Neue Heizkörper für Rehtnyg

Echtes Schmuddelwetter empfängt uns am Kattgård und ganz entgegen meiner Art muss ich mich überwinden draußen zu sein und im Garten zu arbeiten. Doch wir haben nur wenige Tage Zeit und so wird erst einmal mein Geburtstagsgeschenk von Erik, ein Blaubeerbusch in die Erde gebracht. Er ist schon unbelaubt, man sieht ihn kaum. ;-)

Einen fast regenfreien Nachmittag verbringen wir mit einem Spaziergang durchs Dorf, checken die Häuser der Nachbarn, die gerade nicht in Schweden weilen, finden Elchkot vor Nachbars "Haustür" und zuppeln dann weiter zum See runter. Dort wird zur Zeit ein wenig abgeholzt. Glücklicherweise nicht (wie in Schweden oft üblich) per Kahlschlag, sondern im "Ausdünnverfahren". Das gefällt uns sehr, denn so wird man in wenigen Monaten kaum noch bemerken, welch schweres Geschütz hier am Werkeln war.

Eigentliches Todo in diesem Urlaub soll der Austausch einiger Heizkörper im Ferienhäuschen Rehtnyg sein. Den Großeinkauf haben wir bereits in Deutschland getätigt. Erinnert ihr euch an die großen im Blog gezeigten Pakete? ;-)

Besonders der alte Heizkörper im Badezimmer ist Michel ein Dorn im Auge, nicht nur, dass der Zahn der Zeit in Form von Korrosion am ihm genagt hat, beim Abmontieren werden auch noch blanke Kabel sichtbar. Ein No-Go im Nassbereich.

Also fangen wir im Bad an, später bekommen auch Küche, Kinderzimmer und Schlafzimmer einen neuen Heizkörper. Bei der ersten Inbetriebnahme sind wir aber alles andere als glücklich. Die Elektroheizkörper glühen regelrecht und wir fragen uns, ob wir das Unfallrisiko nicht noch gesteigert haben. Der neue Heizkörper im Bad bekommt sogar nach kurzer Zeit einen braunen Fleck im weißen Lack. Nee, so kann das nicht bleiben! Wir werden andere Heizkörper kaufen und im nächsten Urlaub all die Arbeit wiederholen. Fazit: Wer billig kauft, kauft zweimal!  :-(

Da ich beim Elektroschrauben eh nicht nütze bin, kümmere ich mich mit Nukas Hilfe um das Laub in den Gärten. Seht ihr den kleinen Racker im Haufen liegen? Etwas feucht vielleicht, aber schööön weich. *lach

Zuerst harke ich jedes Blättchen von Rehtnygs Rasen, in den nächsten Tage fege ich auch durch den Kattgård-Garten.

Hoffentlich liegt beim nächsten Urlaub Schnee. - Ich hatte fürs erste mal wieder genug Laub vor den Füßen. ;-)

Danach haben wir uns Freizeit verdient. Wir unternehmen einen Ausflug zu Hörnebos Skiffergruva (dazu schreibe ich in einem Ausflugsbericht später). Auf dem Weg dorthin besuchen wir den Secondhandshop Erikshjälpen in Växjö, suchen nach einer Ersatzlampe für Rehtnygs Küche, finden aber leider keine und nehmen stattdessen ein paar Bilderrahmen mit. Die schmücken nun die Kinderzimmerwand im Ferienhaus. Eine neu gekaufte Lampe macht richtig Licht in Rehtnygs Küchenzeile und etwas Deko für die neuen Gäste stelle ich auch noch auf den Tisch.

Da das Wetter so regnerisch ist, machen wir doch tatsächlich mal etwas Pause und lassen es uns gut gehen. Es wird lecker gegessen: Butternutkürbis auch eigener Ernte mit frischem Elchfilet. Und gut geschlafen... Im neuen Bett, auch wenn da im Vorfeld einiges schief lief. *lach

Wir haben das Bett nämlich schon im Sommer bestellt und holen es nun ab. Der Nachbar leiht uns seinen Anhänger und wir sind überrascht, dass das Doppel-Boxspringbett aus nur zwei Paketen besteht. Am Kattgård angekommen erklärt sich auch warum. Wir haben zwei Unterteile mit zwei Toppern bekommen. Die Matratzen selber fehlen. :-(

Also am nächsten Tag wieder auf nach Ljungby (nochmal den Anhänger leihen wollen, nochmal fragen, nochmal bedanken *lach). Diesmal achten wir auf die Beschriftung uns schauen richtig hin. Jetzt haben wir alles bekommen. Zu Hause freuen wir uns auf die erste Nacht in den neuen Matratzen...nur... So ein Boxspringbett lässt sich nicht mal eben in eine 100 Jahre altes Bettgestell zaubern. Da wird Michel noch einiges tischlerische Geschick beweisen müssen, bevor es neben SUUUPERBEQUEM auch wieder hübsch ausschaut, unser Bettchen.

Schön ist es immer, wenn unsere dänischen Nachbarn und Freunde Hanne und Kim zeitgleich mit uns in Schweden weilen. Gerne sitzen wir zum Kaffee, bei einem Glas Bier/Wein oder auch mal am Lagerfeuer zusammen und ratschen. Meistens über Bauliches an Haus oder Trecker. Diesmal steht Kims neues Spielzeug im Focus. Ein Anbaugerät für den Trecker, ein sogenanntes "Wegepflegegerät" (und das Wort habe ich mir NICHT ausgedacht *lach), mit dem man Wege/Flächen abziehen, aufrauen und begradigen kann. Das Schmuckstück könnte doch mal seine Leistung an unserer wirklich schon extrem ausgefahrenen Zuwegung zum Ferienhaus unter Beweis stellen. Zuvor hält Kim für uns noch Rücksprache mit dem Landbesitzer, über dessen Land die Zuwegung führt. Dieser hat selbstverständlich nichts dagegen, wenn WIR SEINEN Weg in Ordnung bringen. Wir dürften auch neuen Schotter auffüllen lassen - Ja nee, das lassen wir mal. Begradigen würde uns reichen. Und wie hier zu sehen: Mit Michel als zusätzliches Gewicht auf dem fräsenähnlichen Gerät, klappt das Abziehen recht gut. Nach einigem Hin- und Hergefahre hört man schon, dass die Männer am unter Grasnarbe und Moos verstecktem Schotter angekommen sind. Die erneute Befestigung des Weges wird nun einfach durch die zukünftige Benutzung erfolgen. Mal sehen, wie es hier im Sommer ausschaut....

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