Rasenmähen

Fünf freie Tage und eine letzte Hin- und Rückfahrt auf der GoGreenCard nutzen wir für ein paar ruhige Tage in unserem Kattgård. Bei Ankunft erwartet uns eine wildromantische grüne Hölle. So idyllisch sie auch ist, das lange Kraut muss ab, sonst kommt der "Ferrari" im Sommer gar nicht mehr zurecht..und wir auch nicht, da uns dann die Knotts auffressen. ;-)

Also geht es noch am Tag der Ankunft ans Werk und die Wege und Flächen direkt am Haus werden gestutzt.

Die Rose an der Hauswand hat einen riesen Schuss gemacht, so dass wir sie nun auch über den Fenstern im Obergeschoss befestigen.

Hier und da lassen wir einige Quadratmeter ungemäht, überall haben sich die verschiedensten Akelei versamt. :-)

Wir haben den zweiten großen Balken für den Ausbau des Obergeschosses mitgebracht und lagern diesen in der Scheune ein. Ein regnerischer Tag bescheert uns die Muße, ein wenig im Haus zu werkeln, so dass wir unseren Gefrierschrank im Keller einmal abtauen können und ihm ein kleines Podest bauen. Nun kann er im vorderen Raum stehen und ist zeitgleich vor eventuellem Wasser im Keller geschützt.

Wie in Schweden üblich schlägt das Wetter ruckzuck wieder um und ich drehe Runde um Runde durch den Garten und fotografiere jedes Blümchen einzeln. (Da müsst ihr jetzt durch! *lach)

Der Kletterhortensie an der nördlichen Hausseite bauen wir eine neue Rankhilfe. Über das bisherige Gitter ist sie in nur einem Jahr hinausgewachsen. Außerdem müssen wir ihre Füßchen regelmäßig von der Hauswand lösen, sonst krabbelt sie uns zwischen die Ritzen und macht zu viel kaputt.

Die Holunderbüsche am Steinwall sehen sehr gut aus. In sattem Grün und mit den ersten Blüten trotzen sie den gefräßigen Schnecken. Auch der Apfelbaum trägt bereits Früchte und in diesem Jahr erstmals auch die Pflaume. Da hat sich das Ausschneiden scheinbar bezahlt gemacht. Die roten Johannsibeeren hängen wie immer voll, aber auch die gelbe Johannsibeerpflanze zeigt endlich Früchte. Jostabeeren und Stachelbeere kümmern noch vor sich hin. Dabei sollen sie doch zu einer Hecke heranwachsen. Diese kann man noch kaum erahnen, dabei wird sie in diesem Urlaub um einen weiteren Busch verlängert. Im Wald rund um unser Grundstück ist der Boden von Millionen Blaubeerbüschen bedeckt. Die ersten blühen bereits und versprechen leckere Wald-Blaubeeren.

Auch im Kräuterbeet sprießt es. Minze und Waldmeister sind sehr gewachsen und werden im Sommer woanders ihren Platz beziehen, die Winterheckenzwiebeln dürfen bleiben und sich gerne versamen, wenn sie mögen. :-)

Rechts neben dem Mäuerchen haben wir noch etwas Platz gelassen, der nun geschottert wird. Hier soll eine Regentonne platziert werden. Allerdings sind wir noch nicht fündig geworden, denn blaues Plastikfass oder grüne Baumarkttonne kommen für uns nicht in Frage. Wer hätte das gedacht? *kicher

Zum Schluß zeige ich euch noch wie wahnsinnig schnell die Rhododendren in unserem Garten aufgeblüht sind. In nur wenigen Tagen öffnen die Knospen sich und stehen in voller Blüte. Die Pflanzen fühlen sich in unserem sauren Boden pudelwohl, selbst das Umsetzen des hier gezeigten Busches war (außer schweißtreibend) kein Problem. Unter den Pflanzen kann man wunderbar Laub und Grasschnitt loswerden, die Flachwurzler danken einem den Schutz vor dem Austrocknen mit kräftig grünen Blättern und setzen die Nähstoffe nach der Blüte in viele neue Triebe um.