Obst-Mühle und Obst-Presse

Demnächst starten wir eine längere Tour nach Schweden. :-)

 

In der Hoffnung, dass meine Pheromonfallen das Obst vor dem Apfelwickler und anderem schädlichen Getier geschützt haben, gibt es ein wenig neues Equipment für den Kattgård...

 

Wir möchten nämlich versuchen zu Mosten und dazu haben wir nicht nur Saftflaschen mit Twist-off-Verschluss gesammelt, sondern auch eine Obstmühle und eine Obstpresse angeschafft.

 

Am kostengünstigsten habe ich sie im WWW gefunden (das kennt man ja) und so waren die Sachen schnell bestellt und wurden geliefert. - Wollen wir mal reinschauen?


Die Kartons sind ziemlich zerditscht und aus einem ragt sogar ein recht spitzer Gegenstand raus. Naja, schauen wir mal...

Zuerst wird alles ausgepackt und auf dem Tisch verteilt, dann zusammen gebaut und zum Schluss noch die Bauanleitung gelesen. Alles wie immer! ;-)

Die Obstmühle hat ein paar Transportschrabbel abbekommen, das ist aber nicht weiter schlimm, es beeinträchtigt die Funktion nicht. Sie hat ein Fassungsvermögen von 7 Litern im Trichter. Alle Teile sind nichtrostend und leicht zu reinigen, so steht es geschrieben. Scharfe Zahnräder sollen das Obst zerhacken und zerkleinern. Die Mühle ist stromlos, für den Handbetrieb gedacht und daher umweltfreundlich und vermutlich Fitnessstudio-sparend. ;-)

(Auf einigen Gartenblogs und bei Youtube, habe ich schon entdeckt, dass man einen Akkuschrauber oder eine Bohrmaschine statt der Kurbel anbasteln kann, mein Michel hält das allerdings für eine ganz schlechte Idee. Er hat Angst um seine Maschinen! Schauen wir mal...) Die Maische, das Endprodukt aus der Mühle, wird dann in die Obstpresse gefüllt.

Die Obstpresse hat ein paar Minimacken am Auslauf der Auffangwanne, macht aber sonst einen sehr stabilen Eindruck. Sie hat ein Fassungsvolumen vom 18 Litern. Das Fass besteht aus Eichenholz, die Spindel aus Gusseisen. In das obere Drehkreuz wird eine Stange eingeschraubt, so dass man mit den mitgelieferten Holzscheiben und Klötzen die Maische herunterpressen kann. Innen wird ein Presstuch eingehängt, welches die festen Bestandtteile der Maische zurückhalten soll. Wenn alles klappt, fließt also unten der frische, besonders Nährstoffreiche und ohne schädliche Zusatzstoffe versetzte Saft heraus. Zurück bleibt im Presstuch der Trester. Auch hierfür findet man im WWW einige Weiterverarbeitungsmöglichkeiten. Zum Beispiel getrocknet als Fruchtriegel. Das soll aber nicht unser Ziel sein. Wir werden uns, (wenn bis hierher alles klappt) auf das Haltbarmachen des Saftes durch Erhitzen beschränken.

Tja, das sind die Pläne. Inwieweit sie umgesetzt werden können...

Vi får se vad som händer!

;-)

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