Kattgård vs. Imkerei - Teil 2

(Zu diesem Artikel gibt es einen Teil 1)

Da die Beuten knapp wurden und uns die Styroporzargen auch nicht sonderlich gut gefielen, begannt Michel mit dem Bau von Holzzargen. Eine haben wir als Muster gekauft, der Rest soll nach und nach entstehen. Die Holzarbeiten obligen natürlich dem Chef. Streichen darf auch das Frauchen. ;-)

Der Plan ist, die Böden, Wohnräume und Deckel durch Holz-Ausführungen zu ersetzen, die Honigräume aber in Styropor-Ausführung zu belassen, denn wenn diese mit Honig gefüllt sind, wiegen sie über 20 Kilo!

 

Das zweite Scheudern Anfang Juli bringt uns eine Ausbeute von mehr als 40 Liter/ Kilo. - Wir sind glücklich!

Zu zweit macht die Arbeit doppelt Spaß, besonders wenn der Sohnemann zum Fotografieren und Luschern vorbei kommt.

Die Bienen sind fleißig am Wabenreparieren. Sie bekommen die entdeckelten und ausgeschleuderten Waben ja zurück. Manchmal bauen sie auch einfach wild ein wenig an oder bauen sogenannte "Spielnäpfchen". (Damit sie im Frühling wissen, wie sie Weiselzellen zum Königinnenaustausch bauen müssen. *grummel)

Entdeckt ihr die Königin auf einem der Bilder?

Nach dem dritten Schleudern, welches uns noch einmal 50 Liter/ Kilo bescheerte, nehmen wir uns die Zeit die Beute aus der Aussenstelle im Wald einige Kilometer entfernt abzuholen. Das Volk hat den Winter nicht überlebt. Da wir den Grund nicht kennen, wird das Innenleben samt Wachswaben verbrannt. Zur Sicherheit checkt Michel jedes Rähmchen ganz genau. Bienen wollen wir schließlich nicht verbrennen. Kein einziges! :-) Schon verrückt, welche Neubaukonstruktion dieses Volk unter den Deckel gesetzt hatte.

Der Aussenposten wird neu bestückt. Es ist immer gut Bienen an einem zweiten Standort zu haben. Zum einen gibt es unter Umständen verschiedenartige Honigsorten zu ernten (Waldhonig, Tannenhonig, Heidehonig usw.), zum anderen hat man Ressourcen, falls an einem der Standorte eine Seuche wie Faulbrut oder dergleichen auftritt. Davon gehen wir aber mal nicht aus und freuen uns einfach an der schönen Umgebung für die ausgewanderten Bienchen! :-)

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