samen,

blüht zartlila, wer hätte das geahnt?

Die auffällig gezeichnete Monstranzbohne

blüht unscheinbar hellgelb, fast weiß.

Und die Neckargold blüht fast so schön gelb,

wie ihre Schoten im reifen Zustand.


0 Kommentare

Do

23

Jul

2020

Kattgård HEUTE

Herrlich, aktuelle Bilder aus dem schwedischen Garten..

 

Das ist das schönste Geschenk, was ihr uns machen könnt!

Jeder Blick nach Schweden lindert das Fernweh...

 

Heute bedanken wir uns bei Mats für diese tollen Sommerbilder:

DANKE Mats!

 

Außerdem geht ein Dankeschön an Björn,

der unseren "Rasen" in Schach hält, wenn wir mal nicht nach Schweden reisen könne.

Hinten links im ersten Bild kann man den Unterschied zwischen gemäht und ungemäht erkennen. *lach

 

Kleine Anmerkung für unsere schwedischen Freunde und Nachbarn:

Wer mag, sollte sich rechtzeitig an den leckeren reifen Johannisbeeren bedienen.

Was ihr nicht nehmt, werden die Vögel genießen.

;-)

 

0 Kommentare

Di

21

Jul

2020

krabbelnder Besuch bei der Kräuterhexe

In der prallen Mittagshitze steht heute die Kräuterernte an. Außerdem nutze ich die Trockenheit zum Auslesen der Schnittlauchsamen. Und dabei kommt mich das oben gezeigte Tierchen besuchen. Eine kurze Recherche im Netz macht mich schlauer: Der kleine Kerl ist eine Amerikanische Kiefernwanze. Diese wurden erst ca. 2000 nach Europa eingeschleppt und sind seit 2006 auch aus Deutschland bekannt. Der Bursche dreht Runde um Runde auf dem Rand meiner Untertasse. Schließlich setze ich ihn rüber auf eine meiner geliebten Hortensien. Schaden verursacht diese Wanze nämlich nur in besonders großen "Horden" an Koniferen - Sollen sie: Ich kann Koniferen eh nicht leiden. ;-)

 

Ach so, zurück zum Thema *hüstel:

In mein Erntekörbchen sind: Oregano/ Majoran, Lavendel, Salbei, Ysop und Minze gewandert. Ich bündele immer 3-5 Stängel zu einem Sträußchen und hänge diese dann zum Trocknen an die Girlande meiner Küchen-Fensterfront. Nach den Trocknen werden die Stängel abgerebelt und die Kräuter in kleinen Gläschen für den Einsatz am Herd verstaut.

Mmmhh - lecker!

0 Kommentare

Mo

20

Jul

2020

Rehtnyg HEUTE

Herrlich, aktuelle Bilder aus Schweden..

 

Das ist das schönste Geschenk, was ihr uns machen könnt!

Jeder Blick nach Schweden lindert das Fernweh...

 

Heute bedanken wir uns bei Felicitas für diese tollen Sommerbilder von "Rehtnyg":

DANKE!

:-) 

0 Kommentare

Do

16

Jul

2020

Zwiebelernte - Was ist da los? :-(

Für das heutige Abendessen fehlt uns noch eine Zwiebel, was liegt da näher, als eine der Stuttgarter Riesen aus dem eigenen Garten zu ernten? Mit der Grabegabel lockere ich ein wenig die Erde und ziehe die Zwiebel dann an den bereits abgeknickten Schlotten heraus. Das natürliche Umknicken ist normal und ein Zeichen für die Reife der Zwiebeln. 

Aber die Zwiebel schaut von unten irgendwie komisch aus. Wie geplatzt mit neuen Austriebe? Ich habe keinen Schimmer, was hier schief gelaufen ist. Ihr vielleicht? War es zu nass, zu trocken, der war die Zwiebel zu lange im Boden und versucht sich zu vermehren? Ich dachte die Vermehrung von Zwiebeln erfolgt über Saat, die an der Blüte reift!?

Auf der Suche nach einer schönen Abendbrot-Zwiebel ernte ich weitere und die schauen doch überwiegend sehr gut aus. Auch mit der Erntemenge bin ich zufrieden. Die paar "verwachsenen" wandern in mein kleines Erntekörbchen und werden so schnell als möglich verbraucht. Die bessere Ausbeute lagert locker in Gemüsekisten und ich stelle sie zum Trocknen in unser Gartenhäuschen. Nach ein paar Tagen werden die "Damen des Hauses" (meine Schwiegermama und unsere Mieterin) darauf aufmerksam, dass die Zwiebeln in den Kisten nicht gut abtrocknen. Sie binden sie je nach Größe zu mehreren Bündeln und hängen diese vor dem Häuschen trocken und luftig an die Stange. Hier können sie bleiben, bis wir sie verwerten, oder mich der Ehrgeiz packt, einen echten Zwiebelzopf zu binden. Hat jemand Erfahrung darin?  :-)

0 Kommentare

Fr

10

Jul

2020

Ein Bett im Kornfeld - Vom "Nichtstun"

Neulich zwischen Sonne und Regen, waren wir mit dem Hundchen unterwegs und haben diese schönen Bilder gemacht.

Ist es nicht wunderbar, welches Schauspiel die Natur uns bietet? Man muss nur seinen Blick dafür öffnen, dann kann man die Sorgen des Alltag so schnell hinter sich lassen.  

 

Sich nicht immer nach Schweden sehnen, sondern auch das Hier und Jetzt genießen.

Duft und Farben von Himmel und Erde aufnehmen. Die Seele baumeln lassen.

Oft lebe ich von der Vorfreude auf die nächste Tour zum Kattgård, dabei gibt es auch hier so viel Schönes.

Man muss dem Alltag ein Schnippchen schlagen, die Hobbys in vollen Zügen genießen.

Nicht immer schaffen, schaffen. Auch mal NICHTS tun. Das ist bei mir definitiv ausbaufähig! *lach

 

Hier kommen ein Paar Impressionen vom nahegelegenen Roggenfeld für euch:

♫♪♪♫♫♪♪♪♫♪♪♫♫♪♪♪♫♪♪♫♫♪♪♪♫♪♪♫♫♪♪♪♫♪♪♫♫♪♪♪♫♪♪♫♫♪♪♪♫♪♪♫♫♪♪♪

Ein Bett im Kornfeld, das ist immer frei,

denn es ist Sommer und was ist schon dabei?

Die Grillen singen und es duftet nach Heu,

wenn ich träume. Mmmh…

♫♪♪♫♫♪♪♪♫♪♪♫♫♪♪♪♫♪♪♫♫♪♪♪♫♪♪♫♫♪♪♪♫♪♪♫♫♪♪♪♫♪♪♫♫♪♪♪♫♪♪♫♫♪♪♪

0 Kommentare

Sa

04

Jul

2020

Beerenernte - Likör ansetzen - Selbstversorgung ;-)

 

Heute ist kein optimaler Tag für die Beerenernte, so richtig sonnig ist es nicht. Aber es passt gerade gut in meinen Zeitplan. Also trippele ich mit Bechern bewaffnet an die Büsche und ernte je ein gutes Kilo der schwarzen, roten und weißen Johannisbeeren. Das Abstreifen nach dem Waschen erledige ich übrigens mit einer Gabel, damit geht es ruckzuck. Uuuund man sieht hinterher nicht aus, wie ein Schlachter. ;-)

 

In Einmachgläser gefüllt gebe ich braune Kandis über die Beeren. Dann folgt eine aufgeschnittene Vanilleschote, deren Mark ich zuvor löse. Schließlich übergieße ich alles mit Wodka, bis es bedeckt ist.

(So kann nichts schlecht werden.)

 

Die Deckel werden aufgelegt und schon am nächsten Morgen hat sich der Kandis gelöst. Ab jetzt rühre ich alle paar Tage einmal um, oder schwenke die Gläser und in 6 Wochen wird gefiltert, abgefüllt und... genossen.

 

Skål!

 

:-)


0 Kommentare

Sa

27

Jun

2020

Ringelblumensalbe - diesmal mit Rezept

 

Heute ist ein idealer Tag einen neuen Vorrat Ringelblumensalbe herzustellen. Ich habe im letzten Jahr bereits darüber berichtet, welche tollen Eigenschaften diese Heilpflanze in sich birgt und wie man die fertige Salbe nutzen kann. Wer dies nachlesen möchte: *klickt hier*.

 

Beim letzten Mal hätte ich einen prima Lippenpflegestift aus der fertigen Masse "gießen" können. denn nach dem Erkalten ist sie sehr fest geworden, so, dass man sie schon mit dem Finger aus dem Gläschen reiben muss. In diesem Jahr habe ich deswegen viiiiiel weniger Wachs zu der öligen Ringelblumen-Blütenmasse gegeben. Für diejenigen, die diese DIY-Kosmetik nachmachen möchten, kommen hier die passenden Mengenangaben:

 

 

150g Ringelblumen-Blütenblätter

400ml Bio-Olivenöl

60g reines Bienenwachs

 

 

Viel Spaß beim Sammeln, Nach"kochen" und Benutzen eures selbstgemachten Super-Pflegeproduktes.   :-)

 


0 Kommentare

Sa

20

Jun

2020

Von der Mistplatte zum Anlehngewächshaus mit Pultdach ?

Bei Schietwetter lockt der heimische Garten mich nicht vor die Türe, da lese ich lieber oder schmiede Pläne. Natürlich für den Kattgård, wie soll es anders sein. In Schweden ist das ganz anders, da kann Regen, Graupel, Hagel und Schnee mich nicht abhalten durch die Natur zu streifen. Frei nach dem Motto:

Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur schlechte Klamotten. ;-)

Natürlich habe ich dabei auch immer die Kamera, oder wenigstens das Handy, zum Fotografieren im Anschlag. 

 

Neulich sitze ich also vor dem Laptop, hinter mir prasselt der Regen aufs Dachfenster und ich sichte Bilder von vergangenen Schwedenaufenthalten. Unter anderem ist die Scheune zu sehen. Und dabei fällt mir wieder ein, dass Michel die Idee hatte, die Mistplatte der Scheune zu einem Gewächshaus auszubauen. Die Wand unter dem Giebel als "Rück"-Wand zu nutzen, die Mauer als hohen Sockel, für ein Ständerwerk mit Glas- oder Doppelstegplatten. Oben drauf ein Pultdach aus dem gleichen nur stärkeren Material.... Begehbar durch die Scheune, um keinen Platz vor den "Fenstern" zu verschenken.

 

Also habe ich mal eine grobe Skizze gemacht.

Was haltet ihr davon? Seht ihr Vor- und/oder Nachteile?

0 Kommentare

Do

11

Jun

2020

Kattgård HEUTE

Wieder erreichen uns aktuelle Bilder unseres Schwedenprojektes.

 

Das ist das schönste Geschenk, was ihr uns machen könnt!

Jeder Blick nach Schweden lindert das Fernweh...

 

Heute bedanken wir uns bei Gottfried und Eva für diese tollen Sommerbilder:

DANKE ihr Lieben!

0 Kommentare

Sa

06

Jun

2020

"Badepuffs" - DIY Kosmetik und Plastik(vermeidung)entsorgung

Gestern Abend stellt der Grizzly fest, dass ihm seine Badepralinen ausgegangen sind. Da sorge ich natürlich schnell für Nachschub. Unsere ätherischen Öle sind leer und deswegen will ich einen Rest Eukalyptus-Kräuterbad mit hinein mischen, der schon lange im Schränkchen vor sich hinstaubt. Was ich nicht bedachte: Solche "Essenzen" bestehen zumeist aus viel Wasser (*Daumen runter!) und was passiert damit beim Mischen mit Natron? :-)

Richtig, das Natron fängt an aufzusprudeln.....was es ja eigentlich erst in der Wanne soll. *hüstel

Naja, man kann nicht immer alles haben. Es riecht trotzdem lecker und die hässliche Flasche kann endlich entsorgt werden. So ein aufgepimptes Einweckglas sieht doch viel dekorativer aus, findet ihr nicht?

Und die Farbgebung? - Krass, oder? *lach

0 Kommentare

Mo

01

Jun

2020

Kohlbeet anlegen - Netz gegen Kohlweißling

Als Kohlweißling.. ähm.. Kohlneuling versuche ich mich in diesem Jahr an Kohlrabi der Sorte Superschmelz und Weißkohl der Sorte Brunswijker. Das Saatgut habe ich als samenfest über Kleinanzeigen ergattert. Allerdings ist davon nur wenig gekeimt und nach kurzer Zeit haben die Pflänzchen das Wachstum eingestellt. Deswegen ziehen sie nun ins Freiland um. Ein Gemüseschutznetz gegen den Kohlweißling wurde gestern geliefert und wird mit Hilge starker Magneten über die vorhandenen Beetbögen gespannt.


So richtig schön ist so ein Gemüseschutznetz ja nicht. Aber "wat mutt dat mutt".

Jetzt bin ich gespannt, ob die Pflänzchen sich weiter entwickeln...

Daumendrücken bitte! :-)

0 Kommentare

So

31

Mai

2020

Die "Drei Schwestern" - Milpabeet anlegen

Frohe Pfingsten!

Und einen wunderbaren "Guten Morgen" wünsche ich euch. Ein freier Tag liegt vor mir, Zeit euch meine neueste Buddelei zu zeigen.: Am vergangenen Wochenende ist in unserem Garten ein "Milpabeet" entstanden.... Im Internet bin ich über diese interessante Beetbepflanzung gestolpert und wollte sie am liebste sofort ausprobieren. Aber von Anfang an:

 

Was ist ein Milpabeet?

Die Idee des Milpabeetes ist uralt und stammt urspünglich aus Südmerika. Der Begriff Milpa entstammt ihrer Sprache der Azteken. Auf Nahuatl heißt es Mil-li-pan, frei übersetzt: "Wir werden auf dem Feld gesät". Zur Urbar- und Fruchtbarmachung wurde ein Stück Land brandgerodet und drei Gemüsesorten angebaut, die sich wunderbar ergänzen, ja sogar gegenseitig beim Wachstum unterstützen!

Die DREI SCHWESTERN: Mais, Bohnen und Kürbisgewächse!

Der Mais bietet mit seinem hohen Wuchs eine Rankhilfe für die Stangenbohnen, Die Bohnen wiederum versorgen mit ihren Knöllchenbakterien an den Wurzeln den Mais und Kürbis mit Stickstoff und somit mit dem notwendigen Dünger. Der Kürbis beschattet mit seinem großen Blattwerk den Boden und schützt ihn so (wie eine Mulchschicht) vor dem Austrocknen. Gerade der Mais benötigt ja viel Feuchtigkeit und auch die recht dünnen Stängel der Bohnen haben es gerne feucht um die Beine.

 

Ende März habe ich den Mais vorgezogen, Mitte April die Kürbise und erst Mitte Mai die Stangenbohnen. Letztere kann man auch direkt ins Freiland stecken, aber ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, sie erst ein wenig in Töpfen zu kultivieren. Dann sind sie den Schnecken in unseren Beeten ein wenig voraus. ;-)

Der von mir gesäte Indianermais liegt schon lange in meiner Saatgutkiste und zeigt daher eine schlechte Keimrate. Die geplante Pflanzung im Block fällt daher leider aus und deswegen ergänze ich das Bett entgegen der "Regel" dann trotzdem mit Bambusstangen.

Die einbetonierten Pfosten in den Ecken des ausgwählten Beetes inspirieren mich zu einer kreuzförmigen Anordnung, die eine einfache Befestigungsmöglichkeit bietet. Nachdem die Stangen stehen, zieht der Mais ein, den ich zwischen die Stangen setze. In die so entstehenden vier Dreiecke setze ich sechs Kürbispflanzen. Eigentlich etwas zu eng, aber irgendwo müssen die kleinen Schützlinge ja unter kommen. ;-) Jetzt noch fleißig wässern...

Bohnen auszusäen und ihnen beim Keimen und Wachsen zuzuschauen ist für mich immer eine Freude! In diesem Jahr habe ich sogar mein erstes eigenes Saatgut der Sorten: Neckargold, Cobra, Monstranz, Tendestar und Feuerbohne. Wie die kleinen Keimbögen sich in nur wenigen Tagen aus der Erde schieben und aufrichten, ist ein richtiges Schauspiel finde ich...

Ende Mai ziehen die ca. 20 cm hohen Stangenbohnen dann ins Milpabeet um. Das Gesamtbild schaut wuselig aus und ich bin echt gespannt, wie es sich in den nächsten Wochen entwickeln wird.

Übrigens: Akelei, Mohn, Beinwell/Comfey, Borretsch und dergleichen werden bei uns nicht als Unkraut betrachtet und nur dort entfernt, wo sie die Kulturpflanzen behindern würden. Alle anderen selbstauflaufenden Stauden belassen wir für die Bienchen und den hübschen Anblick, wo es ihnen gefällt!

1 Kommentare

Mo

18

Mai

2020

Kattgård HEUTE

Immer mal wieder erreichen uns aktuelle Bilder unseres Schwedenprojektes.

Von Nachbarn, Bekannten, Freunden und auch von Feriengästen.

(Ab sofort werde ich die Bilder hier mit euch teilen.)

 

Das ist das schönste Geschenk, was ihr uns machen könnt!

Jeder Blick nach Schweden lindert das Fernweh...

 

Heute bedanken wir uns bei Kim, der mal schnell die Notwendigkeit des Rasenmähens prüft.

"Geht noch", oder?

Und der Knoblauch darf auch noch weiter wachsen...

;-)

DANKE KIM!


0 Kommentare

Mo

18

Mai

2020

Gartenbank-Upcycling

Und wieder erwecken wir einen alten Gegenstand zu neuem Leben. Diesmal ist es eine Bank aus der Zeit, als Michel Vater noch berufstätig war. Für einen Kunden hatte sie mehrfach die Farbe gewechselt und stand dann für einige Jahre wenig genutzt herum. Die vielen Farbschichten blättern inzwischen ab.

Nun soll sie uns einen gemütlichen Blick auf den "neue" Gartenteil zwischen den Bienchen, der Streuobstwiese und dem kleinen Gewächshaus bescheren.

An einem Sonnigen Tag machen wir uns ans Abkratzen, Schleifen und wenn möglich Hobeln. Zuerst flächig die Bank, später einzelne Planken. Das klappt viel besser, als gedacht. Wir waren nicht davon ausgegangen, alle Farbschichten bis aufs Letzte entfernen zu können und haben bereits taubenblaue Lasur besorgt, daher nutzen wir diese nun trotzdem, um das Holz wetterfest zu machen.

Das Gestell strahlt in den schrillsten Farben, aber irgendwie gefällt uns das auch. Es erzählt ein bisschen von der ehemaligen Geschichte aus vielen Jahren Dienst für die Fa. Dodenhof. Wer wohl schon alles darauf gesessen hat!? Wir wollen ja keine nagelneue Bank, daher entscheiden wir, nur den losen Lack zu entfernen. Einige Befestigungsprofile sind bereits abgebrochen, aber die Latten lassen sich dennoch wieder fest verschrauben.

Nun steht die taubenblaue Bank im hinteren Garten mit Blick auf das kleine Gewächshaus, die Apfelbäume und die Bienenstände, die zur Zeit zum Teil leer stehen, da wir einige Bienchen an den Raps gefahren haben...

0 Kommentare

So

10

Mai

2020

Altes Gewächshaus zu neuem Leben erwecken

Mein sehnlichster Wunsch seitdem ich im vergangenen Jahr das Gärtnern zur Teil-Selbstversorgung für mich entdeckt habe, ist ein Gewächshaus. Ein altes soll es ein, welches noch echte Glasscheiben hat. Eines, das ungeliebt in einem anderen Garten vor sich hin modert und von uns wieder zu neuem Leben erweckt, gehegt und gepflegt werden wird. Und an einem sonnigen Tag im April, springt es mir dann zum Schnäppchenpreis bei Kleinanzeigen ins Auge! Ein kurzer Anruf beim Anbieter, eine etwas längere Diskussion mit meinem Grizzly ("Ein neues Häuschen kostet am Ende der Reparaturen auch nicht mehr...etc"), den Anhänger an den Bulli gehängt: Abfahrt...

Dann steht es vor mir, ein Träumchen in meinen Augen, in denen Michels eher nicht. Aber was tut MANN nicht alles für Frau. Der Ausbau der noch vorhandenen Scheiben (und Folien) geht recht flott. Danach entscheidet Michel, das Gerüst nicht weiter zu demontieren, sondern es (etwas unkonventionell - zugegeben) im Ganzen auf dem Anhänger zu verzurren. Das klappt viel besser als gedacht, quasi Maßarbeit. Die Fahrt (über kleine Straßen versteht sich) ist nicht lang und so können wir kurz darauf zu Hause nach einem geeigneten Plätzchen suchen.

Das Abstechen der Grasnarbe findet unter erschwerten Bedingungen statt: Die Bienchen, die bisher Alleinherrscher auf der kleinen Streuobstwiese sind, haben keinen Bock auf Gewächshausbau.. Also schwingen wir uns in unsere Imkerkluft und hoffen, dass die Damen sich beruhigen, wenn es nach dem Bau des Häuschens wieder ruhiger wird. Den Aushub der Fläche siebe ich grob durch, um ihn später als Füllmaterial wiederzuverwenden. Als Fundamente graben wir ca. 50cm lange  Abwasserrohre ein, in die dann mit Zement die Befestigungswinkel verankert werden. Rasenkantsteine werden auf Länge gebracht und rundum unter dem Gerüst eingegraben, so haben weder Queke noch Wühlmäuse eine Chance und das Gerüst wird zusätzlich stabilisiert.

Wenige Tage später geht es mit dem Anhänger zum Bauhof. Der Aushub hat natürlich nicht zum Befüllen des Häuschens gereicht und soll jetzt um Kompost ergänzt werden. Es staubt wie verrückt beim Einladen des Kompostes und mieft auch ziemlich. (Wahrscheinlich wurde der Kompost chemisch aufbereitet, aber die Alternative: diese Menge in Plastiksäcken beim Gärtner zu kaufen, haben wir verworfen.) Etwas verwundert bin ich, als Michel auch eine halbe Anhängerladung Sand bestellt...

Nun heißt es für mich schaufeln, schaufeln, schaufeln. Zwischendurch gießen, damit sich die Erde wieder setzt, und weiterschaufeln. Während der Boden sich langsam wieder "hebt", stelle ich fest, wie niedrig das kleine Häuschen ist, schnell stoße ich mir den Kopf am schrägen Dach. Deswegen soll der mittig angelegte Weg tiefer bleiben. Aus Hartholz bauen wir einen Kasten und Michel miemt beim Transport den Kapitän! ;-) Ebenfalls bei Kleinanzeigen ergattere ich zu verschenkende Waschbetonplatten. (Die Bilder vom Transport unterschlage ich, sie könnten bei meinem Grizzly nur Unmut bezüglich der Erinnerungen an die Schlepperei wecken. *hüstel) Einige der Platten dienen als Wegbefestigung. Und andere...

 

Ich bin happy!!! Mir gefällt das Gewächshaus jetzt schon. :-) Total motiviert putze ich die noch vorhandenen Scheiben und hänge die, die passen, wieder ein. Die Klammerbefestigung ist nichts für schwache Pfoten, sage ich euch...

Hochkonzentriert merke ich fast nicht, was der Michel "nebenbei" alles leistet. Er buddelt einen kleinen Graben und verlegt die Wasserleitung näher ans Häuschen. Er sticht weiteren Rasen ab, gleicht den schiefen Untergrund aus und verlegt weitere Platten vor dem Eingang zum Gewächshaus. Jetzt kann man hier prima mit Wasser rumplantschen, ohne kurze Zeit später im Matsch zu stehen. DANKE!!! <3

Die heilen Seitenscheiben reichen nicht aus, um alle vier Seiten des Häuschens zu verschließen. Deswegen nutzen wir die (leider etwas dickeren und daher schlechter zu befestigenden) Dachscheiben ebenfalls für die Wände und entscheiden, für das Dach Doppelstegplatten zu bestellen. Die Scheiben müssen vorher allerdings zugeschnitten werden. Die Breite passt zwar, aber wir benötigen andere Längen und auch dreieckige Elemente. Für die letzte fehlende Scheibe opfert Michels Mama einen alten Bilderrahmen. DANKE an Anne: Am Ende des Tages sind die Seiten und die Türe dicht! :-)

Die Wasserzapfstelle gestaltet Michel mit einem alten Eichenbalken nun noch einmal um: Sieht das nicht schööön aus?

Ich bin total begeistert! :-)

Mit einer Woche Verspätung treffen die bestellten Doppelstegplatten endlich bei uns ein. Und hätten Hannes und Claire (Danke euch beiden!) sie nicht beim Hersteller abgeholt und uns gebracht, wir hätten noch weitere Tage darauf warten müssen. Gleich am nächsten Tag werden die Platten zurechtgeschnitten und der obere Hohlraum mit Aluband verklebt. Nach dem Einschieben in die Dachschienen, werden die Platten ebenfalls mit Klammern gesichert. Diesmal mit Hilfe einer Zange, denn der Abstand ist NOCH ENGER, als bei den Scheiben.

Als auch das Fensterelement wieder an seinem Platz sitzt, ist es geschafft.

Endlich können die vorgezogenen Tomatenpflänzchen einziehen ("Berner Rose, Ochsenherz und Ananastomaten"). Ihnen ist es im Haus schon längst zu schattig geworden und sie wollen aus ihren kleinen Pötten befreit werden. In dem frischen Kompost erholen sie sich innerhalb einer Nacht vom Umzug und legen in den nächsten Tagen so richtig los. Man kann ihnen beim Wachen zusehen und auch farblich sehen sie bald viel kräftiger aus.

Andere Jungpflanzen warten nun im Gewächshaus auf ihren Umzug ins Freiland. Andenbeeren, Ananaskirschen, Chilis, Porree, Fenchel, Gurken, Kürbis, Zucchini und Mais... In die Kübel auf der Terrasse zieht die Tomatensorte "Black Zebra" ein. und ein Blick auf den Acker zeigt: Auch hier sprießt das erste ausgesäte Gemüse. Zwiebel "Stuttgarter Riese", Rote Beete, Möhren und Knoblauch.

Gibt es unter unseren Lesern Gartenbegeisterte?

Dann meldet euch doch mal bei mir.:

Ich habe

 

Tomatenpflanzen und

Physalis (Ananaskirschen) zu verschenken,

 

die dringend neue Pfleger suchen!

:-)

0 Kommentare

Di

05

Mai

2020

Jungpflanzen - säen und vorziehen - wohin damit?

In diesem Jahr möchte ich die Fehler des Gemüseanbaus vom Vorjahr natürlich vermeiden und die Palette der Gemüsesorten erweitern. Daher steht auf unserer Dachfensterbank ruckzuck eine Fülle kleiner Pflänzchen.

Schon bald müssen die ersten pikiert werden und ziehen in größere Töpfchen um, nun müssen alle sonnenseitigen Fensterbänke (von Deko befreit) herhalten. Kaum ist alles gut verteilt, werden neue Saaten ausgebracht.

Bisher habe ich in diesem Jahr: Tomaten, Chilis (Jalapeno, DANKE an Jörn!), Physalis, Minigurken, Pflücksalat, Kapuzinerkresse, Fenchel, Mais und Petersilie vorgezogen. Zucchini, Kürbis, Gurke, Weißkohl und Kohlrabi sind gesät und die Keimung wird freudig erwartet. ;-) Die Tomaten und Chilis bringe ich nach einiger Zeit im neuen Topf immer mal wieder stundenweise auf die Terrasse, damit sie sich an Sonne und Wind gewöhnen.

Kleines Fazit: Mit einigen Saaten, wie Fenchel, Kapuzinerkresse und den Minigurken war ich viel zu früh dran. Sie dümpeln momentan in ihren viel zu "armen" Böden vor sich hin, bekommen langsam gelbliche Blätter und sehen immer schlapper aus. Für sie wird es allerhöchste Eisenbahn, dass die Eisheiligen kommen und sie anschließend ins Freiland gesetzt werden.

Was sät ihr so an?

Womit seid ihr erfolgreich, womit nicht?

Habt ihr Tipps und Tricks für mich?

Ich freue mich über jeden Kommentar!

:-)

0 Kommentare

Sa

02

Mai

2020

Bienen-Shooting mit Jannes

 

Einer Arbeitskollege von Michel hat sich unsere Bienchen mal von Nahmen angeschaut und ein paar tolle Fotos geschossen. Die wollen wir euch natürlich gerne zeigen!

 

 

DANKE Jannes für deinen Besuch, die Zeit

und die Zur-Verfügung-Stellung der Fotos!

:-)


Sobald die Sonne genug Wärme spendet kommen die Bienchen aus der Beute. 

Manche starten mit einem gewagten Sprung den Ausflug um Pollen und Nektar zu sammeln.

Bei der Rückkehr zum Stock herrscht oft großes Gedränge, da kann man beobachten, wie die Bienchen eine "Ehrenrunde" drehen. Einige tragen Pollen an ihren Hinterbeinchen, den sie im Inneren leicht wieder abstreifen können. Der Eingang der Beute, das "Flugloch" wird ständig von "Aufpasserinnen" überwacht, die dafür sorgen, dass keine fremden Bienen oder gar Wespen etc. hinein gelangen. Manchmal scheint es, als führe eine Biene einen wilden Tanz vor dem Flugloch auf, doch sie signalisiert mit ihren Bewegungen und der Bewegungsrichtung nur den anderen Bienen, wo es besonders viel Pollen oder besonders tollen Nektar gibt.

Es ist erstaunlich, wie sich die Flugbienen eines bis zu 40.000 Bienen starken Volkes koordinieren. Wir haben noch niemals Zusammenstöße oder Reibereien beobachtet. Durch dieses vollkommene Zusammenspiel der einzelnen Bienen, wird das Volk im Ganzen auch häufig als ein einziges "Tier", ein einziger Super-Organismus betitelt:

 

Der Bien!

 

Die Gemeinschaft der Bienen hat nach dieser Begrifflichkeit Fähigkeiten entwickelt, die die einzelne Biene nicht hat.

z.B.: Sind Honigbienen eigentlich wechselwarme Tiere, das Volk im Ganzen aber kann, durch Flügelaktivitäten etc., die Temperatur bestimmen und dauerhaft halten wie ein Warmblüter, etwa um das Innere des Stockes zu erwärmen oder als Schwarm um die Königin, diese warm zu halten. (Quelle und mehr darüber, siehe Wikipedia.) 

 

Die Biene, fotografisch im Flug festgehalten, fasziniert uns immer wieder.

Bei jeder Durchsicht der Bilder entdeckt wir neue Details.

 Der Honig spielt bei der Imkerei schnell nur noch eine Nebenrolle!

:-)

1 Kommentare

Mi

29

Apr

2020

Erdbeerregal - DIY für Garten und Terrasse

 

 

Seit letztem Frühling fristeten ein paar Hängeerdbeeren ihr trauriges Dasein in einer alten Emaillewanne. Ich hatte mir das sooo schön vorgestellt, wie sie über den Rand ranken und wir regelmäßig ein paar Früchtchen naschen können. Aber Essig war es.: Die wenigen Früchte sind nach dem Rosawerden direkt verfault, weil sie immer auf der gegossenen Erde lagen. Auch Löcher in der Wanne brachten nicht den gewünschten Erfolg. Also habe ich sie erst einmal aus dem Sumpf befreit und einzeln in kleine Tontöpfe gesetzt.


 

Unsere Terrasse hat nach dem Bau vor ca. 10 Jahren nie ein Geländer erhalten. Eigentlich gefällt uns das, denn so hat man einen ungehinderten und weiten Blick in den Garten. Sind kleine Kinder zu Besuch haben wir aber immer Angst, dass sie das Vordach betreten und herunterfallen. So kam mir die Idee für die geretteten Pflänzchen eine Art Regal zu bauen. Michel besorgte Bretter im Sägewerk unseres Vertrauens.


 

Da wir die Stützen der Terrasse nicht anbohren wollten, hängten wir die Bretter mittels Lochbändern (sponsored by Timo: DANKE!) auf. Etwas wackelig war diese Konstruktion aber noch… 

Damit die Töpfe auch bei starkem Wind nicht von den Brettern gefegt werden, habe ich mit der Stichsäge einzelne Löcher für die Töpfe gebohrt... 

...und das Holz durch mehrmaliges Lasieren auf Wasserbasis vor allzu schneller Verrottung geschützt.

 

Endlich sind die kleinen Pflanzen gut untergebracht. Sie entwickeln sich bereits prächtig und zeigen willig die ersten Blüten. Nun muss ich sie natürlich öfter gießen, da die wenige Erde die Feuchtigkeit nicht so lange speichern kann. Aber wenn wir dafür süße Früchtchen ernten können, ist es diese Arbeit doch wohl allemal wert!!!

Und mit welchen Projekten vertreibt ihr euch so die Zeit, wenn ihr wie wir nicht verreisen könnt?

;-)

0 Kommentare

Di

21

Apr

2020

Was machen die Bienchen?

Die Imkersaison startete  mit Vollgas ins neue Wirtschaftsjahr. Seit Wochen sind wir fleißig am Reinigen der Beuten und Rähmchen von den Völkern, die es leider nicht durch den Winter geschafft haben. Dazu haben wir jetzt extra eine alte Spülmaschine, die mit Natronlauge betrieben wird. Super Sache! Wenn alles gereinigt und die Rähmchen getrocknet sind, werden sie neu verdrahtet und bereitliegende Mittelwände eingelötet. Mit je 11 Rähmchen bestückt sind die Honigzargen dann fertig für den Einsatz. 

Da der Frühling nicht allzu viel Tracht bietet, entschließen wir uns, einige Völker an ein nahe gelegenes Rapsfeld zu stellen. Eine Win-Win-Situation. Der Landwirt hat bessere Erträge durch vermehrte Bestäubung, die Bienchen finden mehr Nektar und Pollen und für uns Menschen gibt es (hoffentlich) mehr Frühlingshonig... und sehr zu meiner Freude, dann Rapshonig. Der ist besonders hell und besonders süß - ich liiiebe ihn! :-)

Damit die Bienchen ihren Aufenthalt in der Fremde genießen können, ist allerhand Vorbereitung notwendig. Michel baut zwei Bienenstände, auf denen je zwei Beuten Platz haben. 

 

Der Umzug findet übrigens immer in Allerherrgottsfrühe statt. Die Beuten werden am Abend vorher verschlossen, wenn alle Immen wieder "an der Burg" sind. Morgens um 6:00 Uhr werden vier Völker verladen und das Abenteuer beginnt. Die Beuten werden auf die zuvor platzierten Stände gestellt. In Wannen wird Wasser aufgestellt, in welches wir Moos legen, damit die Bienchen jederzeit guten Halt haben, wenn sie etwas trinken. (Alle paar Tage muss nun der Wasservorrat kontrolliert und aufgefüllt werden.) Rund um den neuen Bienenstand hängen wir Informationsschilder auf, damit Spaziergänger "gewarnt" sind. Wir hoffen es hält sie ein wenig auf Abstand! Falls ihr in eurer Gegend einmal das Treiben der Immen anschauen wollt, beherzigt bitte den gutgemeinten Rat: Geht niemals von vorne an eine Beute heran... So idyllisch das Imkern auch ausschauen mag: Völker die sich bedroht fühlen, können blitzschnell zu ihrer Verteidigung einen Angriff starten. Schon auf Stress reagieren die Immen wenig sanftmütig! Und so ist auch beim Öffnen der zum Transport verschlossenen Beuten Vorsicht geboten.

Der Sommer kann kommen, die Bienen sind startklar. 

0 Kommentare

Mi

15

Apr

2020

Rumtopf mit wilden Pflaumen

"Weihnachtsnachtisch - schon früh vorbereitet"

Schmeckt auch zur Osterzeit wieder... :-)

Im letzten Herbst habe ich beim Spaziergang mit dem Hundchen leckere kleine (wohl wilde) Pflaumen an alten Obstbäumen entdeckt, ein wenig genascht und mir kurzerhand die Taschen gefüllt. Zu viele zum Wegnaschen, daher wurden sie haltbar gemacht. Und zwar in Form eines Rumtopfes, den wir während der schmuddelig verregneten Jahreszeit und bis jetzt gerne mit ein wenig Vanilleeis zum Nachtisch genießen. Natürlich gebe ich euch mein einfaches Rezept zum Besten. ;-)


Zutaten

1 kg     Pflaumen

400 g   braunen Kandis

1   ltr.   braunen Rum

1          Vanillestange

Tipp:

Man kann den Rumtopf im Laufe der Wochen noch um verschiedene Obstsorten erweitern. Ich habe den Rumtopf zum Beispiel mit den bei der Likör-Abfüllung übrig gebliebenen Johannisbeeren ergänzt.     ;-)


Pflaumen waschen und entsteinen, Vanillestange aufschlitzen und alles zusammen in einem dunklen Gefäß vermischen. Für mindestens 8 Wochen stehen lassen. Gelegentlich umrühren. Dann die Früchte nach und nach als Dessert, zum Beispiel auf Eis oder zu frischen Waffeln, genießen. Die restliche Flüssigkeit durch ein Mulltuch abgießen und in saubere leere Flaschen füllen.

 

Theoretisch: Lange haltbar.

         Praktisch: Schnell weggeschlürft!   ;-) 

Skål

0 Kommentare

Di

14

Apr

2020

Frühling am Kattgård

Schade, dass wir es nicht mit eigenen Augen bewundern können: In Schweden ist der Frühling angekommen!

Auf den ersten Blick erscheint es etwas kahl ums Haus, aber bei genauerem Hinsehen findet sich alles am Sprießen.

Mit dem Stecken des Knoblauches lag ich im Oktober goldrichtig, er war bereits im Dezember gut ausgetrieben und steht auch jetzt noch gut da. Mal sehen, ob wir im Laufe des Jahres zur Ernte kommen können.

Auch "Rehtnyg" strahlt in der Sonne. Leider konnten viele Gäste ihren geplanten Urlaub nicht antreten.

Wir hoffen ihr könnt dieses schöne Fleckchen Erde zu einem anderen Zeitpunkt kennenlernen und genießen!

Unser Dank für die Fotos geht wieder an Mats!                      Tack för fotona @ Mats!    :-)

0 Kommentare

So

12

Apr

2020

Topinambur und Kartoffeln zu Ostern

Eigentlich wollen wir den Kartoffelanbau in diesem Jahr vollständig meiner lieben Schwiegermama überlassen. Doch im Erdkeller entdecke ich, dass die übriggebliebenen Kartöffelchen tapfer angefangen haben zu keimen. Also sollen sie auch wieder ins Beet. So viel Mumm soll ja belohnt werden. Die Sorte "Blauer Schwede" allerdings hat einen anderen Gönner gefunden, denn trotz aller Liebe des Namens wegen, können wir uns so gar nicht an die lila-beige Schmuddelfarbe einer daraus gekochten Kartoffelsuppe gewöhnen... 

Das Beet der Wahl ist momentan mit Topinambur (ohne Rhizomsperre) belegt. Diese sollen nun in eine lange nicht genutze Beetfläche umziehen und dabei auch gleich den nötigen Knast vor zu starker Ausbreitung erhalten. Also geht es ans Krauten. Dabei fällt auf, dass dem Beet am schmalen Ende der Randstein fehlt, also wird gebastelt. Dann können die drei Kartoffelsorten im Korb: Désirée (festkochend), Adretta (mehlig) und Nicola (festkochend) aber endlich einchecken. :-)

Als nächstes werden (hoffentlich!) alle Topinamburknollen ausgegraben. Die Rhizomsperre wird mit dem Gummihammer versenkt. Die beiden vorjährigen Sorten kann man ausgewachsen sehr gut unterscheiden. Eine "Violet de Rennes" hat regelmäßige Auswüchse und einen leichten Rosaton, die andere bleibt eher länglich, ohne Seitenknubbel und nennt sich "Topstar", diese zeigen jetzt schon neues Grün am Austrieb. Ich verteile sie möglichst gleichmäßig auf die abgegrenzte Fläche und buddele sie ca. 5-10 cm tief ein. Mal sehen, was sich bis zum Herbst hier tut... 

Topinambur kann man übrigens das ganze Jahr, je nach Bedarf, ernten. Dass der Boden zufriert passiert ja in unserer Lage eher nicht mehr.

Mit Kaiserkronen statt Osterglocken wünsche ich nun allen:

Frohe Ostern, sonnige Tage

und vor allem

gute Gesundheit!

0 Kommentare

Sa

14

Mär

2020

Neuigkeiten vom Kattgård: Sturm Laura

Gestern erreicht uns dieses Foto in einer Mail von unserem lieben Nachbarn aus Schweden. Sturm Laura hat in Småland gewütet und auch im Kattgård-Garten seine Spur hinterlassen. Zwei der vier Stämme unserer schönen Weide an der Schwengelpumpe sind ihm zum Opfer gefallen. Schade darum, besonders für uns Bienenfreunde, denn die Blüte der Weiden ist die erste große Tracht im Jahr. Nicht nur für die Honigbiene, auch für viele Wildbienenarten, Hummeln etc.

Da das Reiseverbot auch unserem geplanten Urlaub einen Strich durch die Rechnung macht, muss das Holz noch eine Weile liegen bleben. Aber es läuft uns sicher nicht weg. ;-)

Danke an Mats, dass du immer ein Auge auf den Kattgård hast und uns mit Fotos auf dem Laufenden hältst! 

Tack till Mats, för att alltid hålla ett öga på Kattgård och hålla oss uppdaterade med bilder. 1000 tack!  :-)

0 Kommentare

Fr

28

Feb

2020

Blitzrezept bei Bauherren-Hunger

Heute verraten wir euch unser Blitzmenü für superhungrige Bauherren, wie wir es oft sind. Noch mitten im Werkeln, schon die nächsten Pläne im Kopp und keine Zeit, etwas Gesundes zu kochen und auch keine Lust auf Obst etc..

Bei uns kommen in dieser Situation gerne verschiedene Variantes des Wraps auf den Tisch. Und hier ist unsere bisher schwedischste Komposition:

 

Wrap mit Bregot bestreichen, Rödbetssallad drüber, Zwiebeln und Köttbullar in Scheiben schneiden und verteilen, aufrollen, schräg durchschneiden. (SCHRÄG ist ganz wichtig, wahrscheinlich das Wichtigste so rein geschmacklich!) Auffuttern und weiterbasteln.

  ;-)


"Smaklig måltid!"

2 Kommentare

So

16

Feb

2020

Upcycling unseres uralten Monopoly-Spiels

In meinem Familienfundus gibt es seit jeher ein uraltes Monopolyspiel der Firma Schmidt. 

Der Originalkarton unseres Silber-Edition-Spieles aus den 50er Jahren ist schon kaputt, solange ich denken kann. Einige Umzüge und das fortwährende Mitreisen zum Kattgård haben das ihre zu seinem schlechten Zustand beigetragen. Auch die Spielanleitung fehlt inzwischen, Aber wer braucht die schon. Monopoly-Zocken kann doch wirklich jedes Kind! Nur bei den Symbolen braucht die Jugend von heute evtl. mal etwas Erklärungshilfe. Oder habt ihr in letzter Zeit "blaue" Polizisten, Autos mit Ersatzrad am Heck oder Gefängnisse ohne 5 Sterne Komfort gesehen? ;-)


Auch die Dampflok unterscheidet sich deutlich vom modernen ICE. Kohle im doppelten Sinne: Geldscheine, die schon arg fingergriffig sind und den Pleite-Angst-Schweiß-Geruch vieler Hände verströmen, zudem selbstverständlich in DM- Währung, jahaa D-Mark, wer kennt das noch?               Mit richtigen Holzhäusern, wie in Schweden.    ;-)

Parkstraße und Schloßallee (mit "ß"!), wem ist das noch ein Begriff? MIR jedenfalls klingelt das sofort in den Ohren. Kindheitserinnerungen werden wach! Deswegen habe ich mich, als mit ein passender Karton in die Hände fiel, daran gemacht, diesem Stück Zeitgeschichte wieder ein ansehnliches, ehrwürdiges Dasein zu bescheren.

Sogar den Original - Aufkleber konnte ich retten, er ließ sich leicht entfernen und dekoriert nun den mit Retro-Papier umklebten neuen Karton.

Habt ihr auch solche kleinen Dinge, an denen euer Herz hängt, die ihr unbedingt bewahren wollt? :-)


0 Kommentare

Di

11

Feb

2020

BücherTauschForen - BücherTauschBörsen

 

Sind unter unseren Bloglesern auch Leseratten von „echten“ Büchern? Dann habe ich nämlich einen super Tipp für euch. Voraussetzung ist, dass ihr nicht auf euren Büchern „sitzt“. Das heißt: Seid ihr bereit eure Bücher wegzugeben, um neue dafür zu bekommen?

 

Dann wäre eine Büchertauschbörse genau das Richtige für euch! Meine Empfehlung dafür ist: www.tauschbücher.de

 

Hier könnt ihr eure eigenen Bücher online einstellen und vergebt für den Zustand einen individuellen Wert in Form von Punkten. Fordert ein User eines eurer Bücher an, müsst ihr ihm/ihr das Buch zusenden. Dabei entstehen euch natürlich Portokosten.

 

So sah es bei mir an manchen Tagen aus: Einpackmarathon. ;-)

 

Für das verschickte Buch erhaltet ihr dann automatisch die zuvor festgelegte Punktzahl, für die ihr euch sofort bei allen anderen Usern dieses Forums Bücher aussuchen könnt. Ihr fragt sie an und sie werden euch zugeschickt. (Für die entstehen euch dann keine Kosten).

 

Und dann schaut es manchmal vor eurer Haustür so aus, oder ihr habt liebe Nachbarn, so wie wir, die die Bücher annehmen und sie euch nach dem Kurzurlaub Kistenweise vorbei bringen. ;-)

 

Auch für die Luftpolsterumschläge etc. entstehen nur einmal geringe Kosten. Denn nach den ersten Tauschvorgängen habt ihr genug Material, welches ihr weiterverwenden könnt und solltet: Müllvermeidung und so... J

 

Ich bin sehr glücklich darüber, von meinen rund 300 Büchern in den letzten Monaten bisher über 200 getauscht zu haben. Mein Bücherschrank ist nun wieder gefüllt mit neuer interessanter Lektüre!

 

Also, vielleicht ist das ja auch etwas für euch, probiert es doch mal aus.

Ich freue mich schon auf euch als neuen Tauschpartner!

:-)

0 Kommentare

Sa

01

Feb

2020

Wir übernehmen das Ferienhaus "Rehtnyg"

Im neuen Jahr wird was geschafft: Wienerbröd mit Kaffee und Kakao auf der Fähre zwischen Puttgarden und Rödby. ;-)

 

Nach langer Zeit sind wir wieder einmal mit tatkräftiger Unterstützung auf dem Weg nach Schweden. Jens begleitet uns mit seiner deutschen Dackeldame "Beke Engel von der Bonner Höhe".

Ein lang gehegtes Ziel, die Fertigstellung der Elektrik im OG, werden wir in Angriff nehmen. Doch dieser Moment wird überschattet von einem noch größeren Ereignis:

Wir haben das Ferienhaus "Rehtnyg" in unmittelbarer Nachbarschaft des Kattgård übernommen!

Weil wir beim Arbeiten so viel geratscht und uns über die Hunde amüsiert haben, ist meine Fotografiererei etwas auf Sparflamme gelaufen, aber seht selbst: 

Elektrik und Rehtnyg

 

Für Rehtnyg ist bereits eine eigene Seite auf dieser Homepage entstanden, schaut euch gerne mal um. Und wenn ihr mögt macht bitte fleißig Werbung für unser neues Häuschen. Es ist viel zu schade, um leer zu stehen! :-)

Dies ist der Link zum Schauen und Weiterleiten:

www.kattgard.de/vermietung-ferienhaus-rethnyg

 

Und nun wie immer:

Viel Spaß beim Lesen!

:-)


0 Kommentare

Mo

30

Dez

2019

Einen guten Rutsch - God fortsättning

 

Nach den Weihnachtsfeiertagen nun daher Wünsche für das neue Jahr, verbunden mit einem "Guten Rutsch".

 

Wir wünschen euch für 2020 das Allerbeste:

Gesundheit vor allem,

Glück und Erfolg für eure Pläne,

Zeit und Freude mit- und füreinander!

 

 

God fortsättning till er alla!

Hoppas att ni njöt av denna röda dagar

med era nära och kära. :-)

 

Für uns geht es bald wieder hoch nach Småland. Wir freuen uns schon alle unsere Freunde, Bekannten und Nachbarn wiederzusehen. Und natürlich hoffen wir auf Schnee...

Drückt ihr uns die Daumen?

 

*wink*

 

 

Für "Frohe Weihnachten" ist es nun zu spät.

;-)

Wir hoffen ihr alle hattet ein fröhliches Fest im Kreise eurer Lieben, Zeit füreinander und Freude an den besinnlichen Stunden nach dem üblichen "Weihnachtsstress"!

:-)

 

 

 

In Schweden wünscht man seinen Lieben nach dem Weihnachtsfest übrigens "God fortsättning"!

(Gute Fortsetzung.)

 

Gleiches sagt man auch wieder nach Silvester,

also ab Neujahr.

 

So hat jedes Land seine traditionellen Wünsche.

 

 


0 Kommentare

Do

05

Dez

2019

Topinambur-Puffer

Im vergangenen Januar habe ich von meiner schwedischen Nachbarin vier kleine, schon leicht weiche Knollen geschenkt bekommen. Sie konnte mir nicht den deutschen Namen nennen, aber anhand ihrer Beschreibung nahm ich an, dass es sich um Topinambur handelte. Die ca. 2 cm großen Knöllchen habe ich zur Probe in das kleine Kräuterbeet neben der Veranda gesetzt und war im Sommer echt erstaunt, dass sie dort austrieben. Im Oktober haben sie eine Mütze Schnee abbekommen aber erst im November kam ich dazu mal nachzuschauen, was sich unter der Erde getan hatte. Ca. 250g frische knackige Knöllchen habe ich gefunden, 4-5 cm lang.

Eine kleine Recherche im Internet hat mir verschiedene Rezeptvorschläge für die Zubereitung bescheert und selbstverständlich habe ich mich für die einfachste Variante entschieden. (Immerhin ist Michel bei uns der Koch im Hause!) ;-)

Die Topinambur habe ich geschält und klein gerieben, gleiches mit einer Handvoll Möhren/ Karotten. Die Masse muss dann gut ausgedrückt werden, bevor sie mit Ei, Salz, Pfeffer und Muskastnuss zu einer Art Teig vermengt wird. Löffelweise Klekse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und flach drücken. Ab in den Ofen bei 180 °C Heißluft, nach ca. 10-15 Min. einmal wenden, nochmal so lange weiterbacken..- und schon hat man wunderbar knusprige Kartoffel...ääähhm, Topinambur-Karotten-Puffer. (Tipp: Ich lasst das mit dem Vorheizen des Backofens, in meinen Augen ist das pure Energieverschwendung.)

 

Mir schmecken sie am besten mit dem selbstgemachten Apfelmus. Wie ihr seht ist kein Krümelchen übrig geblieben.                                                ;-)

 

Man kann sie aber auch als Beilage zu einem Hauptgericht reichen, oder mit Kräuterquark oder Joghurtdip vernaschen.

 

Zutaten mit Mengenangabe:

  • 200g Topinambur
  • 100g Karotten
  • 2 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nach"kochen"
und
Guten Appetit!
:-)

1 Kommentare

Di

03

Dez

2019

Unser bisher größtes Abenteuer!

Wir werden oft gefragt, wie weit es denn ist, von unserem Heim in Deutschland zu unserem zu Hause in Schweden. Und wie lange wir fahren. Deswegen will ich heute mal einige Bilder zeigen, wie wir uns die Fahrt versüßen. Neiiin, nicht nur durch ungesundes Essen bei McD… und allerlei Naschzeug. Wir nehmen die "Vogelfluglinie" von hier nach dort und haben dadurch zweimal eine kleine Verschnaufpause auf den Fähren mit oftmals sensationellem Ausblick.

Zusätzlich haben wir auf der Strecke inzwischen einige Lieblingsplätze, die wir für einen kurzen Spaziergang mit Yumi immer wieder aufsuchen. Der Stopp auf Farø z.B., gehört unbedingt dazu! Weitere sind kein Geheimnis, fragt uns einfach.  ;-)

Aber das nur "am Rande"...!

 

Wir haben nämlich schon wieder unsere Stiefel geschnürt, die Pfoten geputzt und arbeitsreiche, aber vor allem spannende Tage im Kattgård verbracht.

 

Im Garten gewerkelt, Kartoffeln geerntet, einen Baum gefällt, das Obergeschoss für unsere zukünftigen Feriengäste weiter ausgebaut. Wir haben aber auch schöne Spaziergänge zum See gemacht, viele alte Nachbarn zum Kaffee getroffen, neue Nachbarn kennengelernt und...

 

WIR HABEN UNSER BISHER GRÖSSTES ABENTEUER ERLEBT!

 

Was das wohl sein kann? Wenn ihr neugierig seid, geht es hier zu des Rätsels Lösung:

 

"Abenteuer"

 

Viel Spaß beim Lesen!

:-)

 

Kommentare wie immer gerne unter diesen Blogbeitrag.


0 Kommentare

Sa

23

Nov

2019

DIY - Ringelblumensalbe vs. Lippenstick

Bei diesem nasskalten Wetter bekomme ich immer sehr schnell trockene, wunde, rissige Lippen. Der bekannte Lippenstick ist da total kontraproduktiv und hilft nur, solange man immer fleißig schmiert. Heilung? Eher nicht. Deswegen habe ich vor einiger Zeit meine eigene Ringelblumensalbe hergestellt, inzwischen mehrfach getestet und für besser als alle bisherigen Kosmetika befunden.

Die dazu benötigten Ringelblumen wachsen in unserem Garten wie Unkraut, überall zwischen dem Gemüse und sie säen sich immer wieder selbst aus. 

Calendula, wie die Pflanze botanisch bezeichnet wird, gilt in der Naturheilkunde als Mittel gegen Hautentzündungen, Wundheilung und gegen Ausschläge.

Im Netz habe ich ruckzuck viele Rezepte gefunden. Allen gemein war die Zugabe von einem guten Öl und Bienenwachs. Beides haben wir ja nun immer im Haus. ;-)


In manchen Beschreibungen wird empfohlen, die Blütenköpfe komplett abzuschneiden. Dies handhabe ich direkt schonmal anders. Ich zupfe nur die Blütenblätter von der Blüte, so können die Samen darunter reifen und die Pflanze sich weiter wild vermehren. Auch wasche ich die zarten Blättchen NICHT, da ich denke, dass die Verbindung mit dem Öl dann nicht klappt. In meinem Fall gebe ich über die Blätter Olivenöl bis sie bedeckt sind. (Tunkt sie dabei immer mal unter, sonst schwimmen die meisten obenauf und ihr habt zu viel Öl im Verhältnis.)  Ab damit auf den Herd und unter Rühren langsam auf 90°C erhitzen. Nicht kochen! (Sonst habt ihr wohlmöglich frittierte Ringelblumenblätter. *lach)

Ist die gewünschte Temperatur erreicht vom Herd nehmen und 24 Std ruhen lassen. Am nächsten Tag erhitze ich die Masse nochmals auf 90°C und gieße den Sud durch ein feines Sieb ab. (In meinem Fall direkt in eine meiner Wachsschmelzdosen, aber natürlich geht auch ein Kochtopf.) Haltet den Sud ruhig auf kleiner Flamme (oder wie hier in einem Wasserbad) warm, damit das nun folgende Bienenwachs gut schmilzt. Mit der Menge muss man etwas experimentieren. (Die hier gezeigte ist zu GROSS! *zwinker)

Fertig ist die Salbe, aber noch flüssig. So kann man sie wunderbar in kleine Gläschen oder leere Cremetiegel abfüllen. Lasst die Salbe im offenen Glas vollständig auskühlen, damit sich am Deckel kein Kondenswasser bildet.

Mein erster Versuch enthält wie gesagt zu viel Bienenwachs und die Salbe ist zu fest geworden.

Seid da also lieber etwas sparsamer! :-)

 

(Gut, dass ich die Samen an den Pflanzen belasse,

da kann ich im nächsten Jahr hoffentlich wieder ernten und einen zweiten Versuch starten!)

Meine eignet sich super als Lippenbalsam und hat auch als Geschenk an Freundinnen bereits guten Anklang gefunden.

 

Viel Spaß beim Nachmachen!

0 Kommentare

So

17

Nov

2019

DIY - Kastanien-Waschmittel - zero waste

Der Herbst neigt sich langsam dem Ende, die ersten Fröste überziehen das Land. Höchste Eisenbahn für mich, mir noch einen kleinen Vorrat an Kastanie zusammenzusuchen. Daraus stelle ich mein Waschmittel her!

Die in den Kastanien enthaltenen Saponine (lateinisch sapo = Seife) ergeben beim Aufschütteln mit Wasser einen seifenartigen fettlösenden Schaum. Einen höheren Anteil an Saponinen finden sich in indischen Waschnüssen. Da meine Intention aber nicht nur die Vermeidung von Tensiden und anderen Schadstoffen für die Umwelt ist, sondern auch die Vermeidung von Verpackungsmüll und ich zudem eine Einfuhr aus Indien nicht unterstützen möchte, sind die heimischen Rosskastanien DIE Alternative für mich. Das Waschergebnis hat mich bisher immer restlos überzeugt, probiert es doch auch einmal aus! Übrigens kann man auch gut die Herbstdeko zur Waschmittelherstellung zerpflücken. ;-) Die Kastanien müssen nicht frisch sein, wenn ihr sie verarbeitet. Beim Anlegen eines Jahresvorrates ist aber zu beachten, die Kastanien möglichst trocken, kühl und zunächst breit verteilt zu lagern, sonst besteht die Gefahr, dass sie anfangen zu schimmeln. Es soll auch möglich sein, sie einzufrieren; derzeit versuche ich dies mit ganzen und bereits zerkleinerten Kastanien.

So viel also zu den Fakten. Für die Bildergucker geht es jetzt zur Sache und für  interessierten Waschteufel, gibt es die entsprechende "Bastelanleitung" zum Thema. ;-)


Frische Kastanien lassen sich recht leicht mit dem Messer zerhacken und anschließend in einem Mixer noch weiter zerkleinern. Dabei gilt, je feiner der "Schredder", desto besser lösen sich die Saponine aus der Frucht. Man kann die Kastanien auch in Stoff wickeln und mit dem Hammer zerstoßen, oder sie mit einem Nussknacker zerquetschen. Diese letzte Variante eignet sich besonders gut, um WEISSWASCHMITTEL herzustellen. Beim Ansatz dazu sollte nämlich die dunkle Schale nicht mitgenutzt werden, da sie auf weißer Wäsche einen Grauschleier hinterlassen kann. Bei der Nussknackermethode löst sich die Schale oft selbst vom Inneren der Kastanie.

Zur Laugenherstellung wird das Schrot nun mit heißem Wasser übergossen und muss einige Zeit ziehen. Ich stelle mein Waschmittel gerne auf Vorrat her und lasse es daher über Nacht ziehen. Die restliche Arbeit ist nämlich fix erledigt: Gießt euren Ansatz durch ein Sieb ab und füllt dabei die gewonnene Seifenlauge in ein passenden Gefäß ab. Und schon kann es losgehen!

Ab jetzt also NULL Euro für Waschmittel ausgeben und NULL Müll durch Verpackung und Mikroplastik produzieren, denn die Kastanienreste können natürlich kompostiert werden. (Sie treiben ja nicht mehr aus.)

Jetzt fragt sich der ein oder andere vielleicht, in welcher Zusammensetzung man die Herstellung angehen sollte. Da muss ich sagen: Ich mache das "frei Schnauze". Als grobe Mengenangabe für den ersten Versuch könntet ihr es mit

5 großen Kastanien und

250 ml Wasser

versuchen. Zusätzlich kann man der Lauge auch noch

ca. 5 Tropfen ätherisches Öl

beigeben, um der Wäsche einen frischen Duft zu verpassen, denn das Grundrezept ist geruchsneutral. Zur Haltbarkeit in flüssiger Form kann ich noch keine Angaben machen, bisher habe ich immer ca. einen Liter Waschmittel hergestellt und damit ca. 4x gewaschen.

 

Stellt ihr auch solche alternativen Produkte her?

Dann schreibt mir doch mal eure DIYs zum Thema Reinigungsmittel und Kosmetik.

Allen einen schönen Sonntag und: Viel Spaß bei der Kastaniensuche!

:-)

0 Kommentare

Di

08

Okt

2019

Kellerkinder, Apfelsaft und Pilze

Vier Wochen lang haben wir uns wieder mit den Tätigkeiten in und rund um unseren Kattgård beschäftigen dürfen und das passend zur Pilzsaison! Dabei fühlten wir uns oft wie im Schlaraffenland.

Pfifferlinge schmecken uns am besten mit Zwiebeln und Schinkenwürfeln angebraten...

mit ein wenig Sahne abgelöscht zu einer Portion Nudeln.

Hier haben wir auf die gleiche Weise Steinpilze angebraten, es dauert etwas länger, da diese (in Schweden "Karl-Johann" genannten Pilze) mehr Flüssigkeit abgeben. Während man die Flüssigkeit etwas verdunsten lässt, bereitet man eine Polenta zu (einen festen Brei aus Maisgrieß), füllt diese in eine Auflaufform, Pilze mit Sahne ablöschen, darüber geben und das Ganze mit Käse überbacken. Lecker, sage ich euch!

So viele Pilze haben wir noch nie gefuttert und getrocknet.

Was wir sonst noch erlebt haben, gibt es hier zu lesen:

 

Kellerkinder

 

Viel Spaß beim Stöbern!

:-)

0 Kommentare

Di

01

Okt

2019

Exklusiv für Blogleser - Teelichter aus Bienenwachs

Demnächst werden wir ein weiteres Produkt in unserem Honigverkaufsstand einführen. Echte Bienenwachs-Teelichter.

Die Produktion für einen kleinen Vorrat ist seit mehreren Wochen im Gange. Dank meiner neuen Gießform, wird immer gleich ein Dutzend Teelichter in einer Rutsche fertig. Meint ihr, das kommt an? Sollten wir die Teelichter mit oder ohne Gläschen vertreiben? Man kann auch Alu-Schälchen zukaufen, möchten wir aber aus ökologischen Gründen nicht. Meint ihr das wäre kundenorientierter? Falls Gläschen, welches der abgebildeten gefällt euch am Besten?

 

Schreibt mir doch mal, ob ihr Interesse hättet.

Und welche Preisvorstellung angemessen wäre. (Wichtig!)

Als kleines Dankeschön könnt ihr euch ein Single-Teelicht abholen!

:-)

 

 

2 Kommentare

Mo

02

Sep

2019

Obst-Mühle und Obst-Presse

Demnächst starten wir eine längere Tour nach Schweden. :-)

 

In der Hoffnung, dass meine Pheromonfallen das Obst vor dem Apfelwickler und anderem schädlichen Getier geschützt haben, gibt es ein wenig neues Equipment für den Kattgård...

 

Wir möchten nämlich versuchen zu Mosten und dazu haben wir nicht nur Saftflaschen mit Twist-off-Verschluss gesammelt, sondern auch eine Obstmühle und eine Obstpresse angeschafft.

 

Am kostengünstigsten habe ich sie im WWW gefunden (das kennt man ja) und so waren die Sachen schnell bestellt und wurden geliefert. - Wollen wir mal reinschauen?


Die Kartons sind ziemlich zerditscht und aus einem ragt sogar ein recht spitzer Gegenstand raus. Naja, schauen wir mal...

Zuerst wird alles ausgepackt und auf dem Tisch verteilt, dann zusammen gebaut und zum Schluss noch die Bauanleitung gelesen. Alles wie immer! ;-)

Die Obstmühle hat ein paar Transportschrabbel abbekommen, das ist aber nicht weiter schlimm, es beeinträchtigt die Funktion nicht. Sie hat ein Fassungsvermögen von 7 Litern im Trichter. Alle Teile sind nichtrostend und leicht zu reinigen, so steht es geschrieben. Scharfe Zahnräder sollen das Obst zerhacken und zerkleinern. Die Mühle ist stromlos, für den Handbetrieb gedacht und daher umweltfreundlich und vermutlich Fitnessstudio-sparend. ;-)

(Auf einigen Gartenblogs und bei Youtube, habe ich schon entdeckt, dass man einen Akkuschrauber oder eine Bohrmaschine statt der Kurbel anbasteln kann, mein Michel hält das allerdings für eine ganz schlechte Idee. Er hat Angst um seine Maschinen! Schauen wir mal...) Die Maische, das Endprodukt aus der Mühle, wird dann in die Obstpresse gefüllt.

Die Obstpresse hat ein paar Minimacken am Auslauf der Auffangwanne, macht aber sonst einen sehr stabilen Eindruck. Sie hat ein Fassungsvolumen vom 18 Litern. Das Fass besteht aus Eichenholz, die Spindel aus Gusseisen. In das obere Drehkreuz wird eine Stange eingeschraubt, so dass man mit den mitgelieferten Holzscheiben und Klötzen die Maische herunterpressen kann. Innen wird ein Presstuch eingehängt, welches die festen Bestandtteile der Maische zurückhalten soll. Wenn alles klappt, fließt also unten der frische, besonders Nährstoffreiche und ohne schädliche Zusatzstoffe versetzte Saft heraus. Zurück bleibt im Presstuch der Trester. Auch hierfür findet man im WWW einige Weiterverarbeitungsmöglichkeiten. Zum Beispiel getrocknet als Fruchtriegel. Das soll aber nicht unser Ziel sein. Wir werden uns, (wenn bis hierher alles klappt) auf das Haltbarmachen des Saftes durch Erhitzen beschränken.

Tja, das sind die Pläne. Inwieweit sie umgesetzt werden können...

Vi får se vad som händer!

;-)

0 Kommentare

Mo

26

Aug

2019

Gemüsegarten zur Probe

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum die Zeit, hier über verschiedene Projekte zu berichten, etwas knapp wurde. :-)

Im März habe ich nämlich auch einen Teil des Gemüsegartens meiner lieben Schwiegermama übernommen. Die Hälfte des Gewächshauses und ein Drittel der Ackerfläche sollten mir nun zur Verfügung stehen. So kann ich schonmal für den kattgårdschen Gemüsegarten üben. Ist das nicht super!??

Natürlich hat sich meine Planung sofort überschlagen. Viele grundlegende Sachen waren aber auch schon durch die Überlegungen für den Garten in Schweden getroffen.

Meine wichtigsten Eckpfeiler:

- So wenig wie möglich investieren. - Low-Budget!

 

- Samenfestes Saatgut verwenden (bio, wenn möglich),

um später die Samen aus den eigenen Früchten weiterzuverwenden.

 

- Auf gute-/ schlechte Beetnachbarn achten.

(Pflanzen die sich gegenseitig die Schädlinge vom Hals halten nebeneinander setzen)

In diesem Sinne beginnt also die Planung der Beetfläche. Saatgut hatte ich im vergangenen Sommer aus verschiedenen Früchten selbst entnommen. Anderes über Kleinanzeigen getauscht, oder dort günstig erworben. Auch Steckzwiebeln habe ich (etwas verspätet) als Restposten dort erstanden. Wie es so meine Art ist und damit alles seine Ordnung hat, habe ich auch gleich eigene Samentütchen entwickelt und mir ein Register angelegt, in dem das Saatgut nach Aussaatmonat einsortiert wird. ;-)

Und dann ging es also endlich los. Die ersten Samen wurden in zusammengesuchte Anzuchttöpfe gesät, auf der Fensterbank deponiert und akribisch unter Temperaturbeobachtung feucht gehalten. Als die ersten Keimlinge zu sehen waren, konnte ich mich vor Arbeitseifer kaum noch bremsen. Das war nicht gut für die Low-Budget-Planung: In einem kleinen aufstebenden Internetshop, habe ich eine bunte Mischung Saatgut bestellt. Und in einem weiteren Gartenshop Pflanz-Katoffeln, Knoblauch und Topinambur. Ups - Ich brauchte mehr Beetfläche und bekam sie. Danke Anne!!! :-)

Ende März, Anfang April sind die kleinen Pflänzchen dann größtenteils ins Gewächshaus umgezogen. Und als wir aus unserem Osterurlaub in Schweden wieder nach Hause kamen waren sie riesig geworden. Zeit fürs Auspflanzen. Da im Gewächshaus nicht genug Platz für die vielen Tomatenpflänzchen war, (Ich hatte nicht erwartet, dass ALLE Samen aufgehen.) habe ich mich entschlossen, auf unserer Dachterrasse einen Kübelgarten anzulegen. 

Auch die fünf vorgezogenen Bohnensorten mussten bald aus ihren kleinen Töpfen raus. Von Freundin Claudi habe ich dazu Bambusstangen geschenkt bekommen, aus denen ich das Rankgerüst gebaut habe. Michel hat es später oben noch durch eine Querstrebe ergänzt. 

Dann heiß es wieder : Warten. Doch schon bald sind die meisten Pflanzen angewachsen, die Kartoffeln und Zwiebeln ausgetrieben. Es zeigen sich erste Blüten, die Pflanzen wachsen weiter, die ersten Früchte sind zu entdecken. Und dann geht der Gemüsegarten fast nahtlos in das geordnete Chaos über. ;-)

Erste Ernte der Radieschen ist ein unglaublich gutes Gefühl und schon bald sind auch andere Gemüsesorten zu ernten. Es dauert nicht lange bis der erste "Überschuss" entsteht, und wir nicht mehr mit dem Essen hinterher kommen. Manche Tomaten sind wahre Monsterfrüchte und reichen fast alleine als ganze Mahlzeit. :-)

Was wir also nicht frisch genießen können, wird verarbeitet. Zum Beispiel kochen wir Tomatensauce mit Zucchini ein. Auch Beerenobst haben wir schon reichlich geerntet und haltbar gemacht... Gelee gekocht, Likör und Rumtopf angesetzt... ;-)

Beim Schnippeln zum Einkochen wird auch gleich neues Saatgut geerntet. Ich mache es so, dass ich den glibberigen Teil der Tomaten einfach auf Toilettenpapier streiche und trocknen lasse. Anderes lasse ich zur Saatgutgewinnung ausreifen und wenn möglich an der Pflanze trocknen, die Bohnen zum Beispiel. Und wieder andere Pflanzen dürfen "schießen", damit sie in Blüte gehen und Saaten bilden - Radieschen und Salat beispielsweise.

Damit ihr auch ein wenig davon habt, hier meine Rezept für den Beerenlikör. Viel Spaß beim Nachmachen und Genießen! :-)

Beerenlikör

800 g   Beeren

300 g   braunen Kandis

1   ltr.   Wodka

1          Vanillestange

 

 

 

Beeren waschen, Vanillestange aufschlitzen und alles zusammen in einem Gefäß vermischen. Für 6-8 Wochen stehen lassen. Gelegentlich umrühren. Dann durch ein Mulltuch abgießen und in leere Flaschen füllen. Durch den Zucker und Alkohol würde sich der Likör wirklich lange halten, wird aber meistens ganz schnell leer!

Skål  ;-)


0 Kommentare